Aktuelles

Freiburg – Meister der Zukunft
Das Stadtjubiläum als Chance zur nachhaltigen Entwicklung


In 103 Jahren feiern wir das 1000. Stadtjubiläum. Bis dahin wird sich unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern. Einige dieser Veränderungen haben bereits begonnen. In einigen Bereichen hat Freiburg den Ruf, Vorreiter zu sein. Es gab Anlässe wie die Landesgartenschau 1986 in Freiburg und die Expo 2000 in Hannover, die Anstoß gaben, über Zukunft nachzudenken und zukunftsweisende Projekte zu realisieren, von denen Freiburg heute noch profitiert. Der 900. Geburtstag ist eine große Chance, um eine, zwei, drei Generationen nach vorne zu schauen. Beim 900. Geburtstag sollten wir den 1000. schon immer mitdenken.

Frau Mundel zeigt schon seit Jahren, dass sie all das gut verstanden hat – und auch ihr Konzept gefällt mir deswegen wieder sehr gut:

  1. Thematisch am Freiburger Nachhaltigkeitsprozess anzusetzen ist genau richtig.

  2. Ich finde es auch richtig, nicht nur auf Events und nicht nur auf Freiburger Akteure zu setzen. Natürlich soll es ein Jubiläum für die Freiburger sein, natürlich haben wir hier tolle Leute und Institutionen. Aber wenn man sich nicht auch nach außen orientiert und schaut, was andere noch besser machen, dann bleibt es provinziell.

  3. Schon in den drei Jahren vor dem Fest sollte es eine intensive Beteiligung der Bürger und der unterschiedlichen Gruppen geben, was das Konzept ja zulässt. Aber erst muss das Konzept noch klarer werden. Beteiligung ohne eine Vorgabe, da fragt man sich: Beteiligung woran denn eigentlich? Das führt am Ende nur dazu, dass Begehrlichkeiten aller Art geweckt und zementiert werden. Um ein solches Sammelsurium herum kann man dann kein zukunftweisendes Konzept mehr bauen. Deshalb sollte man sich weiter an Frau Mundels Konzept orientieren und den bereits angeschobenen Prozess fortführen.


Allerdings befürchte ich, dass wir den Ernst und das Ausmaß unserer Ausgangslage nicht mal ansatzweise richtig beurteilen, denn wir sind Großmeister im Verdrängen und reagieren meist erst wenn die Katastrophe schon da ist. Beispielhaft möchte ich sieben Felder benennen:

  • Erstens müssen wir auf die Fehlentwicklung reagieren, dass zwar Freiburg (und Deutschland) insgesamt wirtschaftlich gut da steht, es aber dennoch große Unterschiede in der Verteilung der Ressourcen geht. Wie stellt sich die Stadt der neuen Sozialen Frage?

  • Zweitens kann unser Lebensstil unmöglich auf der ganzen Welt kopiert werden. Insofern ist er nicht nur zerstörerisch, sondern auch zutiefst ungerecht. Was heißt für die Zukunft „Angemessenheit“, „Genügsamkeit“, „Verteilungsgerechtigkeit“? Wie müssen wir dafür die Stadt und unsere Gesellschaft verändern?

  • Drittens sind die ständigen Forderungen nach Wirtschaftswachstum unrealistisch und zerstörerisch: Wie schaffen wir das Bewusstsein für die notwendige Begrenzung? Wie schaffen wir die Energiewende, die Verkehrswende, die Konsumwende? Die Agrarwende?

  • Viertens müssen wir Antworten finden auf die Veränderung der Arbeitswelten: Digitalisierung, Automatisierung und 3D-Druck verdrängen Arbeitsplätze, nicht nur in der Produktion. Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

  • Fünftens brauchen wir eine Verkehrswende: Zwar werden in Freiburg längst die meisten Wege zu Fuß, mit dem Rad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, doch bauen wir trotzdem noch weiter an der Autostadt. Wie wird sich der Verkehr durch E-Bikes und selbstfahrende, elektrische Fahrzeuge verändern?

  • Sechstens müssen wir uns fragen: Wie kommen wir zu Stadtteilen und am Ende zu einer ganzen Stadt ohne Auspuff und Schornstein? Und wie zu bezahlbaren Wohnungen?


  • Siebtens hat die Weltgemeinschaft in Paris einstimmig beschlossen, „…den weltweiten Temperaturanstieg auf weit unter 2°C zu begrenzen, bzw. Anstrengungen zu unternehmen, einen Anstieg auf 1,5°C nicht zu überschreiten…“ Auch in Freiburg fehlt es hier am überzeugten Denken und vor allen Dingen Handeln. Wie kommen wir dahin, dass die globalen CO2–Emissionen aus Energieerzeugung und Energienutzung auf Null heruntergefahren werden, dass KFZ-Verkehr und Flugverkehr radikal vermieden und verlagert werden, dass 5% der Gebäude pro Jahr energetisch saniert werden, dass alle Neubauten und zu sanierende Gebäude den Nullenergie- oder Plusenergie-Standard erfüllen müssen und dass alle geeigneten Dächer zur Stromerzeugung genutzt werden können?

    Zum Schluss: Ich verstehe Frau Mundels Idee mit dem „Brücken bauen“, „Kultur als Brücke zwischen den Handlungsfeldern“. Aber das ist für mich noch kein inhaltliches Motto. Freiburg muss eine Stadtidee verkörpern. Mein Motto wäre „Freiburg - Meister der Zukunft“: Ein Ansatz, der lokal und global relevant wird und der dann auch Interesse von außen weckt.
    Und was das Ganze kosten soll? Im Moment muss nur die Finanzierung für die Weiterführung der konzeptuellen Vorarbeiten zur Verfügung stehen. Die Frage nach dem Gesamtbudget für das Jahr 2020 kommt zu früh. Erst müssen wir wissen, was wir erreichen wollen, erst muss das Konzept stehen, dann kann über Geld und Finanzierung geredet werden. Das sind dann möglicherweise überhaupt keine Kosten – sondern Investitionen in die Zukunft.

    Rolf Disch, 3. April 2017



    27. März 2017
    Verein für eine Nationale CO2-Abgabe gegründet

    Am 27.3. 2017 haben 20 Unternehmen – darunter Rolf Disch - mit zusammen mehr als 1.600 Mitarbeitern, Vertreter von Umweltorganisationen sowie politisch interessierte Menschen den gemeinnützigen „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ in Freiburg im Breisgau gegründet. Die 120 Gründungsmitglieder fordern die Einführung einer nationalen CO2-Abgabe auf fossile Energieträger, also Kohle, Erdöl und Erdgas. Ohne Mehrkosten für Haushalte und Unternehmen soll die Lenkungsabgabe für einen effizienten Klimaschutz sorgen.
    Weitere Informationen finden Sie hier.



    15. Juli 2016, 9:15 Uhr
    3. Juli 2016, 17:00 Uhr
    PHOENIX: Deutschlandtour Freiburg und Schwarzwald

    Phoenix-Reporter Michael Kranefeld erkundet Deutschlands sonnenreichste Stadt. Im Interview erklärt Rolf Disch die Solarsiedlung in Freiburg.





    Simone Peter in der Solarsiedlung

    12. Juli 2016, Sonnenschiff
    Simone Peter besucht Solarsiedlung

    Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, besichtigte die Solarsiedlung am Schlierberg in Freiburg und informierte sich bei Rolf Disch über die Chancen und Rahmenbedingungen der Solararchitektur. Thema war auch, wie es nach der gerade beschlossenen Reform des EEG weitergehen könne.




    Paris redet, Freiburg handelt

    Rolf Disch gilt als Pionier der Solararchitektur. In seinem BZ-Gastbeitrag plädiert er dafür, in den Gemeinden das Soziale und den Klimaschutz zusammenzubringen

    (BZ-GASTBEITRAG vom 09.12.2015)

    Und wieder tagen sie. Dieses Mal in Paris. Regierungschefs, Klimaforscher und Aktivisten versuchen, sich auf der Klimakonferenz zu verständigen. Worüber? Wie man schnell zu einer weltweiten Vollversorgung durch erneuerbare Energien kommt? Nein. Wie man den an Wahnsinn grenzenden Konsum und Ressourcenverbrauch eindämmt? Nein. Hermann Scheer, Erfinder des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, nannte das Dilemma dieser Konferenzen "organisierten Minimalismus": Einigen kann man sich in Paris, wenn überhaupt, nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Und das wird nicht genügen.

    Andere Akteure müssen die Speerspitze bilden. Die Bundesregierung betreibt die Energiewende mit Rücksicht auf die Kohle nach dem Motto "Je langsamer, desto nachhaltiger", während bei in der Branche der erneuerbaren Energien bereits 70 000 Arbeitsplätze verlorengegangen sind – viele in Freiburg und in der Region. Dennoch wächst der Anteil an regenerativem Strom unaufhaltsam. Das wird regional und kommunal organisiert, bürgerfinanziert und mittelständisch umgesetzt. Man sieht: Die Speerspitze, das sind Städte, Gemeinden, Regionen und ihre Bürger.

    Dabei müssen wir die großen Herausforderungen als lokale Chancen für die Energiewende begreifen, anstatt soziale Aspekte gegen nachhaltige Entwicklung auszuspielen. Die Herausforderung lautet heute: Die Stadtbevölkerung wächst, die Immobilienpreise und Mieten steigen, neue Stadtteile sind angedacht, es muss bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, auch für Flüchtlinge. Nun werden Rufe laut, die energetischen Standards herunterzusetzen. Doch das Gegenteil ist nötig: nicht beim Erreichten stehenzubleiben, sondern die Fortschritte der vergangenen Jahre zu nutzen.

    Alle neuen Stadt- und Ortsteile sollen Plusenergie-Quartiere werden, die mehr (saubere) Energie erzeugen, als sie verbrauchen, mit intelligent gesteuerten und verknüpften Netzen für Strom und Wärme, entlastet durch Speichertechnologien. Die Energie für Wohnen und Mobilität kommt von der Sonne. Ein neues Quartier in Freiburg selbst kann fast komplett autofrei bleiben. Es gibt ein multimodales, elektromobiles und kommunikationstechnisch vernetztes Verkehrssystem mit Vorrang für Fußgänger, Zweiräder und ÖPNV. Elektroautos und -fahrräder sowie andere umweltverträgliche Fahrzeuge stehen allen Bewohnern zur Verfügung. Tiefgaragenplätze, die im Verhältnis gerade die kleinen Wohnungen mehr als ein Viertel verteuern, entfallen, ebenso die Kosten für das eigene Auto (laut ADAC für einen Mittelklassewagen etwa 575 pro Monat).

    Bei Mobilität und laufenden Energiekosten sind also enorme Einsparungen möglich. Bei Erfüllung aller – richtigen und wichtigen – Anforderungen an Wärme-, Schall- und Brandschutz lassen sich die Erstellungskosten pro Quadratmeter hingegen nicht allzu sehr nach unten drücken. Hier lohnt es sich, über kleinere, den Bedürfnissen anpassbare Wohnungen nachzudenken. Gerade der akute Wohnungsbedarf für Flüchtlinge ist eine Chance: Die Grundstücke sind rar und teuer, also müssen wir dichter bauen. Die Wohneinheiten sind klein, dennoch sollen sie alle Bedürfnisse erfüllen und wohnlich sein. Es muss eine Balance zwischen privaten und gemeinschaftlich genutzten Räumen geben. Und die Konzepte müssen so flexibel sein, dass eine spätere Umnutzung möglich ist.

    Wir lernen hier alles, was wir über "Suffizienz" wissen müssen, über das, was "genügt", um die wirklichen Bedürfnisse zu erfüllen. All das brauchen wir für den Wohnungsbau insgesamt, bei immer mehr Bedarf an Single-Wohnungen, bei gleichzeitig mehr Bedarf an Gemeinschaftlichkeit zwischen all den Singles und bei zunehmendem Bedarf an bezahlbarem Wohnen.

    Und zurück zur Effizienz und den erneuerbaren Energien: Das Quartier ohne Auspuff und Schornstein, es schont nicht nur Umwelt und Klima. Sondern es entsteht ein hochwertiger Lebensraum, eine zusammenhängende kommunikative Freianlage. Mit mehr Grün, weniger Gefahr für spielende Kinder, weniger Lärm, ohne schädliche Emissionen, weniger Flächenverbrauch für Verkehr – und dadurch geringeren Grundstücks- und Erschließungskosten. Eine ganz andere Lebensqualität wird erreicht – so wie es in den Städten war, bis sie vor dem Auto kapitulierten. Wenn wir so in unseren Gemeinden das Soziale und den Klimaschutz zusammenbringen – wer redet dann noch von Paris?




    Das Heliotrop in dem Film "Baden-Württemberg von oben"

    26. März 2015, Kino Harmonie, Freiburg
    Grünwälderstr. 16 - 18, Tel. 0761 / 38 66 521
    Filmstart „Baden-Württemberg von oben“

    Am Donnerstag, dem 26. März 2015, startet der Film „Baden-Württemberg von oben“ im Kino „Harmonie“ in Freiburg, täglich um 17:00 Uhr. Von Freiburg sieht man das Münster und die Solarsiedlung am Schlierberg in beeindruckenden Luftbildern – und Architekt Rolf Disch auf dem Dach seines Heliotrop.

    Den Trailer zum Film und weitere Informationen finden Sie hier.




    18. Februar 2015, SWR2 Wissen
    Wyhl – Geburtsort der Anti-Atomkraftbewegung

    Vor 40 Jahren, im Februar 1975, wurde der Bauplatz für das Atomkraftwerk in Wyhl am Kaiserstuhl von protestierenden Bürgern besetzt.

    Hören Sie hier das Radio-Feature von SWR2 mit Rolf Disch und vielen anderen Aktivisten.



    Solar-Tetraeder

    Sitzung des Gestaltungsbeirats der Stadt Freiburg, 27. November 2014
    Solar-Tetraeder

    Das Projekt „Solar-Tetraeder“ der te-trade AG für Lichttechnik und Rolf Disch wurde am 27. November dem städtischen Gestaltungsbeirat vorgestellt und erhielt folgende erfreuliche Beurteilung: „Der Gestaltungsbeirat freut sich über das innovative Bauvorhaben im Gewerbegebiet Haid-Süd. Das geplante Projekt hat das Potential, einen unverwechselbaren Stadteingang zu formulieren und gleichzeitig ein kräftiges Leitbild der Green City mit einer hohen ökologischen Botschaft für die Zukunft darzustellen.“





    TV Channel Science 2.0 Russland, 24. November 2014
    Das Heliotrop im russischen Fernsehen

    Im russischen Fernsehmagazin "Experimente mit Anton Voytsekhovskiy" wurden in einer Folge zu “Ungewöhnlichen Gebäuden in der Welt” auch das Heliotrop vorgestellt. Hanna Lehmann, die Gattin des Architekten Rolf Disch, führt Herrn Voytsekhovskiy durch ihr drehbares Eigenheim: das erste Plusenergiehaus der Welt.

    TV Channel Science 2.0 Russland (ab Minute 5:50)



    Rolf Disch im 3sat-Wirtschaftsmagazin „Makro“ am 6. Juni 2014
    Konsum? Nein danke!

    Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "Makro" wagt es, die heilige Kuh "Wirtschaftswachstum" in Frage zu stellen und mit nachhaltigem Leben zu füllen: Wirtschaftswachstum durch Konsum ist in Deutschland kein Allheilmittel mehr, um Arbeitsplätze und Wohlstand für alle zu schaffen.

    Wie ein ganzer Stadtteil aussehen kann, in dem weniger konsumiert wird, und wie ein Haus, das den Verbrauch von Ressourcen auf ein Minimum reduziert, das zeigt „Makro“ am Beispiel des Quartier Vauban, der Solarsiedlung und des Heliotrop in Freiburg. Rolf Disch erklärt, wie man im Heliotrop lebt, was das Gebäude an Ressourcen spart – und was die Bewohner selbst noch dazutun können.

    3sat-Wirtschaftsmagazin „Makro
    "Freiburger Modell: Stadt der Zukunft" (4'42'' Minuten; die ersten eindreiviertel Minuten: Rolf Disch und seine Solarsiedlung)




    Craig Morris

    30. März 2014, Filmvorführung im Stadtteilzentrum Vauban
    „Welcome to the Energiewende“
    Regie: Craig Morris

    Der fesa e.V. veranstaltet für alle Interessierten am 30.03.2014 einen Filmabend. Zu sehen ist der 50-minütige Dokumentarfilm “Welcome to the Energiewende“ des amerikanischen Autors und Umweltaktivisten Craig Morris. Zusammen mit seinen Kindern reiste er durch Deutschland, um den Erfolg der Energiewende mit eigenen Augen zu sehen. Auf ihrer Tour durch das Land der Energiewende haben sie Energiepioniere interviewt, Solar- und Windkraftwerke sowie Passivhäuser besichtigt und 100-Prozent-Kommunen besucht – sogar ein Atomkraftwerk stand am Ende noch auf dem Programm. Dabei heraus kam ein zweisprachiger Film (Deutsch und Englisch), der die Energiewende auf lockere und amüsante Weise feiert. Auch das Quartier Vauban, die Solarsiedlung und das Heliotrop wurden in Augenschein genommen und präsentiert. Zur Vorführung im Vauban wird der Regisseur anwesend sein.

    Veranstaltungsort
    Stadtteilzentrum Vauban (im Haus 037)
    Alfred-Döblin-Platz 1
    79100 Freiburg

    Termin
    30.03.2014
    20:00 Uhr

    Hier können Sie einzelne Sequenzen des Films anschauen.



    Rolf Disch wird siebzig

    SWR Fernsehen, 11. März 2014, 18:45 Uhr
    Landesschau Baden-Württemberg
    Verbündet mit der Sonne - Der Freiburger Rolf Disch

    „Ich kann es kaum glauben, dass ich schon 70 geworden bin. Ich bin es gewohnt, nach vorne zu schauen und zu fragen: Was sind die Aufgaben, die vor uns liegen?“, sagt Rolf Disch in dem Interview, dass der SWR aus doppeltem Anlass geführt hat: des 20. Geburtstags des Heliotrops, des ersten Plusenergie-Gebäudes weltweit – und des 70. Geburtstags des SolarArchitekten. Und so blickt der Landesschau-Beitrag zurück auf die Pionierleistungen der letzten zwei Jahrzehnte – und nach vorn auf die Projekte, die noch umgesetzt werden sollen.





    SWR 4, 31. Januar 2014
    Pionierleistung solarer Architektur: 20 Jahre Heliotrop in Freiburg - Ein Gespräch mit Hanna Lehmann

    „Dieses Haus würde ich nicht mehr hergeben“, sagt Hanna Lehmann über das Heliotrop – das Haus, das sich mit der Sonne dreht. Konstruiert hat es ihr Gatte Rolf Disch, als erstes Plusenergiehaus der Welt. Das Heliotrop feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Der SWR hat zu diesem Anlass ein Radiointerview mit Frau Lehmann gesendet, die mit ihrem Mann das Haus bewohnt und jeden Monat etwa 60 Besucher aus aller Welt durch das Gebäude führt: von der Schulklasse bis zum Umweltminister, vom Architekten aus Norwegen bis zum interessierten Investor aus China.

    Hanna Lehmann

    Das Wohnhaus des Ehepaares Disch und Lehmann wurde als Prototyp und Experimentalbau errichtet, in dem viele innovative Techniken getestet wurden. Danach wurde es als Vorbild auch an zwei weiteren Standorten in Südbaden und der Schweiz mit jeweils anderen Nutzungen realisiert. Das Heliotrop-Haus in Offenburg-Elgersweier etwa dient als Besucherzentrum einer dort ansässigen Firma, jenes in Basel wurde gar als mobiles Gebäude konzipiert und steht inzwischen im bayrischen Hilpoltstein.

    Den SWR-Bericht und das Gespräch mit Hanna Lehmann finden Sie hier.



    1. Dezember 2013, Buch-Neuerscheinung
    Astrid Mayer, Les écoquartiers de Fribourg. 20 ans d’urbanisme durable

    Die Journalistin und Inhaberin der Freiburger Fortbildungseinrichtung für Nachhaltigkeit „Future Lab“, Astrid Mayer, hat eine französischsprachige Monographie zur „Green City Freiburg“ und insbesondere der nachhaltigen Architektur und Stadtplanung der Stadt vorgelegt. Das Buch vereint die Vorteile eines „Special-Interest“-Reiseführers – der sowohl für Laien verständlich ist, als auch für den Experten noch vieles mehr zu bieten hat als eine bloße Einführung – mit einem reich bebilderten Gesamtabriss, was denn hinter den berühmten Freiburger Öko-Quartieren steht und was man wissen muss, um deren Entstehung und deren Leben zu verstehen. Es geht nicht nur um die Technik, sondern gerade auch um die sozialen Aspekte. Auch die Projekte von Rolf Disch SolarArchitektur sind ausführlich dargestellt: das Heliotrop, das Sonnenschiff und die Solarsiedlung. Es ist offensichtlich: Die Autorin kennt sich aus und hat sehr gut recherchiert. Man wünscht, das Buch mit seinen profunden Informationen wäre auch in deutsch und englisch verfügbar.

    Nähere Informationen zum Buch finden Sie hier.



    25. November 2013, TV Only, Frankreich
    So schön kann Solararchitektur sein

    Auch in Frankreich stoßen nachhaltige Bauprojekte auf immer größeres Interesse. Das erste französische Plusenergiehaus entsteht demnächst in Paray-le-Monial im Burgund, geplant von Rolf Disch in Zusammenarbeit mit dem Pariser Büro Frenak-Jullien-Architekten. Das große Problem in Frankreich: Energie ist so billig wie sonst nur in manchen Entwicklungsländern, vor allem weil der elektrische Strom überwiegend aus längst abgeschriebenen, alten Atomkraftwerken kommt. Da scheint es dann leicht so, als lohne es sich nicht, energieeffizient zu bauen und über erneuerbare Energiequellen nachzudenken.

    Wolfgang Schnürer, ein Bewohner der Solarsiedlung, erzählt vom "Haus der Zukunft"

    Umso wichtiger, unsere Nachbarn nicht nur von der Notwendigkeit, sondern auch von der Ästhetik und von dem neuen und ganz eigenen Luxus zu überzeugen, von dem Lebensgefühl, das ein Plusenergiehaus bietet. Den französischen Produzenten von TV Only ist das gelungen. Selten haben wir so schöne Bilder von der Solarsiedlung in Freiburg gesehen. Die Kamera fängt alles ein, die Atmosphäre, das Grün der Gärten, das Blau der Solardächer, die Regenbogenfarben der Architektur – und die Menschen, die sich in der Siedlung bewegen.

    Doch auch die Erklärungen kommen nicht zu kurz: Rolf Disch erklärt Technik und Architektur. Ein Bewohner erzählt, wie man in einem solchen Haus lebt, und ein Forscher des Ökoinstituts, wie es sich im Sonnenschiff arbeitet. Und der Direktor der Wirtschaftsförderung der Stadt Freiburg bettet alles ein in den politischen Kontext der Green City.





    Stop talking. Start planting!
    Felix Finkbeiner mit Rolf Disch

    13. Oktober 2013, Katholische Akademie Freiburg
    Plant for the Planet!

    Am 13. Oktober 2013 fand in der Katholischen Akademie in Freiburg eine »Plant-for-the-Planet Akademie« statt: Kinder ermutigen Kinder dazu, aktiv zu werden und sich gegen den Klimawandel zu engagieren. 100 Bäume wurden im Lauf der Veranstaltung am Freiburger Schlossberg gepflanzt. Die Klimaschutz-Initiative „Plant for the Planet“, die 2007 vom damals neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet wurde, hat weltweit bereits über 12 Milliarden Bäume gepflanzt. Bis 2020 sollen es 1.000 Milliarden werden.

    Felix Finkbeiner
    "Werde auch Du Teil einer weltweiten Kinder-Bewegung und werde auf einer unserer Akademien Botschafter für Klimagerechtigkeit! Gemeinsam informieren wir andere Kinder und Erwachsene über die Klimakrise und zeigen auf, was wir im Kampf für unsere Zukunft tun können: Wir pflanzen Bäume als Symbole für Klimagerechtigkeit, halten Vorträge und halten für unsere Kampagne „Stop talking. Start planting.“ den Erwachsenen symbolisch den Mund zu, um zu zeigen, dass es jetzt höchste Zeit ist zu handeln! - Denn Reden allein stoppt das Schmelzen der Gletscher nicht."

    Rolf Disch unterstützt Felix und seine jungen Mitstreiter. Wie auch Sie diese beeindruckende Initiative unterstützen können, erfahren Sie auf der website www.plant-for-the-planet.org



    1. Oktober 2013, Buch-Neuerscheinung
    Kylie Legge, Future City Solutions

    Die australische Architektin, Sozialwissenschaftlerin und Buchautorin Kylie Legge setzt ihre Reihe „Urban Trend Series“ fort mit Ihrem Buch „Future Cities Solutions“. „Die Stadt ist vielleicht der Megatrend, der die Weltbevölkerung am meisten beeinflusst – mehr noch als die Industrielle Revolution … oder die Informationstechnologie.“

    Legge stellt dar, welche äußeren Einflüsse auf die Gestaltung von Städten einen großen Einfluss ausüben – und in Zukunft wahrscheinlich ausüben werden. Die Frage nach sauberer Energie ohne Umweltschäden ist einer der wichtigsten Einflüsse.

    Die Solarsiedlung in Freiburg dient als Beispiel, wie diese Frage zu beantworten ist.

    Eine Beschreibung der Buchreihe finden Sie hier.





    4. Juni 2013, Deutschlandradio Kultur
    Die Stadt der Zukunft? Das Freiburger Modellviertel Vauban - Von Conrad Lay
    (mit einem Interview mit SolarArchitekt Rolf Disch)


    Deutschlandradio Kultur stellt das Freiburger Stadtviertel Vauban und die Solarsiedlung vor, in einem zwanzigminütigen Feature der Reihe ›Länderreport‹:

    „Der Freiburger Stadtteil wird oft als Vorbild dafür gesehen, wie Städte in Zukunft gebaut werden sollen. Das ökologische Modellviertel liegt in Sachen Energieversorgung und Mobilität ganz vorn. Es gibt Niedrigenergie-, Passiv- und Plusenergiehäuser und eine komplette Solarsiedlung. Auf dem ehemaligen Kasernengelände Vauban, nach einem französischen Festungsbaumeister benannt, fahren vier mal weniger Autos als im Bundesdurchschnitt. Alle Wohnstraßen sind Spielstraßen. Jeder dritte Bewohner ist unter 18. Das Modellviertel polarisiert.

    Im anderen Freiburg gelten die Vauban-Bewohner als etwas Besonderes. Viele Fragen sind nach dem Spatenstich vor 15 Jahren offen: Gelingt das Experiment des generationsübergreifenden Wohnens? Wie reagieren Architekten auf Autonome, wie Autogegner auf Autos? Conrad Lay geht diesen Fragen im ›Länderreport‹ nach.“

    - Den Podcast dazu können Sie hier anhören.
    - Den Text der Sendung finden Sie hier.



    Februar 2013
    Ein Lesewettbewerb an Freiburger Schulen,
    eine Spendenaktion für den Münsterturm


    Wer erreicht zuerst die Höhe des Freiburger Münsterturms – 116 Meter? Freiburgs Schülerinnen und Schüler lesen. Alle Buchrücken werden gemessen, die Zentimeter addiert. Freiburger Unternehmen, Vereine und Privatleute spenden: 100 Euro für 10 cm.

    Zusätzlich spendet Rolf Disch als Preis für Freiburger Schüler eine Führung im Heliotrop.

    Machen Sie auch mit und unterstützen die Freiburger Bürgerstiftung bei der Erhaltung des Freiburger Münsterturms!

    Weitere Informationen finden Sie unter: www.freiburger-buergerstiftung.de



    Rolf Disch

    Fossile und atomare Energien sind kriminelle Energien -
    Rolf Disch kritisiert die Pläne von Umweltminister Peter Altmaier zum Ökostrom

    (BZ-GASTBEITRAG vom 30.1.2013)

    Das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat als bisher einziges wirksames Instrument dafür gesorgt, dass wir in nur zwölf Jahren zu 25 Prozent klimaneutralem Strom gekommen sind. Über 50 Staaten haben das kopiert. Es wird immer deutlicher, wie wir zu 100 Prozent gelangen können. Das macht den konventionellen Großproduzenten Angst. Aber sofort springen ihnen Politiker bei, um ihr überlebtes Regime noch etwas länger künstlich am Tropf zu halten.

    Infam ist, wenn das dem Wähler als Fortschritt in der Energiewende verkauft wird – wie von Umweltminister Peter Altmaier (CDU). Oder wenn angeblich die Verbraucher vor steigenden Preisen geschützt werden sollen, indem die billiger werdenden Erneuerbaren Energien zugunsten des teurer werdenden Kohle- und Atomstroms eingeschränkt werden sollen. Und das im Namen eines angeblich "freien europäischen Marktes", wie von Europas Energiekommissar Günther Oettinger gefordert.

    Zunächst der europäische Angriff: Hätten wir doch nur einen freien Mark für elektrischen Strom in Europa. Dann nämlich würde der Strom billiger. Und die Ökologie? Wir legen einfach allmählich ansteigende europäische Quoten für den Ökostromanteil fest, so Lüder Gerken in einem BZ-Gastbeitrag. Wer also schützt den kleinen Verbraucher vor "horrenden Subventionen" für Ökostrom? Eine höchst eigentümliche Allianz aus freien Marktkräften – und Brüssler Bürokraten. Das ist so widersprüchlich wie absurd.

    Verhandlungen auf internationaler Ebene führen regelmäßig zu Minimallösungen. Der Versuch, europäische Quoten einzurichten, würde genauso kläglich scheitern wie die Kyoto-Verhandlungen. Und ob der Strom langfristig billiger wird, wenn die großen Quasi-Monopolisten ihre Konkurrenten – all die kleinen Produzenten Erneuerbarer Energien, die Photovoltaikdach-Besitzer, die Energiegenossenschaften, die Stadtwerke – wieder vom Markt fegen dürfen, ist mehr als fraglich.

    Und nun der Angriff durch den ersten Umweltminister, der nicht den Ausbau, sondern die Einschränkung der Erneuerbaren als Erfolg feiert: Auch hier sollen Quoten eingeführt werden, damit der Verbraucherpreis nicht steigt. Und ausgerechnet die Betreiber von EE-Anlagen sollen einen "Energiewende-Soli" zahlen, nicht etwa die Betreiber von Atom- und Kohlekraftwerken – obwohl diese höher subventioniert sind als die Erneuerbaren. Nur steht das nicht für alle sichtbar auf der Stromrechnung, sondern in den Steueretats.

    Ausgerechnet jetzt, wo die EEG-Umlage und die Kosten für den eingespeisten Wind- und Solarstrom klar unterhalb des Strompreises liegen, den jeder für den Netz- und Steckdosenstrom bezahlt, eben weil wir als Verbraucher über die EEG-Umlage in die Zukunft investiert haben, ausgerechnet jetzt sollen wir die Früchte nicht ernten? Ausgerechnet mit einer Quotenbegrenzung soll die Energiewende geschafft werden.

    Fakt ist: Die Kosten für fossile und atomare Energien steigen an, weil es immer aufwendiger wird, die Rohstofflagerstätten auszubeuten. Nüchtern betrachtet sind es kriminelle Energien, denn sie bringen Krisen, Katastrophen und Kriege, ja sie sorgen für die Unbewohnbarkeit ganzer Landstriche. Sie sind gefährlich, teuer, lebens- und zukunftsfeindlich. Die regenerativen Energiepreise sinken dagegen stetig, dauerhaft und schnell. Der Grund: Wind und Sonne schicken keine Rechnung, sie sind umweltfreundlich, sauber, zukunftsfähig.

    Es darf nur noch gefördert werden, was zukunftsfähig ist. Allem, was zukunftsfeindlich ist, muss die Unterstützung entzogen werden. Und die Folgekosten – von Umweltschäden über Endlagerungskosten hin zu Militärausgaben – müssen im Preis berücksichtigt werden.

    Die Energierechnungen der Haushalte können trotzdem sofort reduziert werden, wenn wir für sparsame Haushaltsgeräte der Effizienzklasse A+++ sorgen, denn warum dürfen heute noch Haushaltsgeräte mit viel zu hohem Stromverbrauch verkauft werden? Warum werden heute noch Häuser und Siedlungen gebaut, die sich nicht selbst mit der ihnen zur Verfügung stehenden Solar- und Umgebungsenergie versorgen?

    Die Energiewende ist alternativlos – weil die fossilen und atomaren Ressourcen bald aufgebraucht sein werden und die Zukunft unserer Kinder und Enkel zerstören. Die Energiewende kommt, so oder so. Die Frage ist nur, wie schnell wir den Umstieg schaffen und wie viel Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung wir uns bis dahin noch erlauben.

    und hier: der Gastbeitrag in der Badischen Zeitung



    Rolf Disch

    Große Chancen und kleine Schritte
    Solararchitekt Rolf Disch kritisiert die Unentschlossenheit der Stadt beim Klima- und Umweltschutz.

    Gastbeitrag in der Badischen Zeitung vom 20.12.2012

    Freiburg ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt! Herzlichen Glückwunsch an den Oberbürgermeister und an alle, die zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben. Wie OB Salomon bei der Preisverleihung durch die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis sagte: Es ist "Ehre und Anerkennung für Freiburg und Ansporn für die weitere Zukunft auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Stadt!"

    Erst kürzlich hat eine neue Studie des Öko-Instituts diesen "Ansporn" konkretisiert. Diese Studie schließt an die Studie zur "Klimaneutralen Kommune" an, und die Studie zur 100-Prozent-Region der Energieagentur weist in dieselbe Richtung. Die Maßnahmen, die zu ergreifen sind, sind ebenfalls hinreichend studiert. Die Stadtverwaltung aber mag vorerst keine – oder nur kleine – Maßnahmen ergreifen, mag auch nicht die Klimaschutz-Ziele anpassen, bevor nicht noch eine weitere Studie, dieses Mal zur Klima- bilanz 2010/2011, vorliegt. Bürgermeisterin Stuchlik setzt auf "kleine Schritte" ebenso wie Gemeinderat Nikolaus von Gayling-Westphal "kleine Lösungen" bevorzugt. Hermann Scheer, der Erfinder des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sprach vom "Minimum als Maximum" mit Blick auf die großen Klimakonferenzen, wo vor lauter Rücksichtnahmen und kurzsichtigen Egoismen nur Minimalkonsense beschlossen werden, so dass das Gefahrenpotenzial ständig weiter steigen kann.

    Auf der lokalen Ebene aber können wir viel agiler sein. Überlassen wir den Kleinmut den Großkonferenzen!

    "Kleine Lösungen, die wenig kosten", wünscht sich Herr von Gayling. Gemeinderat Thilo Buchholz kontert: "Was kostet es die Stadt später, wenn wir die Maßnahmen jetzt nicht umsetzen?" Doch selbst diese Frage trifft noch nicht den Kern, weil auch sie noch auf die Kosten starrt wie das Kaninchen auf die Kobra: Jeder Euro, der in Klimaschutz-Maßnahmen investiert wird, vermeidet doch gerade Kosten oder erzielt sogar Gewinne. Wechseln wir die Perspektive: Reden wir also von Investitionen, nicht von Kosten!

    Was alles an Investitionen könnte man zum Beispiel mit den vom Öko-Institut vorgeschlagenen 8,5 neuen Stellen bei der Stadt Freiburg auslösen, die sich ausschließlich um die Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen kümmern! Klimaschutz würde so zu einem kommunalen Wirtschaftsförderungsprogramm, das Arbeitsplätze in innovativen Branchen schafft – und das nicht zuletzt große Steuer-Rückflüsse generiert.

    Ein Klima für privatwirtschaftliche Investitionen in den Klimaschutz erreichen wir nicht durch allzu kleine Schritte. Sondern durch einen zugleich visionären und realistischen Maßnahmenplan, den Oberbürgermeister, Umweltbürgermeisterin, Kämmerer und Wirtschaftsförderer zur Chefsache machen, um dann – mit Bürgern und Unternehmen – Maßnahme für Maßnahme Schlag auf Schlag umzusetzen.

    hier: der Gastbeitrag in der Badischen Zeitung



    Freitag, 18. Mai 2012, 14 Uhr
    Solarmobil macht auf Weltumrundung Zwischenstopp am Sonnenschiff


    Zum ersten Mal umrundet ein Solarmobil den gesamten Planeten und setzt so ein Zeichen für die Leistungsfähigkeit einer neuen Generation von Elektro-Mobilen. Am 18.05.2012 um 14 Uhr erwarten wir den „Solarworld GT“ samt Team am Sonnenschiff in Freiburg – als Gäste von Rolf Disch SolarArchitektur. Gerade kommt das Fahrzeug von einer Demonstrationsfahrt auf dem Formel-1-Ring in Monaco, wo das Team auch von Fürst Albert II. empfangen wurde, und die nächste Station wird der Europarat in Strasbourg sein. In Freiburg wird außerdem noch das Fraunhofer

    ISE angefahren.

    SolarWorld zeigt den Weg zur solaren Mobilität: Seit seinem Start im Oktober 2011 hat der SolarWorld GT tausende von Kilometern zurückgelegt, durch australische Großstädte, spektakuläre Wüsten und beindruckende Gebirgslandschaften, vorbei an Tausenden von Schafen und quer durch die Kulissen der „Herr der Ringe“-Trilogie in Neuseeland. Die USA sind durchquert, nun geht es weiter Richtung Asien. Die Reise wird Anfang Dezember 2012 wieder in Australien enden.

    Studentinnen und Studenten der Bochum University of Applied Sciences entwickelten und bauten den „SolarWorld GT". Das Team besteht aus ca. 30 Stundenten der Bochum University of

    Applied Sciences. Die jungen Ingenieurinnen und Ingenieure aus den Fachbereichen Mechatronik und Maschinenbau, sowie Elektrotechnik und Informatik arbeiten in Teams an diesem ambitionierten Projekt. Mit viel Engagement und Leidenschaft setzen die Teams das im Studium theoretisch erlernte Wissen dabei in die Praxis um. Und sie bestreiten auch die gesamte Fahrt.

    Das Leichtbaufahrzeug ist bloß 260 kg schwer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Mit seiner Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und Lithium-Ionen-Batterien zur Stromspeicherung ist es energieautark: Es wird nur von der Sonne angetrieben und nicht zwischendurch an der Steckdose „aufgetankt“.

    Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei der Ankunft des SolarWorld GT am Sonnenschiff begrüßen könnten.

    Ort
    Vor dem Sonnenschiff in der Solarsiedlung am Schlierberg
    Merzhauser Str. 177
    79100 Freiburg

    Zeit
    Freitag, 18. Mai 2012
    14:00 Uhr

    www.solarworld-gt.de



    Prof. Harald Welzer

    FUTURZWEI, die Initiative des Sozialpsychologen Prof. Harald Welzer - unter anderen mit Rolf Disch

    Eine andere, zukunftsfähige Kultur des Lebens und Wirtschaftens entsteht nicht durch wissenschaftliche Erkenntnisse oder moralische Appelle. Sie wird in unterschiedlichen Laboren der Zivilgesellschaft vorgelebt und ausprobiert.

    Verantwortungsbewusste Unternehmer, kreative Schulleitungen, Bürgerinitiativen, studentische Start-ups oder einzelne Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass man das Unerwartbare tun kann. Sie nutzen ihre Handlungsspielräume, um zukunftsfähige Lebensstile und Wirtschaftsweisen zu entwickeln. Sie fangen schon mal an.

    FUTURZWEI macht es sich zur Aufgabe, dieses Anfangen gesellschaftlich sichtbar und politisch wirksam zu machen. Auch das 21. Jahrhundert braucht Visionen von besseren, gerechteren und glücklicheren Lebensstilen. FUTURZWEI erzählt, wie solche Visionen ganz handfest in Wirklichkeit verwandelt werden. Und dass Veränderung nicht nur möglich wird, sondern dass sie auch Spaß macht und Gewinn an Lebensqualität bedeutet.

    Auf nachfolgenden Links können sie sich über die „Geschichten des Gelingens“ informieren – eine davon ist die von Rolf Disch SolarArchitektur:

    www.futurzwei.org
    Der Beitrag zu Rolf Disch SolarArchitektur auf FUTURZWEI

    FUTURZWEI auf 3sat
    Auch „Kulturzeit“ auf 3sat begleitet seit Anfang Februar 2012 das Online-Projekt FUTURZWEI von Harald Welzer und stellt jeweils am letzten Dienstag im Monat eine solche "Geschichte des Gelingens" vor.
    Am 27. März 2012 wurde Rolf Disch SolarArchitektur als eines der innovativsten „Labore der Zukunft“ vorgestellt. Unter folgendem Link können sie sich in der Mediathek von 3sat den Beitrag ansehen:

    www.3sat.de



    Solarsiedlung Grenzach-Wyhlen

    Vorbild Freiburg
    Eine neue Solarsiedlung entsteht bei Basel


    Auf dem Weg hin zu einer „100%-Region Oberrhein“ haben sich ein Lörracher Immobilienbüro, das Planungsbüro Rolf Disch SolarArchitektur und als Investor die Solarsiedlung GmbH Freiburg zusammengeschlossen, um in Grenzach-Wyhlen bei Basel eine neue Solarsiedlung zu realisieren. Mit 100 Plusenergiehäusern wird die im Gebiet Hornacker entstehende Siedlung doppelt so groß sein wie ihr Freiburger Vorbild und damit das Prädikat „weltweit größte Siedlung im Plusenergiestandard“ an Grenzach abgeben. In der vornehmlich aus Reihenhäusern als auch einigen Zweifamilienhäusern bestehenden Siedlung wird es in Form von Plätzen Begegnungsstätten für die Bewohner geben.

    Der Clou des Bauvorhabens: entlang der Bahngeleise, an der Südwest-Begrenzung des Areals, wird eine hochabsorbierende Lämschutzwand errichtet, die nicht nur die Bahngeräusche abmildert, sondern gleichzeitig als energieerzeugendes Gebäude fungiert. Denn die Lärmschutzwand wird über die gesamte Länge des Areals mit einem Solardach ausgestattet, das sämtliche Auto- und Fahrradgaragen als auch Abstellplätze überdacht. Entlang dieser Schallschutzwand wird auch die Erschließung für die Fußgänger und Radfahrer liegen. Das zudem geplante Carsharing wird zur Entlastung der Bewohner für einen reduziertes Autoaufkommen in der Siedlung sorgen.



    Rolf Disch im Brockhaus-Lexikon
    Das Plusenergiehaus® gehört jetzt zum Bildungskanon


    „Jeder Tag unterstreicht es aufs Neue – in einer Zeit, in der sich steter Wandel, permanente Innovation und die ungehemmte Beschleunigung sowie grenzenlose Mobilität als prägende gesellschaftliche Kräfte zeigen, benötigen wir ‚Bildung’, um als autonom denkende, selbstbestimmt handelnde und selbstverantwortliche Individuen bestehen zu können. Aber welche Bildung, welcher Bildungsbegriff sollte dem zugrunde liegen? … Im Gegensatz zu früheren eher geistesgeschichtlich geprägten und geschlossenen Darstellungen bietet dieser Band einen thematisch offenen Dreiklang aus ‚Natur und Technik’, ‚Kultur und Gesellschaft’ und ‚Praktischer Bildung’.“

    In allen diesen Hauptstücken des Lexikons findet man sogenannte „Laborberichte“: zu Nanotechnik, zum Genomprojekt, zu Hybridfahrzeugen, zur Stammzellentherapie, zur Globalgeschichte, zum Islamismus, zur postkolonialen Welt, zur Demografie, zur Neurowissenschaft, zum Iconic Turn … Hier werden knapp und verständlich die innovativsten Themenfelder vorgestellt, die heute die Welt umtreiben. Einige dieser Berichte stellen Persönlichkeiten mit ihren spezifischen Leistungen und Beiträgen vor: den Genetiker Craig Venter mit seinem Genomprojekt, den Ökonom Hans Werner Sinn und sein ifo-Institut – und Rolf Disch und sein Plusenergiehaus®.

    „Architektur für das Plus an Energie und Ökologie“, so titelt das Brockhaus-Lexikon „Bildung21. Wissen für das 21. Jahrhundert“. Die weltweit ersten Plusenergiehäuser werden vorgestellt: Heliotrop, Solarsiedlung und Sonnenschiff. Auch die Vorgeschichten mit dem solaren Stadiondach des SC Freiburg, mit Rolf Dischs Weltmeistertitel im Solarmobilfahren und seine Beteiligung an vielen Initiativen zur Beteiligung der Bürger am Umbau unseres Energie- und Wirtschaftssystems werden erwähnt.

    Wichtig ist den Brockhaus-Autoren hier wie in allen Artikeln die Zukunftsperspektive. Sie zitieren Rolf Disch; „Gehen wir weiter. Zu Plusenergiestädten, Plusenergieregionen, zu einer Welt der Plusenergie. Zu Gesamtkonzepten regenerativer Vollversorgung. Zu intelligenter E-Mobilität, mit dem Hausdach als Tankstelle. Wo Verbrauch ist, soll Produktion werden!“



    Rolf Disch zu Gast im SWR

    „SWR Fernsehen zu Gast“: Freiburg im Fernsehen,
    5.10.11, 20 Uhr, im Historischen Kaufhaus Freiburg

    Die Veranstaltungsreihe "SWR Fernsehen zu Gast" gibt Zuschauerinnen und Zuschauern die Möglichkeit, Autoren, Künstler, Gäste und Moderatoren persönlich zu erleben und eigene Fragen zu stellen.

    Gemeinsam mit der Stadt Freiburg lädt der SWR zu einem ganz außergewöhnlichen "Fernsehabend" ein. Freuen Sie sich auf Musik, Filmbeiträge und spannende Gespräche!

    Die Gäste: Rolf Disch, Irene Fischer, Kristina Müller,
    Musik: Patty Moon & Helmut Menzler

    Aus der Ankündigung des SWR:
    „Filmausschnitte zeigen Freiburger Gebäude neuester Öko-Technik von Rolf Disch. Er ist einer der wichtigsten Architekten Freiburgs, der wie kein anderer das ökologische Image der Stadt geprägt hat. Seit vierzig Jahren baut Rolf Disch mit der Sonne. Vor fünfzehn Jahren gelang ihm der Durchbruch mit dem weltweit ersten Plusenergiehaus: Das sogenannte "Heliotrop" erzeugt das Vier- bis Fünffache seines Energieverbrauchs. Seine Energiebilanz ist bis heute unübertroffen.“

    Freier Eintritt
    Kostenlose Einlasskarten sind ab Mitte September bei der Bürgerberatung im Alten Rathaus erhältlich
    - oder über das SWR-Kartenbüro: 0761 / 3808 - 333

    www.swr.de



    EU-Kommissar Günter Oettinger bei der Übergabe der Petition durch Rolf Disch

    13. August 2011
    Rolf Disch überreicht dem EU-Kommissar Günter Oettinger die Plusenergie-Petition


    Der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs und derzeitige EU-Kommissar Günter Oettinger sprach am Dienstag Abend bei der Stiftung Ordnungspolitik. Rolf Disch nutzte die Gelegenheit, dem deutschen Energiekommissar seine Vorstellungen zur Energiewende zu unterbreiten und gleichzeitig die von ihm initiierte und von über 4.500 Bürgern gezeichnete Plusenergie-Petition zu überreichen. Unterstützt wurde er von der Europa-Abgeordneten Franziska Brantner.

    Es hatte seinen guten Grund, auch beim europäischen Energie-Kommissar vorstellig zu werden, nachdem die Petition bisher an Bundeskanzlerin Angela Merkel und eine Reihe von Fachministern gegangen war: Auch im Bereich der Energie-Effizienz für Gebäude kommen entscheidende Vorgaben ja nicht nur aus der nationalen Gesetzgebung, sondern vieles wird auf europäischer Ebene vorentschieden. So war in der Petition bereits formuliert worden:

    "In der EU-Gebäuderichtlinie EPBD 2010 ist bereits beschlossen, dass ab 2020 alle Neubauten Null-Emissionshäuser mit regenerativer Versorgung sein müssen. Deutschland muss bereits jetzt umsetzen und weiterentwickeln, wozu wir ohnehin durch Ressourcenverknappung und Klimawandel gezwungen sein werden. Nur so wahren wir unseren technischen Vorsprung und werden unserer Verantwortung gerecht."

    Diese Richtlinie, die für die EU-Mitgliedsstaaten den Rang eines Gesetzes hat, muss nun in allen Ländern auch wirklich umgesetzt werden. Sicher wird es Vorstöße einzelner Nationen geben, die Vorgaben zu verwässern und die Umsetzung zu verzögern. Und Herr Oettinger sollte hart bleiben und den so erfreulichen Vorstoß der EU gegen solche Ansinnen verteidigen. Besser wäre sogar, ihn noch weitergehend zu formulieren, über das Null-Emissionshaus hinauszugehen und auf die wirklich fortgeschrittenste Technik zu setzen - auf das Plusenergiehaus®.



    Rolf Disch übergibt dem Bundestagsabgeordneten Gernot Erler die Plusenergie-Petition

    Die Petition "Plusenergie jetzt!" wurde an Bundeskanzlerin Merkel übergeben -
    SolarArchitekt Rolf Disch fordert: Plusenergie muss Standard werden


    4.500 Unterzeichner fordern: Schnellstmöglich sollen alle Neubauten in Plusenergie-Bauweise erstellt werden. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die Rate für die energetische Gebäudesanierung von derzeit einem Prozent auf drei Prozent anzuheben. Und Förderprogramme sollen denjenigen Standard berücksichtigen, der für die Energieeffizienz und das Klima am besten ist: Plusenergie.

    Die Forderungen wurden am 21. Juni übergeben an Gernot Erler, Bundestagsabgeordneter und Erstzeichner der Petition. Er hat sie inzwischen weitergereicht an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch die Minister Ramsauer, Rösler, Schäuble und Röttgen haben ein Exemplar erhalten. Der Vorstoß komme zur rechten Zeit, so Erler: Frau Merkel selbst habe die neuesten Beschlüsse zur Förderung der Sanierung als einen bloßen Zwischenschritt bezeichnet, über den man dringend noch weiter hinausgehen müsse.

    Nicht erst die Katastrophe von Fukushima hat deutlich gemacht: Wir brauchen den Einstieg in ein ganz neues System von Energieeffizienz und hundert Prozent Erneuerbaren Energien. Das Plusenergie-Gebäude, das mehr Energie erzeugt als verbraucht, das Haus als dezentrales Kraftwerk: Das wäre ein entscheidender Schritt. Die Bundespolitik muss nun den Rahmen schaffen, um diesen Schritt zu gehen.

    www.suedkurier.de
    Green Building



    Überreichung der "Freiburger Erklärung 2.0" an Bundesumweltminister Norbert Röttgen

    Juli 2011 - In Berlin wird die „Freiburger Erklärung 2.0“ zur Energiewende übergeben
    Rolf Disch gehört zu den elf Unterzeichnern


    Nicht nur wenige große Stromkonzerne sollen das Sagen in Sachen Energie haben, sondern echter Wettbewerb ist gefragt - und zwar in der Region. Elf Unterzeichner der Freiburger Erklärung 2.0 zur Energiewende – einer von ihnen ist Rolf Disch - bieten jetzt entscheidende Argumente gegen das geplante Energiepaket der Bundesregierung.

    Auslöser war der Vorstoß von Bundesumweltminister Norbert Röttgen MdB, der Windparks im Meer im Zuge eines schnellen Atomausstieges verstärkt fördern möchte, zu Lasten der anderen regionalen Stromerzeugungsarten. Diesem Konzept setzt die Freiburger Erklärung 2.0 entgegen: Nicht nur Offshore-Windenergie darf an oberster Stelle stehen, sondern gefördert werden muss ein Mix aus allen Arten regenerativer Stromgewinnung, außerdem die regionalen Netze und die Energieeffizienz von Gebäuden.

    Der Wortlaut der "Freiburger Erklärung 2.0" zur Energiewende:

    Nach der Katastrophe von Fukushima steht Deutschland in Bezug auf einen endgültigen Atomausstieg vor zukunftsweisenden energiepolitischen Entscheidungen von großer Tragweite. In dem geplanten Energiepaket der Bundesregierung soll es um gesetzliche Regelungen für den Atomausstieg, Eckpunkte für die EEG Novelle 2012 und Regelungen zum Stromnetzausbau gehen –und damit um die entscheidenden Weichenstellungen für eine Energiewende.

    Der geplante rasche Ausstieg aus der Kernenergie ist zu begrüßen, aber ein einseitig auf Offshore-Windstrom ausgerichteter Netzausbau und das geplante pauschale Einspeisemanagement sind nicht zielführend. Vielmehr müssen alle Arten der regenerativen Erzeugung von Strom, die regionalen Netzkapazitäten, die Intelligenz der Netze sowie die Energieeffizienz von Gebäuden und Verkehr gesteigert werden. Dazu gehört auch die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Energie in Form von Kraft, Wärme, Strom und Kälte sowie Wasserstoff bzw. Erdgas: Gerade hierbei bestehen große Chancen für Produkt- und Technologieinnovationen am Standort Deutschland.

    Die Region Freiburg hat als Vorreiterin bewiesen, dass die Energiewende mit einem klaren politischen Bekenntnis zu Akzeptanz, Begeisterung und Kreativität der frühzeitig informierten Bevölkerung führt und mit innovativen und chancenorientierten Unternehmen möglich ist. Gleichzeitig trägt sie zu Wachstum, regionaler Wertschöpfung, Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Lebensqualität sowie zu wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt bei. Die letzten Jahre zeigen aber auch, dass durch halbherziges Handeln oder Fehlentscheidungen in verschiedenen Bereichen auf Landes- und Bundesebene die Technologieführerschaft und Weltmarktposition im Bereich Regenerative Energien und Energieeffizienz gefährdet wird. Um das zu vermeiden und um sicherzustellen, dass das Freiburger Modell auch bundesweit/europaweit umgesetzt werden kann, müssen die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen für eine Strom- und Wärmeerzeugung auf Basis einer breiten Mischung aller regenerativen Energiequellen geschaffen werden. Hier spielt die dezentrale Einspeisung von Strom aus Photovoltaik und Onshore-Windkraft auch zukünftig eine bedeutende Rolle. Diese Technologien, Photovoltaik und Onshore-Windkraft, eröffnen wirtschaftliche Perspektiven, auch und gerade für private Haushalte. Privatnutzer können selbst mit ihrem Hausdach Produzenten werden, sie können über Bürgerbeteiligungsprojekte und genossenschaftliche Organisationen mitverdienen. Dies wiederum beschleunigt die Bildung eines Massenmarkts, mit dem deutlich sinkende Preise (nicht nur der Komponenten) einhergehen. Die Energiewende wird zum Anliegen jedes Einzelnen.

    Die dezentrale Nutzung von Photovoltaik und Onshore-Windkraft eröffnet auch völlig neue Perspektiven im Hinblick auf den Ausbau und die technische Konstitution des Leitungsnetzes. Statt teurer Milliardeninvestitionen in bundesweite Überland-Transportnetze, die später auf die Verbraucher umgelegt werden, heißt die Alternative: Schlanke, örtliche Verteilnetze sind
    effizient, dezentral und somit kostengünstig für Privathaushalte.

    Die kommenden energiepolitischen Entscheidungen dürfen deshalb nicht durch wenige große, marktbeherrschende Stromkonzerne geprägt und bestimmt werden, sondern müssen zum Ziel haben, echten Wettbewerb im Energiemarkt – insbesondere auch für die vielen Stadtwerke und regionalen Energieversorger –zu ermöglichen. Die Entscheidungen müssen zudem die Grundlage dafür sein, eine konsequente energetische Modernisierung des Gebäudebestands unabhängig von Haushalts- und Kassenlage voranzutreiben.


    Die "Freiburger Erklärung 2.0" als pdf-Dokument



    ... und Bette Davis macht auch mit!

    Die Plusenergie-Petition – ein Appell an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

    Die Petition „Plusenergie jetzt!“ von SolarAchitekt Rolf Disch an die Spitzen der Bundespolitik ist Aufforderung zu schnellem Handeln in Sachen Klima- und Ressourcenschutz.

    Besonders beim Bauen und Wohnen liegen gigantische Potenziale für die Einsparung von Energie. Ja, die Gebäude lassen sich sogar zu Kraftwerken machen. Statt Energie zu verschwenden, erzeugen sie dann Überschüsse, und zwar mit der Kraft der Sonne.

    Unterstützt wird Rolf Disch von Bigi und Franz Alt (Sonnenseite), dem Regisseur Hans W. Geißendörfer, den Schauspielerinnen Renan Demirkan und Irene Fischer, den Politikern Dieter Salomon, Rolf Böhme, Franziska Brantner, Gernot Erler, Boris Palmer, Nils Schmid, den Stromrebellen Ursula und Michael Sladek, dem Sozialwissenschaftler Claus Leggewie, der Verlegerin Antje Kunstmann, den Umweltpreisträgern Franz Daschner und Rainer Grießhammer, den Unternehmern Matthias Willenbacher (Juwi) und Alfred Ritter (Ritter Sport) und vielen mehr.

    Der Wortlaut der Petition als pdf-Dokument



    Stefan Pflaums neues Buch "Zwischenhimmel"

    Stefan Pflaum, der Mundartdichter und -performer, den sein Schriftsteller-Kollege Karl-Heinz Ott einen "badischen Jandl" nennt, hat eine Liebeserklärung an seine Heimat geschrieben. „Zwischenhimmel“ heißt das neue Buch. Die Badische Zeitung schreibt:

    „Stefan Pflaum ist kein Bewohner der Städte. Trotzdem – oder gerade deswegen – sind ihm in seinem neuen Buch drei hinreißende Städteporträts geglückt. Natürlich: Es sind Städte, die ohne ihre Umgebung nicht recht zu fassen wären. Und Städte, die weniger aus ihrer zeitge-nössischen Urbanität als aus ihrer reichen Geschichte leben. Basel, Straßburg, Freiburg, diese drei: Ihre Erkundung bildet das Herzstück in Pflaums oberrheinischem Tage- und Nächtebuch.“

    Aber es ist nicht nur eine Liebeserklärung an die alemannische Landschaft geworden, auch ihren Protagonisten gibt Pflaum Gestalt. Über Rolf Disch etwa können wir folgendes finden:

    „Wann darf der Freiburger Solar-Architekt Rolf Disch ein Sonnendach über die Blaue Brücke spannen? Wir hätten neben dem ins Jenseits verweisenden Symbol des Münsters dann auch ein zukunftsweisendes in unserer Stadt. Den Gewinn aus der erzeugten Sonnenenergie könnte man wiederum in die Dauerrenovierung des Gotteshauses fließen lassen. So hätten wir hier einen einzigartigen Kreislauf vom Jetzt in die Ewigkeit. Disch ist einer von den Freiburger Machern. Die Sonne und ihre Energie: Das ist sein Ding. Alle erneuerbaren Energien. Solar-dächer, Wind- und Wasserkraftanlagen, Biomasse-Nutzung, neue Verkehrskonzepte. Energie-effizienz. Nachhaltigkeit. Nullemission, Plusenergie. Er baute das erste Plusenergiehaus und die erste Siedlung mit positiver Energiebilanz weltweit, bewohnt einen sich um die eigene Achse drehenden Solarturm. Ökologie, Ökonomie, Ästhetik und soziale Bedürfnisse, energie-sparendes Bauen und Wohnen, entsprechende Geschäfte und Produzenten sowie ethisch-ökologisch arbeitende Banken, alles hat er zusammengebracht: eine Art solartechnisches Ge-samtkunstwerk. „Einfache Konstruktion, kompaktes, luftdichtes, sonnenbezogenes Bauen, gedämmte Außenhülle, isoliertes Glas, kontrollierte Lüftung, nachwachsende Rohstoffe" sind Begriffe, die zu seinem immer wiederkehrenden Vokabular gehören. Eine Solartankstelle hat er errichtet und Solarmobile gebaut. In ganz Deutschland hat der ruhelose Planer und Tüftler Sonnenenergie-Projekte verwirklicht und die Ideen gehen ihm nicht aus. „Wir diskutieren zu viel, wir sollten mehr handeln", sagt er. Klimaschutz, Energiesparen, saubere Umwelt, um-weltbezogene Finanzierungsmodelle sind seine Themen. „In die Zukunft investieren", „Vor-reiter spielen", „Umdenken". „Nicht lamentieren, agieren, reagieren", sagt der so jugendlich und ungestüm wirkende, sympathische Mann. Nicht dass er nicht auch bedrückt wäre über vieles, was um ihn herum geschieht, er glaube aber an die Lernfähigkeit der Menschen. „Man kann, ja man muss die Menschen immer wieder aufrütteln, nicht alles, aber einiges ist mach-bar, ich habe es ja erlebt!" Oh ja, seine Ideen seien in den ersten Jahren oft belächelt worden, heute aber gehöre das meiste zum Standard. „Das macht Mut", sagt er und lacht verschmitzt. Jetzt will der Sonnenkönig unter den Architekten das Solarportal verwirklichen, eine Überda-chung der Stadtbahnbrücke am Bahnhof, 100 Meter lang und 40 Meter breit. Zehn Stützen aus einheimischem Holz sollen das Tragwerk bilden. Alles finanziert über den Verkauf er-zeugten Stromes und durch Sponsoren. Die Anlage könnte 500 000 Kilowattstunden pro Jahr erbringen. Und ein ästhetisches Kleinod für die Stadt wäre das Dach obendrein. Wann darf Rolf Disch sein Solardach über die Blaue Brücke spannen?“

    Stefan Pflaum: Zwischenhimmel. Oberrheinisches Tage- und Nächtebuch. Drey Verlag, Gu-tach 2010. 306 Seiten, 21 Euro.



    NDR Fernsehen
    Dienstag, 07. Dezember 2010, 14:15 bis 15:00 Uhr

    Bilderbuch Deutschland
    Freiburg - Stadt der Sonne


    Mit einer ganzen Solarsiedlung demonstrierte der Freiburger Architekt Rolf Disch, dass sein Grundsatz "Mehr Energie gewinnen als verbrauchen" auch in ganzen Stadtteilen funktioniert.

    Ob Freiburg die sonnenreichste Stadt Deutschlands ist, kann niemand richtig beweisen. Tatsache ist, dass in der Stadt jeder Sonnenstrahl für die Stromerzeugung genutzt wird.

    In keiner anderen Stadt sind so viele Forschungseinrichtungen, Institutionen und Unternehmen mit der alternativen Energiegewinnung beschäftigt. Was Freiburg auch international den Ruf eines führenden Solar-Standortes einbrachte. Dazu beigetragen hat auch der Architekt Rolf Disch mit seiner Solarsiedlung, die weltweit Beachtung findet, weil sie aus lauter Plus-Energiehäusern besteht. Häuser, die mehr Energie produzieren als ihre Bewohner verbrauchen.

    Der Film zeigt, wie sehr Freiburg von der Solarenergie geprägt wird, wie eine gezielte Umweltpolitik das Stadtbild verändert hat, er dokumentiert aber auch das unermüdliche Bemühen um die Erhaltung des bröckelnden Münsters sowie das Leben an der Universität, eine der ältesten auf deutschem Boden.

    NDR Fernsehen



    1. Juli 2010
    Buch-Neuerscheinung: Christine Wörlen: Erneuerbare Energien. Wissen, was stimmt.


    Gerade haben Bundestag und Bundesrat beschlossen, die Einspeisevergütung für Solarstrom massiv zu kürzen. Dennoch boomt die Solarindustrie, und die Installationsfirmen schaffen es kaum, alle Aufträge zu bedienen. Was geschieht da gerade auf dem Markt für Erneuerbare Energien?

    Um diese und viele andere aktuelle Fragen einschätzen zu können, braucht man Basiswissen. In der Reihe „Wissen, was stimmt“ des Herder-Verlags ist nun ein Band „Erneuerbare Energien“ erschienen. Der Autorin Christine Wörlen – früher Bereichsleiterin für Erneuerbare Energien bei der Deutschen Energieagentur, inzwischen mit eigenem Unternehmen beratend tätig – gelingt es, komplexe Sachverhalte auf das Wesentliche zu reduzieren und die Vielfalt an Informationen logisch zu ordnen.

    So wird dieses Feld transparent, und Sie haben nach 125 Seiten interessanter Lektüre einen ersten Durchblick: Was sind überhaupt Erneuerbare Energien? Welche Bedeutung haben Sie bereits für unsere Wirtschaft – und welche Bedeutung können sie gewinnen? Kann der Strombedarf komplett regenerativ gedeckt werden? Sind Elektroautos wirklich eine Alternative? Was plant die Politik in Deutschland und in Europa? Wo zeichnen sich bereits jetzt Projekte und Visionen für die Zukunft ab?

    Auch das Kapitel über Energie und Gebäude kommt sofort auf den Punkt – und läuft auf das Plusenergiehaus® hinaus. Das überaus effiziente Passivhaus sei erfolgreich durchgesetzt worden, aber es sei längst möglich, noch weiter zu gehen. Das Beispiel dafür: die Projekte und Konzepte von Rolf Disch SolarArchitektur.

    www.herder.de



    Deutscher Pavillion von Milla und Partner/ Schmidhuber und Kaindl

    Wir EXPOnieren: das Plusenergiehaus®
    Rolf Disch SolarArchitektur auf der Weltausstellung in Shanghai - 1. Mai bis 31. Oktober 2010


    Weltausstellungen sind Jahrmärkte der Eitelkeiten von Industrien und Nationen. Zugleich sind sie enzyklopädische, unerschütterlich optimistische Foren der Verständigung über Leistungen und Visionen. Die EXPO 2010 startet am 1. Mai in Shanghai, und ähnlich wie bei den Olympischen Spielen in Beijing wird China für Superlative zu sorgen wissen. Natürlich wird es die größte EXPO seit Gründung dieser Panoramen im Jahr 1851, die selten fern der Megalomanie waren. Wird aber die Ausrichtung auf das Weltthema Nachhaltigkeit auch nachhaltigen Erfolg zeitigen? Wir dürfen alle gespannt sein.

    Der Pavillion, in dem Freiburg ausstellt

    „Better Cities, better lives“, so lautet das Motto, und wir haben ja vor wenigen Jahren die Urbanisierungs-Schwelle von über 50 Prozent Stadtbewohner-Anteil an der Weltbevölkerung überschritten, sind jetzt bereits bei 55 Prozent. China selbst stellt allmählich um von einer rigiden Einschränkung des Menschenrechts auf Freizügigkeit, die die Landbevölkerung auf dem Lande halten soll – nicht zuletzt zur Vermeidung von ungeregelten Slumbildungen – auf eine geregelte Förderung der Urbanisierung inclusive teils kontrolliertem städtischem Wachstum, teils illegalem, aber durchaus gewolltem Zuzug von ausgepowerten „Wanderarbeitern“. Die Stadt als schillerndes, so trügerisches wie glänzendes Versprechen besseren Lebens, das ist fast so etwas wie eine anthropologische Konstante, während die Verklärung des Landlebens zur Idylle eine nostalgische Erfindung ist, eine letzte Illusion von desillusionierten Städtern, im antiken Rom genauso wie im antiken China.

    Plusenergiehäuser der Solarsiedlung Freiburg

    Es gibt Dutzende von Millionenstädten in China, deren Namen Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben. Und es gibt gigantische Probleme mit der Urbanität, in China und weltweit. Es sind ganz vorrangig soziale Probleme - und Energieprobleme. Damit das Energieproblem des Energie-Molochs Stadt nicht zum hauptsächlichen sozialen Problem wird, ist es keine ganz schlechte Idee, aus der EXPO eine Zusammenschau der Lösungsansätze, der bereits umgesetzten Zukunftsvisionen zu machen. „Better City, better lives“.

    Die Leistungen von Architektur und die Diskussion dieser Leistungen haben alle Weltausstellungen mitgeprägt, mitbestimmt. Paxtons „Crystal Palace“ hat 1851 im viktorianischen London, gleich beim ersten Mal, den Kammerton angeschlagen, auf den alle Veranstalter und Aussteller seitdem

    Das erste Plusenergiehaus weltweit

    ihre Geigen stimmen: Vorzeige-Architektur, Show-Architektur? Jeder Architekturstudent kennt (hoffentlich) den EXPO-Barcelona-Pavillon von Ludwig Mies van der Rohe, und unter dem Eiffelturm (von Gustave Eiffel) sind sie womöglich auch schon gestanden, wenn Sie nicht gar den Aufzug nach ganz weit oben genommen haben.

    Neu ist, das dieses Mal Architektur, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Urbanisierung zum Generalnenner der Weltausstellung wird. Das lenkt den Blick doppelt auf das, was die repräsentativen Bauten repräsentieren. Wird es zum Beispiel dem deutschen Pavillon, dem „Dream Pavillion“, der umgenutzten Fabrikhalle, worin der Stand der Stadt Freiburg sich befindet, gelingen, selbst einen Beitrag darzustellen zu „Better Cities“, zu einer zukünftig tragfähigen Baukunst – auch ernsthaft nachhaltig für Shanghai, wenn die Massen wieder abgezogen sind?

  • In allen drei genannten Ausstellungsgebäuden werden Bauten, Konzepte und Visionen von Rolf Disch SolarArchitektur präsentiert. Der deutsche Auftritt zeigt das Plusenergiehaus® vor in einer raffiniert gefalteten Foto-Wand – Häuser, Gärten, Menschen der Solarsiedlung in Freiburg –, und ein Zähler läuft

    Standdesign der Stadt Freiburg von Fuchs.Maucher.Architekten.Waldkirch

    mit, immer weiter ins Plus, und macht sinnfällig, dass das Haus zum Kraftwerk werden muss.

  • Der Auftritt der Stadt Freiburg: Unter den eingeladenen Städten mag sie die kleinste sein, aber mit dem Stadtviertel Vauban und vor allem anderen mit der Solarsiedlung spielt sie im energetisch und sozial nachhaltigen Städtebau in der Champions League. Wir freuen uns sehr, dass das in Shanghai einem globalen Millionenpublikum vor Augen geführt wird.

  • Der „Dream Pavillion“ ist eines der Themenschauhäuser des Veranstalters, also Chinas. Hier geht es um Visionen, um den ewigen Traum davon, dass die Welt eine bessere werden soll und kann. Und auch hier ist unser Plusenergie-Konzept, vielleicht wirklich an der richtigen Stelle, präsent in einem vielstimmigen Film.

  • Standdesign der Stadt Freiburg von Fuchs.Maucher.Architekten.Waldkirch

  • Wer in Shanghai dann noch Informationen aus erster Hand will über Plusenergie als architektonisches und städtebauliches, als soziales und ökonomisches Konzept, der kann beim Goethe-Institut Shanghai am 14. Mai einen Vortrag von uns besuchen und direkt mit uns ins Gespräch kommen.

  • Die Solarsiedlung war im Anfangsstadium ihrer Umsetzung ein EXPO-2000-Projekt, damals in Hannover. Dass sie in Shanghai, zehn Jahre später, gleich vierfach präsent ist, ist vielleicht ein ganz kleines Indiz dafür, dass weltweit der Nebel sich lichtet und man erkennt, wohin die Reise gehen muss. Vielleicht aber auch ein Indiz dafür, dass wir (in Freiburg und weltweit) viel zu langsam sind, wenn 2010 noch die inzwischen realisierten Projekte von 2000 herhalten müssen? Wir müssten, alle miteinander, viel mehr vorzuweisen haben.

    Wir müssen weiter, weltweit, und zwar schnell, viel schneller als bisher, umsteuern, dass uns schwindelig wird. Wenn diese Weltausstellung so viel technische Innovation, so viel politischen Willen nicht nur nach allen Marketingregeln vorzeigt, sondern für die Zukunft auslöst, lostritt, in Bewegung setzt, wie die erste EXPO von 1851, die noch von Queen Victoria eröffnet wurde, dann hat sich das gelohnt. Sonst nicht.

    Wir brauchen die Geschwindigkeit und Findigkeit, wie sie die Engländer vor 159 Jahren hatten, und bald darauf auch die Franzosen und Deutschen. Und in mancherlei Hinsicht auch im Moment die Chinesen. Alles andere ist nicht nur langweilig, sondern katastrophal, und dann bleibt „Better Cities, better lives“ eine blödsinnige Hülse. Vorzeige-Architektur, Show-Architektur?

    Nun, was habt ihr vorzuzeigen auf der EXPO, ihr Architekten, ihr Städte (z.B. Freiburg), ihr Chinesen und Nationen, ihr Industrien, ihr Visionäre und Realisten, ihr Politiker und ihr Ausstellungs- und Marketing-Leute? Was? Was genau? Und wie setzen wir das um, was sich umzusetzen lohnt?

    Jahrmärkte der Eitelkeiten, immer noch die Langeweile der Nationenkonkurrenz, der Industrien-Konkurrenz? Einschläfernde Berieselung, wiewohl blendend präsentiert, der vorgeschobenen Absichtserklärungen im globalen Mega-Format, Rinnsale zu Ozeanen erklärt, große Absichten auf Zwergenformat herunterdekliniert und dann wieder riesig aufgeplustert, als Ablenkung von den Weltproblemen? Nein? Was dann? Wo schießt Wissen und Durchsetzungsfähigkeit zusammen? Wie organisiert ihr das, dass eure EXPO herrlich explodiert in Feuerwerke und bessere Realitäten und „better lives“, in bessere Städte, bessere Leben?

    Was für eine Aufgabe, hierzu einen Beitrag zu leisten!



    Mai bis September 2010
    Goethe-Institute präsentieren das Plusenergiehaus®


    Die Goethe-Institute verstehen sich schon längst nicht mehr allein als Verkünder deutscher Hochkultur, sondern organisieren den Dialog zwischen Deutschland und dem jeweiligen Gastgeberland auf gleicher Augenhöhe. Auch über die Debatte um die „Zwei Kulturen“ – die humanistisch-künstlerische und die naturwissenschaftlich-technische – ist man längst hinaus, kommt über die neusten literarischen Erzeugnisse ebenso gern ins Gespräch wie über die aktuellen Entwicklungen im Städtebau.

    Das nachhaltige Bauen spielt dabei seit Jahren eine große Rolle, denn Deutschland ist hier in vielerlei Beziehung weltweit führend, und das Interesse im Ausland ist groß. Der Architekturkritiker Falk Jäger schreibt auf der Website der Goethe-Instituts-Zentrale: „Kaum ein Architekt geht dabei so konsequent, so ganzheitlich und dabei kostenbewusst vor wie Rolf Disch. Es genügt nicht, ‚Solararchitekt’ auf das Büroschild zu schreiben. Dischs Erfolg beruht auch auf dem von ihm praktizierten zielgerichteten Management, das von der Immobilienfinanzierung und der Bewohnerberatung bis zum Facility Management und zum einschlägigen Förderungs- und Steuerwesen reicht. Auch deshalb sind das Freiburger Sonnenschiff und die Solarsiedlung am Schlierberg richtungweisende Schulbeispiele für die Alltagsarchitektur landauf, landab.“

    www.goethe.de

    Die Wanderausstellung des Goethe-Instituts “Made in Germany - Architektur Ökologie“, die in Zusammenarbeit mit AEDES Berlin erstellt wurde, war seit 2004 bereits u.a. in Barcelona, Riga, Athen, Rabat, New Delhi, Bombay, Manila, Sydney, Bangkok, Peking. Gezeigt werden Werke von Sauerbruch & Hutton (Berlin), Banz & Riecks (Bochum), Schulz & Schulz (Leipzig), Herzog & Partner (München), Ingenhoven Overdiek (Düsseldorf), Werner Sobek (Stuttgart), D’inka & Scheible (Frankfurt) – und auch die Solarsiedlung in Freiburg wird einem internationalen Publikum vorgeführt.

    www.aedes-arc.de

    Das Goethe-Institut Moskau hat ein Online-Dossier zum Thema „Architektur und Modernisierung“ erstellt, in dem führende Experten zu Wort kommen: In welchen Häusern werden wir leben und arbeiten? Was bedeutet „nachhaltiges Bauen“ in Russland? Hier wird u.a. das Heliotrop präsentiert.

    1.) www.goethe.de
    2.) www.goethe.de

    Der Katalog zur Ausstellung

    Es ist sicher kein Zufall, dass es gerade die Institute in Russland und China sind, die Fragen eines ganz neuen, an Energiefragen ausgerichteten Bauens aufgreifen und dieses auf die klassischen Fragen von Modernisierung und Urbanisierung beziehen. Denn in diesen beiden Ländern vollzieht sich wie sonst nur noch in Indien und Brasilien ein wirtschaftlicher, sozialer Wandel, der sich auch in einem gigantischen Bauboom und, damit verbunden, in gigantischen Energieversorgungs-Problemen niederschlägt. Das Goethe-Institut Shanghai organisiert deshalb nicht nur eine „Urban Academy“ als Begleitprogramm zur EXPO, sondern es wird auch die Ausstellung „Updating Germany“ gezeigt, welche zunächst anlässlich der 11. Architektur-Biennale 2008 Zukunftsweisendes präsentierte: von Graft, Werner Sobek, Instant Architekten, Sauerbruch Hutton, Dominik Dreiner, Zaha Hadid, Thomas Herzog, Baufrösche, Ingo Vetter, Karo Architekten, bof Architekten, Eike Roswag, Anna Heringer. Wiederum ist dabei auch Rolf Disch vertreten, wenn es darum geht, die 100 wegweisenden Ideen Projekte vorzustellen, die ein post-fossiles Zeitalter vorwegnehmen.

    www.goethe.de
    www.updatinggermany.de



    Der Katalog

    Bauhaus und Solarsiedlung Freiburg im Haus der Gegenwart München
    „Bauhaus twenty 21. An ongoing legacy“


    Das Bauhaus – stilprägend wie kaum eine andere Bewegung in der Architektur des 20. Jahrhunderts: Es wird dieses Jahr 90 Jahre alt. Doch was bedeutet es im Kontext des 21. Jahrhunderts? Dieser Frage ist der amerikanische Fotograf Gordon Watkinson nachgegangen. Er hat zwölf der bedeutendsten Bauhaus-Werke fotografisch eingefangen, so wie sie sich heute darstellen in Weimar und Dessau, in Brünn und Barcelona. Gibt es Fortführungen, Kontinuitäten, ist das Bauhaus immer noch Inspiration? Ist es eine „ongoing legacy“, ein zukunftsweisendes kulturelles Erbe, wie der Ausstellungstitel nahelegt? Oder sind die Probleme, die Fragen von heute ganz andere, so dass auch die Antworten und die gebauten Lösungen ganz anders aussehen müssen?

    In einem zweiten Schritt konfrontiert Gordon Watkinson die Leistungen aus den 1920er Jahren mit zukunftsweisenden europäischen Architekturen von heute, zeigt eine zweite Serie von Fotografien von heutigen Bauten, die er mit den modernen Klassikern kontrastiert. So etwa Gropius berühmtes Bauhausgebäude mit einem Bau von Sauerbruch/Hutton, Mies van der Rohes Villa Tugendhat mit Werner Sobeks Haus R128. Rolf Dischs Solarsiedlung trifft dabei auf Walter Gropius Siedlung Dessau-Törten, zwei Reihenhaussiedlungen, die weltweit Furore machten und die je für Ihre Zeit, für 1928, für heute und darüber hinaus als vorbildlich zu gelten haben. Unmittelbar augenfällig: Wo damals die Soziale Frage ein ganz grundlegend neues Bauen forderte, ist es heute ebenso dringlich die Frage nach der Energiewende und ökologischer Nachhaltigkeit.

    Zwei Siedlungen: Walter Gropius (li.) und Rolf Disch

    Das Ausstellungskonzept führt vor, wie ganz unterschiedliche Modelle und Lösungen, Tendenzen und Anregungen des Bauhauses heute aufgenommen werden. Angeregt durch die Arts & Crafts-Bewegung entwickelt das Bauhaus bereits erste Keimideen von dem, was heute nachhaltige Architektur ausmacht. Mit der Solarsiedlung in Freiburg, deren 60 Plusenergiehäuser mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen, kommen diese Ideen weltweit zum ersten Mal zur vollen Entfaltung.

    Die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft der UNESCO und des Deutschen Außenministeriums steht, können Sie vom 7. März bis 26. April 2009 im Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt/Main besichtigen, vom 26.02. bis 14.03.2010 im Haus der Gegenwart München, danach vom 8. Mai bis 5. Juli in Krakau. Den Ausstellungskatalog vom Birkhäuser Verlag erhalten Sie ab ca. 15. März über Ihre Buchhandlung.


    Weitere Informationen finden Sie unter www.fotosynthesis.com

    und unter www.haus-der-gegenwart.de



    Utopia Award 2009

    29. November 2009 - Utopia Award Berlin
    Rolf Disch gleich zweifacher Preisträger


    Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Das glaubte noch unser Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Andere wissen, dass ohne Visionen und Utopien kein Fortkommen für die Gesellschaft ist, weshalb sich letztes Jahr in München die Utopia Stiftung gegründet hat. Das Ziel: strategischer Konsum in einer nachhaltigen Gesellschaft. Nach dem sehr erfolgreichen Auftakt 2008 luden die Utopia Stiftung und ihre Gründerin Claudia Langer am 26. November 2009 zum zweiten Mal die wichtigsten „Change maker“ aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien zur Utopia-Konferenz nach Berlin.

    Unter dem Motto „Der große Hebel“ gingen die Beteiligten der Frage nach, welche DIE 10 großen Ideen und Ansätze sind, die in den nächsten Jahren wirklich einen Unterschied machen werden. Am Abend der Veranstaltung wurden mit den Utopia Awards Vorbilder, Unternehmen, Organisationen und Produkte ausgezeichnet, denen ein solcher Unterschied zugeschrieben wird. Mit einer festlichen Gala, von Sandra Maischberger moderiert, wurden die Gewinner gefeiert. Nominiert werden konnten Ideen, Initiativen und Kampagnen, die vorrangig gesellschaftliche Ziele verfolgen. Die Kriterien für die Nominierung: Effizienz, Originalität, Attraktivität und Wirkungsgrad. In vier Kategorien wurden Preise vergeben: Organisationen, Unternehmen, Vorbilder, Produkte. Gleich zweifacher Preisträger war Rolf Disch. In den Kategorien Produkte und Vorbilder erhielt er jeweils den Publikumspreis.

    Die Begründung der Jury: „Der Architekt aus Freiburg ist der herausragende Pionier für nachhaltige Gebäude, die für die Architektur der Zukunft richtungsweisend sind, sowie für die Verbindung von Gebäudeeffizienz und erneuerbaren Energien. Dabei reduziert er Gebäude nicht auf den Öko-Aspekt, sondern verbindet sie mit der Frage nach dem „Besseren Wohnen“. Rolf Disch zeichnet sich aus durch seine Experimentierfreudigkeit und Zielstrebigkeit die er mit dem Entwurf und der Umsetzung von Plusenergiehäusern bewiesen hat.“
    ▲ nach oben ► www.plusenergiehaus.de



    Pressespiegel

    Hier finden Sie eine Auswahl der nationalen und internationalen Pressestimmen. Wo möglich, gibt es einen direkten Link auf den Artikel.

    (Ausschließlich für den Jahrgang 2009 sind vierteljährlich zusammengefasste Pressespiegel als PDF vorangestellt.)


    L’Alsace, 25.02.2017
    „Salon Énergie Habitat. L‘exemple de Fribourg, vitrine mondiale” von Françoise Marissal
    L’Alsace

    L’Alsace, 25.02.2017
    „L’homme qui apprivoise le soleil” von Françoise Marissal
    L’Alsace

    Elle Decor India, 20.02.2017
    „A Place under the Sun” by Aditi Sharma Maheshwari

    Okezone.com Indonesien, 29.01.2017
    „Rumah-Rumah yang Punya Konsep Berputar“ von Dhera Arizona Pratiwi
    Okezone.com Indonesien

    România liberă, 24.01.2017
    “Casa care se roteste dupa soare” von Alexandra Petraru
    România liberă

    My TwinTiers, 23.01.2017
    “Rotating homes shaping the future of architecture” von Andrea Lo
    My TwinTiers

    Der Sonntag, 08.01.2017
    „Zu wenig anspruchsvoll – Solararchitekt Rolf Disch über Klimaschutz, Energiewende und Freiburgs neuen Stadtteil“, von Klaus Riexinger

    ECO123, 01.01.2017
    „Ökologisch Bauen, gesund leben“ von Uwe Heitkamp
    ECO123



    Kihoilbo Korea, 21.12.2016
    차보다 많은 자전거·트램… ‘이곳이 바로 그린시티’
    Kihoilbo Korea

    casa Japan, 20.11.2016
    住民一人一人の意識が作るフライブルク・ヴォーバン地区の要「パッシブハウス」とは!?
    casa Japan

    Fördern – KfW-Ratgeber, 01.11.2016
    „Auf der Sonnenseite“

    Immobilien-Zeitung, 05.10.2016
    “Freiburg kriegt Solar-Tetraeder”



    Badische Zeitung, 22.09.2016
    „Bau von "Weiermatten" verzögert sich: Probleme bei Ankauf eines Grundstücks / Siegerentwurf für Schallschutzriegel in Schallstadt gekürt“ von Julius Steckmeister
    Badische Zeitung

    Biorama. Magazin für nachhaltigen Lebensstil, 19.09.2016
    „Eine runde Sache: Wohnen im Kraftwerk“ von Jasmin Eiglmeier
    Biorama. Magazin für nachhaltigen Lebensstil

    Diario Ecología, 01.09.2016
    “Quiero vivir allí. En este barrio todos los meses sus habitantes reciben dinero en lugar de factura electrica”
    Diario Ecología

    24 HU (Ungarn), 22.08.2016
    “Ezekben a forgó házakban mindig élvezhetnénk a napsütést” von Vincze Miklós
    (Diese Häuser drehen sich immer, um die Sonne zu genießen)
    24 HU (Ungarn)

    Frankenpost, 17.08.2016
    "Vollbremsung" in der Energiewende. Solarpionier Rolf Disch aus Freiburg besucht die Ökologische Bildungsstätte Burg Hohenberg“
    Frankenpost

    Blickpunkt, 17.08.2016
    „Wiedersehen nach 20 Jahren“

    Frankenpost, 17.08.2016
    „Optimismus trotz schlechter Gesetze“

    Badische Zeitung, 29.07.2016
    „Öko-Wohnungen für Flüchtlinge. Architekt Rolf Disch hat Plusenergie-Unterkünfte entworfen“ von Frank Zimmermann
    Badische Zeitung

    Schwarzwälder Bote, 29.07.2016
    „Öko-Wohnungen für Flüchtlinge“ von Frank Zimmermann



    Deutsches Architektenblatt, 01.06.2016
    „Von der Weltrettung zur Hauswende“ von Christopher Gunßer
    Deutsches Architektenblatt

    Gizmodo Australia, 30.05.2016
    “These are the 10 smartest most futuristic homes around the world” von Rae Johnston
    Gizmodo Australia

    DBZ Energie Spezial, 01.05.2016
    „Plusenergiehaus®-Wohnmodule“ von Inga Schaefer

    América economía, 19.04.2016
    “Solarsiedlung y Sonnenschiff, dos localidades alemanas que producen más energía de la que consumen“
    América economía

    Arquitectura y empresa, 07.04.2016
    “Generar con paneles solares 4 veces más energía de la necesaria para consumo es posible” von Marta Mompó García
    Arquitectura y empresa

    Deutsche Bauzeitung, 01.04.2016
    „Containersiedlungen sind nicht die Lösung“ von Falk Jaeger
    Deutsche Bauzeitung

    Kunstzeitung, 01.04.2016
    „Nachhaltige Architektur statt Ramsch“ von Falk Jaeger

    SolarRegion, 01.04.2016
    “Machbar ist ein ganzes Quartier ohne Auspuff und Schornstein” von Rolf Disch



    Energiedepesche, 01.03.2016
    „Bezahlbare Plusenergie-Unterkünfte“

    ShowMeTech Brasilien, 16.03.2016
    “Tetos solares: bairro alemão produz quatro vezes mais energia do que precisa” von Julian Leno
    ShowMeTech Brasilien

    Saarbrücker Zeitung, 24.02.2016
    „Das Haus als Kraftwerk: Mehr Energie gewinnen als verbrauchen“

    Pfälzischer Merkur, 24.02.2016
    „Das Haus als Kraftwerk: Mehr Energie gewinnen als verbrauchen“

    Blick aktuell, 20.02.2016
    „Das kluge Haus“

    Gebäude Energieberater, 01.03.2016
    „Idee des Monats: Plusenergie-Module statt Zelte“, S. 5

    Schwarzwälder Bote, 23.02.2016
    „Flüchtlinge: Suche nach Container-Alternative“
    Schwarzwälder Bote

    Neue Rottweiler Zeitung, 22.02.2016
    „Wohnraum für Flüchtlinge“

    Nòva, 14.02.2016
    „C’è vita anche fuori dalla rete (elettrica)“ von Elena Comelli
    Nòva

    Nòva - Il Sole, 14.02.2016
    „Piccole grid urbane crescono“ von Elena Comelli
    Nòva

    Der Sonntag, 14.02.2016
    „Instant-Häuser“ von Jens Kitzler

    Sonnenseite.de, 03.02.2016
    „Die Forderung - Bezahlbarer Wohnraum für alle“
    Sonnenseite.de

    Rebland-Kurier, 03.02.2016
    „Zwei Wohnkonzepte vorgestellt“ von Birgitta Weber
    Rebland-Kurier

    momentum Magazin, 02.02.2016
    „Beauftragt die Architekten, die können das!“ von Falk Jaeger
    momentum Magazin

    pv-magazin.de, 02.02.2016
    „Bezahlbare Plusenergie-Unterkünfte für geflüchtete Menschen“

    Solarregion, 01.02.2016
    „Flüchtlingskrise als Chance für nachhaltigen und sozialen Wohnungsbau verstehen“ von Georg Stanossek

    Der Tagesspiegel, 30.01.2016
    „Boxenstop für Flüchtlinge“ von Falk Jaeger

    Portal-21.de, 29.01.2016
    „Rolf Disch SolarArchitektur stellt Plusenergiehaus als Wohnmodule vor“ von Georg Stanossek
    Portal-21.de

    Eju.tv, 28.03.2016
    “El barrio alemán que genera cuatro veces más energía que la que consume”
    Eju.tv

    infobae.com, 28.03.2016
    “El barrio alemán que genera cuatro veces más energía que la que consume”
    infobae.com

    Planeta sutentavel, 11.01.2016
    “Bairro alemão produz muito mais energia do que consome” von Talita Romano
    Planeta sutentavel

    VN Express, 19.03.2016
    “Chung cư thông minh tự sản xuất điện dùng thoải mái” von Lam Huyền
    VN Express

    Daily Green (Italien), 13.03.2016
    “Edifici rotanti, le case ad energia zero”
    Daily Green (Italien)

    Badische Zeitung, 22.02.2016
    „Reihenhäuser in den Weiermatten“ von Julius Steckmeister
    Badische Zeitung


    Badische Zeitung, 20.02.2016
    „Ein Problem, zwei Lösungsansätze. Für den Riegelbau im geplanten Wohngebiet "Weiermatten" in Schallstadt liegen erste Entwürfe vor“ von Julius Steckmeister
    Badische Zeitung

    InfoBuild Energia (Italien), 02.02.2016
    “Focus sugli edifici a energia quasi zero più innovativi nel mondo”
    InfoBuild Energia (Italien)

    Inhabitat.com, 08.01.2016
    “8 homes that generate more energy than they consume” von Lucy Wang
    Inhabitat.com



    Badische Zeitung, 31.12.2015
    „Nun sollte man alle Möglichkeiten offen lassen“ von Rolf Disch (Leserbrief)

    Casa.com.br, 24.12.2015
    “Bairro alemão produz muito mais energia do que consome” von Talita Romano
    Casa.com.br

    Der Sonntag, 13.12.2015
    „Hitze soll erträglich bleiben“ von Klaus Riexinger und Sigrun Rehm

    Neue Rottweiler Zeitung, 12.12.2015
    „Das grüne Gefängnis“

    Badische Zeitung, Gastbeitrag Rolf Disch, 09.12.2015
    Paris redet, Freiburg handelt
    Rolf Disch gilt als Pionier der Solararchitektur. In seinem BZ-Gastbeitrag plädiert er dafür, in den Gemeinden das Soziale und den Klimaschutz zusammenzubringen
    www.badische-zeitung.de

    Schwarzwälder Bote, 08.12.2015
    „Die Ideen zur JVA nehmen Fahrt auf. Freiburger Solararchitekt spricht über Vorstellungen des Grünen-Ortsverbandes“, Interview mit Frank Sucker

    dom.lenta.ru, 11.11.2015
    „Как выглядят дома, способные обеспечить энергией и себя, и соседей“ (“Wie sind Häuser, die sich selbst un ihre Nachbarn mit Energie versorgen”)
    dom.lenta.ru

    National Geographic „Cool it“, 01.11.2015
    “The Will to Change” von Robert Kunzig, S. 32 ff.
    National Geographic

    Frankenpost, 31.10.2015
    “Mit Wärme von der Sonne”, Interview mit Rolf Disch von Elfriede Schneider

    Immobilien Zeitung Expo Real, 05.10.2015
    “Green City Freiburg”

    Ecoportal.net, 16.12.2015
    „Schlierberg: el barrio alemán que con paneles solares genera 4 veces más energía que la que consume” von Lluis Torrent
    Ecoportal.net

    Archdaily.com Brasilien, 04.12.2015
    “Schlierberg: o bairro alemão que produz quatro vezes mais energia que consome” von Constanza Martínez Gaete
    Archdaily.com Brasilien

    Xa Hoi Thong Tin (Vietnam), 12.10.2015
    “Solar Village: Cộng đồng đầu tiên trên thế giới tự cung cấp điện gấp 4 lần nhu cầu tiêu thụ”
    Xa Hoi Thong Tin (Vietnam)

    National Geographic Brasilien online, 10.10.2015
    “Alemanha pretende substituir os combustíveis nucleares e fósseis por fontes renováveis. A revolução da energia poderá ser um modelo para todo o mundo?” von Robert Kunzig



    Nordbayerischer Kurier, 30.09.2015
    „Wohnen der Zukunft“

    taz, 09.08.2015
    „Doppelmoral der Wirtschaftsförderer. Die Freiburger Öko-Angeber“
    taz

    Chilli, 17.07.2015
    „Ein Tetraeder fürs Null-Emissions-Gebiet“ von Lars Bargmann
    chilli

    Korea JoongAn Daily, 07.07.2015
    “German eco-village shows the world a green future”
    Korea JoongAn Daily

    Energiedepesche, 01.07.2015
    „Das Haus der Zukunft“ von Matthias Hüttmann und Aribert Peters
    Energiedepesche

    Gaia Dergi (Türkei), 01.09.2015
    „Tükettiğinin 4 katı enerji üreten ekokent: Güneş Gemisi“
    Gaia Dergi (Türkei)

    新浪网, 01.09.2015
    这些太阳能建筑物产生的电量自己都用不完
    (Solarenergie, die im Gebäude selbst verbraucht wird)
    新浪网

    Renovables verdes, 18.08.2015
    “Schlierberg, un barrio alemán donde se produce 4 veces más energía de la que se consume” von Manuel Ramírez
    Renovables verdes

    Meionorte.com, 18.08.2015
    “Bairro de casas com teto solar produz mais energia do que consome” von Mayara Dias
    Meionorte.com

    Tech Gen Mag, 13.07.2015
    „What this German community accomplished will surprise you“ von Jeffrey Joslin
    Tech Gen Mag

    The Press, stuff.co.nz (Neuseeland), 10. Juni 2015
    “Christchurch needs an eco-neighbourhood like Vauban” von David Killick
    The Press, stuff.co.nz



    Badische Zeitung, 18.04.2015
    „Rolf Disch: Atomenergie ist eine kriminelle Energie. Solararchitekt erläutert seine Vorstellungen für die Energiewende bei einem Vortrag in Efringen-Kirchen“
    Badische Zeitung

    Inquisitr, 04.04.2015
    „Germany builds a solar city that produces four times the energy it consumes“ von Jan Omega
    Inquisitr


    DOCOL Magazine Brasilien, 01.04.2015
    „Usina de Ideias“ von Alessandra Simões
    DOCOL Magazine

    Energiedepesche, 01.06.2015
    „Das Haus der Zukunft“ von Matthias Hüttmann und Aribert Peters

    Weiler Zeitung, 17.04.2015
    “Energiewende ausgebremst”
    Weiler Zeitung



    Badische Zeitung, 24.03.2015
    „Schöne neue Perspektiven“ von Gabriele Schoder
    Badische Zeitung

    Design Build Review, 01.02.2015
    „Solar Smart“ von Frances Marcellin
    Design Build Review

    Freiburger Wochenbericht, 25.03.2015
    „Aufregend schön und exotisch“, Interview mit Peter Bardehle zum Film „Baden-Württemberg von oben“

    Impakter.com, 30.03.2015
    „Return to Quartier Vauban“ von Andrew Budsock
    Impakter



    Der Architekt, 12.12.2014
    „So funktioniert Stadt. Genossenschaftliches Bauen im Berliner Möckernkiez“ von David Kasparek

    Inhabitat.com, 26.12.2014
    “Heliotrope: The World’s First Energy Positive Solar Home” von Andrew Michler
    Inhabitat.com

    Voyage.pl, 26.11.2014
    “Świecić przykładem” von Bartek Kaftan
    Voyage.pl

    Augsburger Allgemeine, 12.11.2014
    „Der Blick über den Tellerrand“
    Augsburger Allgemeine

    Badische Zeitung, 29.11.2014
    „Dreieckspyramide mit Solarzellen“
    Badische Zeitung

    Badische Zeitung, 30.10.2014
    „Hornacker ist weiter auf gutem Weg“ von Ralf Dorweiler
    Badische Zeitung

    Freiburger Wochenbericht, 03.12.2014
    „Eine Solar-Pyramide für die Haid“

    Die Oberbadische, 29.11.2014
    „In luftiger Höhe. Dreieckspyramide als Firmensitz geplant“ von Jelka Louisa Beule

    Solarthemen, 06.11.2014
    „Solar aktive Häuser: mehr als nur Ideologie“ von Andreas Witt

    Südkurier, 30.10.2014
    „Grenzach-Wyhlen Solarsiedlung im Hornacker weiter auf Kurs“ von Ralf Dorweiler
    Südkurier



    Badische Zeitung, 12.09.2014
    „Beitrag zu einer guten Mischung“ von Daniel Gramespacher
    Badische Zeitung

    Çanakkale Olay, 11.07.2014
    “Yeşil binadan, yeşil kente...”
    Çanakkale Olay

    Die Oberbadische, 03.07.2014
    “Wohnen für besondere Zielgruppen. Pläne für Solarsiedlung am Grenzacher Hornacker vorgestellt” von Tim Nagengast
    Die Oberbadische

    Think Ing kompakt. Neues aus der Welt der Ingenieure, 01.07.2014
    „Energieautarkes, vernetztes und nachhaltiges Wohnen“



    Badische Zeitung, 16.05.2014
    “Ein ganz besonderes Haus” von Stefanie Heizmann
    Badische Zeitung

    Casamea (Rumänien), 03.06.2014
    “Casa care se roteste dupa soare” von Alexandra Petraru
    Casamea (Rumänien)

    Bauen!, 01.06.2014
    “Selbst erzeugen & verbrauchen”

    Econo, 23.05.2014
    “Grün wählen. Ein paar Leuchttürme, die Strom sparen: Plusenergie ist bei Bürobauten dennoch die Ausnahme“ von Philipp Peters

    Newsletter przemysłow kreatywnych, 07.04.2014
    „Solarne miasto“ von Maja Ruszkowska-Mazerant
    Der Newsletter kann hier als pdf heruntergeladen werden (siehe S. 14 f.)

    One Health Mag Brasilien, 01.06.2014
    “Sustentável e confortável” von Luiza Furquim
    One Health Mag

    Schoeck-Blog, 12.06.2014
    „Jenga mit Schöck Novomur® auf Passivhausniveau – erstaunlich, aber wahr!“ von Fabian Marlok
    In Paray-le-Monial im Département Saône-et-Loire (Burgund) saniert Rolf Disch ein denkmalgeschütztes Wohnhaus; es wird das erste Plusenergiehaus Frankreichs.

    Unser Haus, 21.05.2014
    “Energieplushäuser. Überschuss produzieren“




    Badische Zeitung, 22.02.2014
    „Einfach abgedreht, dieses Haus“ von Nadine Zeller
    Badische Zeitung

    Treehugger, 14.03.2014
    "Mr. Fuller, Why would you build a round house?" von Lloyd Alter
    Treehugger

    TheStar.com, 09.01.2014
    “When going green means exactly that” von Mark Cullen

    Badische Zeitung, 07.03.2014
    “Hornacker ohne Einwände” von Ralf H. Dorweiler
    Badische Zeitung

    Financial Times, 31.01.2014
    „Solar-powered homes“ von Paul Miles
    Financial Times

    Die Oberbadische, 09.01.2014
    „Im Quartier ‚Hörnle‘ geht es voran“
    Die Oberbadische

    Offenburger Tageblatt, 18.02.2014
    „Bei Hobart sind Pappbecher tabu. Wie Offenburger Unternehmen das Klima schützen“ von Daniel J. Basler
    Offenburger Tageblatt

    Vestimmo, Recklinghäuser Zeitung, 22.02.2014
    „Ein Haus, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht“ von Sandra Kammler

    Die Welt, 30.03.2014
    „Freiburgs Solarsiedlung als Vorzeigeprojekt“ von Heidi Müller
    Die Welt



    Badische Zeitung, 25.10.2013
    „Hornacker braucht Energiekonzept. Erstes binationales Energiekonzept wird in Grenzach-Wyhlen verabschiedet“ von Rolf Reissmann
    Badische Zeitung

    Die Oberbadische, 25.10.2013
    „Am Hörnle soll die Sonne heizen. Integriertes Energiekonzept für das neue Wohnquartier am Hornacker vorgestellt“ von Rolf Reissmann
    Die Oberbadische

    Deutsche Welle Online, 04.11.2013
    „Klimafreundliche Häuser für das 21. Jahrhundert“ von Bernward Janzing
    Deutsche Welle Online



    Merian, 01.07.2013
    „Zukunft. Wie wir morgen leben werden“ von Stefan Hupka, S. 70 ff.

    The Hindu Business Line (Indien), 20.08.2013
    “Go green like Germany” von Mohan Murti
    The Hindu Business Line





    Entrelineas, 01.04.2013
    “Convivir con el entorno” von María Pachón, S. 31 ff.

    DBZ Energie Spezial, 01.05.2013
    „Form follows energy“; S. 72
    www.dbz.de

    Das Einfamilienhaus, 19.06.2013
    „Energie-Plus-Häuser. Powerblocks“, S. 10 ff.

    Basellandschaftliche Zeitung, 24.06.2013
    „Pensionskasse baut in Deutschland 130 Wohnungen“ von Stefan Schüppli
    Basellandschaftliche Zeitung



    Badische Zeitung, Gastbeitrag Rolf Disch, 30.01.2013
    Fossile und atomare Energien sind kriminelle Energien. Rolf Disch kritisiert die pläne von Umweltminister Altmaier zum Ökostrom
    www.badische-zeitung.de

    Badische Zeitung, 16.02.2013
    „Rolf Disch plant eigenes Stromnetz. Die Baugebiete Hornacker und Neufeld-Süd könnten zu Selbstversorgern werden“ von Ralf H. Dorweiler
    www.badischen-zeitung.de



    Badische Zeitung, Gastbeitrag Rolf Disch, 26.11.2012
    Große Chancen und kleine Schritte - Solararchitekt Rolf Disch kritisiert die Unentschlossenheit der Stadt beim Klima- und Umweltschutz.
    www.badischen-zeitung.de

    Berliner Morgenpost, 26.11.2012
    „Wo der Strom vom Dach kommt. Plus-Energie-Häuser werden langsam massentauglich und erschwinglich“ von Jochen Clemens
    www.morgenpost.de

    Earnest & Algernon, Ausgabe 3, 31.10.2012
    „Architektur der Zukunft“ / E&A im Gespräch mit dem Solararchitekten Rolf Disch
    www.earnestalgernon.de

    Immobilien-Zeitung, 04.10.2012
    “Ein Fertighaus? Nein, ein Plusenergiehaus!” von Martina Vetter
    www.immobilien-zeitung.de

    www.respect.cz, 17.11.2012
    „Stavba jako živočich. Architekti vymýšlejí domy, které by měnily vzhled podle potřeb a emocí obyvatel“ von Michal Černý



    FOGS Lifestyle, 25.09.2012
    “Haushoch überlegen. In Zukunft wird es nur noch Plusenergiehäuser geben“, Interview mit Rolf Disch
    www.fogs-lifestyle.com

    Multi-Housing News, September 2012
    „Zero is not enough. Can a building really produce more energy than it consumes?“ von Barbra Murray
    www.multi-housingnews.com

    Magazin e15 (Tschechien), 01.08.2012
    “Ekologická architektura: Domy otáčející se za Sluncem Více” von Michal Černý
    Magazin e15

    The Oregonian, 12.07.2012
    “From the home front: Unusual, unsettling or rotating houses” von Pat Jeffrie

    Bonah.org, 04.07.2012
    „مدينة تنتج 4 مرات الطاقة التى تستهلكها بأساليب الطاقة المستدامة“
    (Stadt produziert viermal die Energie mit Methoden der nachhaltigen Energiegewinnung, die sie verbraucht)
    Bonah.org



    Arkkitehti / Finnish Architectural Review, April 2012
    “Talo on vain yksi kivi” / “A house is just ones stone” von Panu Lehtovuori (Artikel im Ausschnitt)
    www.ark.fi

    BioCity, Tokyo, 29.06.2012
    „Energiewende in Deutschland und Japan“ von Ekhart Hahn

    Bloomberg Markets, New York, Mai 2012
    „Power to the People” von Ben Sills, Natalie Obiko Person und Stefan Nicola, S. 48 - 54
    www.bloomberg.com

    Business Today, Taiwan, 11.06.2012
    “Green Power”
    www.businesstoday.com

    H.O.M.E., 14.06.2012
    „Tank zur Stelle“ von Judith Jenner

    Lidové Noviny, Prag, 16.05.2012
    “Spočineme v náručí počítačů” von Vladimír Kaláb
    www.lidovky.cz

    Schöner Wohnen, Mai 2012
    „Rolf Disch im Gespräch“, S. 200

    Südkurier, 19.05.2012
    “Haus im Plus” von Lars Freudenthal

    Watershed Sentinel, Kanada, März /April 2012
    www.watershedsentinel.ca



    Deutsche Welle Online, 02.01.2012
    „Klimafreundliche Häuser fürs 21. Jahrhundert“ von Bernward Janzing und Gero Rueter
    www.dw.de

    Das Einfamilienhaus. Themenheft „Die Zukunft des Bauens: Plus-Energie-Häuser“, März/April 2012
    „Geänderte Vorzeichen. Haus als Kraftwerk“, S. 10 ff.
    www.bau-welt.de

    Hochparterre, Zürich, Januar 2012
    „Evolution und Revolution. Wie halten es die Nachbarn mit der Solarenergie? Ein Bericht aus zwei Regionen: Freiburg im Breisgau und Vorarlberg“ von Florian Aicher

    Die Welt, 17.02.2012
    „In Zukunft wird das Eigenheim zum Kraftwerk“ von Richard Haimann
    www.welt.de



    Natur und Kosmos. Das Magazin für Natur, Umwelt und nachhaltiges Leben, Oktober 2011
    „Grüner Wohnen. Die Energiewende fängt zu Hause an. Serie ‚Häuser der Zukunft’, Teil 1“ von Ulf Lüdeke
    Artikel im Ausschnitt

    Spiegel Online, 17.12.2011
    "Energie aus dem Haus - Schöner wohnen im Kraftwerk" von Daniela Schröder
    www.spiegel.de

    XIA - Intelligente Architektur, Oktober 2011
    „Klimaneutrale Gebäude als Ziel. Internationale Projekterfahrungen“ von Eike Musall und Karsten Voss



    Baden intern, Juli 2011
    „Lasst die Sonne rein!“ von Bernward Janzing

    Deutsches Architektenblatt, September 2011
    „Energie-Ästhetik. Vom Plumpsklo zur Photovoltaik“ von Cornelia Dörries
    www.dabonline.de

    Energiezukunft, Juli 2011
    „Solares Bauen für die Energiewende“ von Nicole Allé
    und
    Im Interview: Solararchitekt Rolf Disch. „Man kann hier etwas Wunderbares anstoßen“
    www.naturstrom.de (siehe S.10 ff und S.24.)

    Der Tagesspiegel, 12.7.2011
    „Bürger-WG im Grünen“ von Ralf Schönball
    www.tagesspiegel.de

    n-tv, August 2011
    „Plusenergiehäuser im Trend - Wohnen im eigenen Kraftwerk“ von Johannes Süßmann
    www.n-tv.de

    Byggmesteren (Norwegen), 23.09.2011
    „Passivhus snart passé?“ von Dag Solberg
    Byggmesteren

    Basta!, 05.09.2011
    “Vauban, l’écoquartier du futur écologiquement exemplaire, mais socialement discutable” von Sophie Chapelle
    Basta!

    Wettbewerbe aktuell, September 2011
    „Firmenzentrale der Phoenix Solar AG in Sulzemoos – 2. Preis Rolf Disch SolarArchitektur und Solares Bauen Freiburg“
    (Der Beitrag kann hier online bestellt werden; es gibt keinen direkten Zugriff auf den Artikel)

    Z Mag, Juli 2011
    „The natural attitute of the best eco city“



    ADAC Reisemagazin Baden-Württemberg, Mai/Juni 2011
    „Menschen in Baden-Württemberg. Die Lichtgestalt“, (o.N.)

    Bauen!, Juni/Juli 2011
    „Von den alten Energien weg“, Interview mit Rolf Disch

    Deutsche Bauzeitschrift, Juni 2011
    „Wir können sie jetzt bauen, die Häuser der Zukunft“ von Rolf Disch

    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.6.2011
    „Genossen, zur Sonne, ins Passivhaus“ von Jörg Niendorf
    www.faz.net

    L’industria delle construzioni, Mai/Juni 2011
    „Vauban, Friburgo, Germania – Stadt Freiburg, Projectgruppe Vauban, Rolf Disch SolarArchitektur“
    www.lindustriadellecostruzioni.it
    (nur Auszug)

    Photon, Mai 2011
    „Da edifici a centrali. Un architetto tedesco esige l’introduzione dello standard di balancia energetico positivo“ von Michael B. Krause

    Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, 21.4.2011
    „Die Energieproduktion liegt über dem Verbrauch. Sonnenschiff in Freiburg ist Energie-Plus-Gebäude“, (mos)

    Stuttgarter Zeitung, 5.4.2011
    „Ökologisch wohnen in bester Lage. In Malmsheim sollen 13 Plusenergiehäuser entstehen“ von Stefan Bolz
    www.stuttgarter-zeitung.de

    Stuttgarter Zeitung, 28.5.2011
    „Freiburger Erklärung 2.0“
    Und hier die "Freiburger Erklärung 2.0" als pdf-Dokument

    Südkurier, 24.6.2011
    „Plädoyer im Kanzerlamt für Plusenergiehäuser“, von Karl-Heinz Zurbonsen
    www.suedkurier.de

    taz, 14./15.5.2011
    „Unter Ökos“ von Peter Unfried
    www.taz.de

    Die Welt online, 9.4.2011
    „Volkstümlich grün. Unterwegs in Freiburg, wo die Öko-Partei regiert, Häuser sich zur Sonne drehen und Wohnmobile unerwünscht sind“ von Eckart Fuhr
    www.welt.de



    Berliner Morgenpost, 21.2.2011
    „An der Berliner Möckernstraße entsteht ein neuer Stadtteil für Familien“ von Isabelle Jürgens
    www.morgenpost.de

    Green Building, März 2011
    „Energie erzeugende Gebäude sollen Standard werden. Plusenergie jetzt!“, (o.N.)
    Green Building

    Immobilien-Zeitung, 25.3.2011
    „Berlins größtes Passivhaus-Projekt nimmt Gestalt an“, (mv)
    www.immobilien-zeitung.de

    Main-Echo, 19.2.2011
    „Nebeneinnahmen statt Nebenkosten. Energiegespräche: Solararchitekt und Messegeräte-Bauer über zukunftsweisendes Wohnen“ von Cornelia Müller
    Main-Echo

    Murator (Polen), Februar 2011
    „Ekologia po niemiecku to wyznaczanie kierunku, w którym podaza wspólczesny dom“ von Andrzej T. Paplinski und Agnieszka Czachowska
    muratordom.pl
    (Nur Auszug aus Artikel, vollständiger Download gegen Bezahlung)

    ÖkoLogisch Bauen und Modernisieren, Februar 2011
    „Zuhause für den Klimaschutz“ von Judith Böhnke

    Passivhaus-Kompendium 2011, Januar 2011
    „PH + EE = PEH. Aus Passivhäusern werden Plusenergiehäuser“

    Photon, März 2011
    „Häuser zu Kraftwerken. Solararchitekt Rolf Disch fordert die sofortige Einführung des Plusenergiestandards“ von Matthias B. Krause

    Photovoltaic Guide Baden-Württemberg, Januar 2011
    „Rolf Disch SolarArchitektur“, Wirtschaftsministerium (Hrsg.)
    www.um.baden-wuerttemberg.de (siehe S. 31)

    Technology Review, Februar 2011
    „Bürobunker auf Energiediät“ von Bernd Müller
    Artikel bestellbar unter www.baufachinformation.de

    Die Welt, 4.3.2011
    „Kraftwerk Eigenheim“ von Richard Haimann
    www.welt.de

    Westfälischer Anzeiger, 26.2.2011
    „Nie wieder für die Heizung zahlen“, dpa

    Young Galileo (Israel), Januar 2011
    „Aus gutem Hause“ von Kinneret Yifrah
    Die Publikation als pdf-Dokument


    Badische Zeitung, 21.12.2010
    „Land wählt Lörrach für das Projekt ‚Klimaneutrale Stadt’ aus“, (BZ/dam)
    www.badische-zeitung.de

    Der Bauunternehmer, November 2010
    „Auf dem Weg ins Plusenergiezeitalter“ von Uwe Herzog

    Éco maison bois, November/Dezember 2010
    „La maison qui suit le soleil“ von Frédéric Goudal

    Energie kompakt, Oktober 2010
    „Das Plusenergiehaus® als Chance für die Immobilienwirtschaft“ von Tobias Bube
    www.immoclick24.de

    Pro Firma, Oktober 2010
    „Wo die Sonne kühlt“ von Bernward Janzing

    PV Magazine, Dezember 2010
    „Follow the Sun“ von Heinz Wraneschitz
    www.photovoltaik.eu

    Sonne, Wind & Wärme, 32.11.2010
    „Doppelpass mit der Sonne“ von Reinhard Siekemeier
    www.sonnewindwaerme.de
    (Download nur gegen Bezahlung!)

    Zeitschrift Kommunalwirtschaft, Oktober 2010
    „Plusenergiehäuser auf dem Vormarsch“ von Uwe Herzog
    www.kommunalverlag.de (siehe S. 338)



    bouw IQ, 21. September 2010
    „Less, or more?“ von Hajo Schilperoort
    www.bouwiqonline.nl

    Econo, 30.7.2010
    „Keine Kompromisse. Rolf Disch baut nur Häuser, die mehr Energie erzeugen als verbrauchen“ von Philipp Peters

    ed&c - environmental design and construction, August 2010
    „A Solar Flare“ von Andrew Glaser
    environmental design and construction

    greenhome, Juli-August 2010
    „Rolf Disch kommt in unsere Hall of Fame“

    Reutlinger Generalanzeiger,
    „Wir stehen vor einem Solarzeitalter“ von Roland Bengel

    Sonnenenergie, Juli-August 2010
    „Feiern mit der Sonne – Rolf Dischs Solarsiedlung in Freiburg wird zehn Jahre alt“ von Tobias Bube
    www.sonnenenergie.de

    Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, 17. 9. 2010
    „Auf dem Weg zur Ökohaus-Republik“ von Jürgen Schmidt

    Weser-Kurier, 17.7.2010
    „Klüger wohnen“ von Franz Alt



    Aktiv – Wirtschaftszeitung, 10. April 2010
    „Auf dem Holzweg – Neues aus der Materialforschung: Eine preisgekrönte Entwicklung inspiriert Architekten“ von Uwe Rempe
    aktiv-online

    Architektura & Biznes (polnisches Architekturmagazin), 5/2010
    „Życie tym piękniejsze, im ważniejsze jest …“ von Edward Stachura
    www.architekturaibiznes.com

    energiespektrum, 5/2010
    „Plus mit Wirkung“ von Uwe Herzog

    green building, 6/2010
    „Plusenergiekonzepte sind auf dem besten Wege“ von Uwe Herzog

    IKZ-ENERGY, Mai 2010
    „Plusenergiehäuser haben Bewährungsprobe bestanden“

    Kultur Joker, April 2010
    „Zehn Jahre Solarsiedlung – wie geht es weiter? – Ein Gespräch mit SolarArchitekt Rolf Disch“

    Modernisierungs-Magazin, 6/2010
    „Die Zukunft des Bauens beginnt jetzt“

    Qui Touring, April 2010
    „L’impero del Sol“ (Das Reich der Sonne)

    Rhein-Neckar-Zeitung, 5./6. Juni 2010
    “Schlauer bauen – Energie sparen“ von Franz Alt
    Rhein-Neckar-Zeitung

    Spektrum Direkt, 14. Mai 2010
    „Wohnen im eigenen Kraftwerk“ von Uwe Herzog
    www.wissenschaft-online.de

    energiespektrum, Mai/2010
    „ Plus mit Wirkung“ von Uwe Herzog

    Rhein-Neckar-Zeitung, 5./6. Juni 2010
    „Schlauer bauen – Energie sparen“ von Franz Alt

    Il Nuovo Cantiere, Mai/2010
    „Dopo la casa passiva, la casa che produce energia“

    IKZ Energy, Mai/2010
    „Plusenergiehäuser haben Bewährungsprobe bestanden“

    green building, Juni/2010
    „Die Freiburger Solarsiedlung macht Schule – Plusenergiekonzepte sind auf dem besten Wege“ von Uwe Herzog



    ACC Architektur, Kritik, Kultur (russ. Architekturmagazin), 1/2010
    „Auf der sonnigen Seite der Erde: Architekturstrategien von Rolf Disch“ von Irina Stassjuk

    Baden Intern, 3/2010
    „Südbadens Solar-Pioniere“ von Bernward Janzing

    Brava Casa, 1/2010
    „Edifici rotanti" (rotierende Gebäude) von Gianni Terenzi
    www.atcasa.corriere.it

    Chilli, 2/2010
    „Auf der Seite der Sonne – Der Freiburger Solararchitekt Rolf Disch“ von Kai Hockenjos

    energy 2.0, 2/2010
    „Das Haus als Kraftwerk“, Interview mit Rolf Disch
    www.energy20.net

    pe – plusenergie, 2010
    „Plusenergie soll Sanierungsziel sein“, Interview mit Annika Frey

    puls, 2/2010
    „Quo vadis Nachhaltigkeit?“ von Falk Jaeger

    Salzburger Nachrichten, 18.2.2010
    „Das Wohnhaus als kleines Kraftwerk“ von Barbara Morawec
    Salzburger Nachrichten

    SolarRegion, 2/2010
    „Bürger bauen Solaranlagen“, Interview mit Rolf Disch und Dr. Josef Pesch über das Modell der Bürgerbeteiligungsanlage

    Umwelt und Energie, 2/2010
    „Wohnen und Arbeiten im eigenen Kraftwerk"

    innovation & energie, März/2010
    „Die nächste Generation: Plusenergiehäuser“ von Uwe Herzog

    RE Energietechnik, Februar/2010
    „Lösen Wohnkraftwerke Passivhäuser ab?“ von Uwe Herzog



    Zusammengefasster Pressespiegel für das 4. Quartal 2009 (hier als PDF downloaden)

    Allgemeine Zeitung, 22.10.2009
    „Vom Passiv- zum Plus-Energie-Haus“ von Stephanie Hoenig/dpa

    ART, 10/2009
    Leserbrief von Robert Kreuzinger-Ibe
    www.art-magazin.de

    Badische Zeitung, 02.12.2009
    „Neue Bausteine im Konzept“ von Beate Beule

    Berliner Zeitung, 05.12.2009
    „Sind wir noch zu retten?“ von Petra Ahne
    www.berlinonline.de

    Darmstädter Echo, 13.11.2009
    „Bauplätze im Seeheimer Südwesten“

    Deutsche Presse-Agentur, 07.09.2009
    „Vom Passiv- zum Plus-Energie-Haus: mit Strom Geld verdienen“ von Stephanie Hoenig/dpa

    europa - estrategia empresarial, 01.12.2009
    „Donostia se mira en la capital ecológica y solar de Alemania“ von Joserra Blasco

    Frankfurter Allgemeine, 19.11.2009
    „Solarhaus statt Pickelhaube“ von Jonas Krumbein

    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.11.2009
    „Immer der Sonne nach“ von Jörg Niendorf

    Generalanzeiger Bonn, 10.10.2009
    „Mit Strom Geld verdienen“ von Stephanie Hoenig/dpa

    Generalanzeiger am Sonntag Magdeburg, 08.11.2009
    „Leben im Sonnenhaus“

    Giessener Anzeiger, 28.09.2009
    „Das Plus-Energie-Haus: Mit Strom Geld verdienen“ von Stephanie Hoenig/dpa
    www.giessener-anzeiger.de

    Immobilienwirtschaft, 12/09-01/10
    „EU verschärft Energiesparregeln“

    Journal of Green Building, Volume 4/2009
    "Goal: Zero Energy Building - Exemplary Experience Based on the Solar Estate Solarsiedlung Freiburg am Schlierberg, Germany" von Mira Heinze and Prof. Karsten Voss
    www.arch.uni-wuppertal.de

    Jyllands-Posten/Morgenavisen, 29.11.2009
    „Boligen som et kraftværk“ von Jørn Uz Ruby

    Main-Post, 27.10.2009
    „Mit dem Haus Geld verdienen“ von Stephanie Hoenig/dpa

    Lux, 10/2009
    „Denkt an das, was nichts kostet“ von Herbert Lechner

    Südkurier, 31.10.2009
    „Von der Sonne versorgt“
    www.suedkurier.de

    die tageszeitung, 05.12.2009
    „CO2 -Schleuder Altbau“ von Ansgar Warner
    www.taz.de

    VDI-Nachrichten, 30.10.2009
    „Neue Immobilienfonds versprechen grüne Rendite“ von J. Röttger
    www.vdi-nachrichten.mobi

    Volksblatt, 27.10.2009
    „Mit dem Haus Geld verdienen“ von Stephanie Hoenig/dpa

    Westfälische Rundschau, 07.11.2009
    „Immobilienmarkt von morgen“ von Martin H. Müller



    Zusammengefasster Pressespiegel für das 3. Quartal 2009 (hier als PDF downloaden)

    Arketipo, 36/2009
    „Plusenergiehäuser a Friburgo“ von Francesco Frontini
    Vgl. vom selben Autor: www.archinfo.it

    ArkitekturMagasinet, 05/2009, S. 30
    „Rolf Disch / Solarsiedlung am Schlierberg Freiburg, Tyskland 2002" von Sofie Bjerring

    Baden intern, 08/2009, S. 24-25 „Anschub für die Hundertprozentigen“ von Bernward Janzing

    Badische Zeitung, 11.07.2009
    „Regenerativ versorgt“, Interview mit Rolf Disch, von Manuela Müller
    www.badische-zeitung.de

    Badische Zeitung, 03.08.2009
    „Wo Freiburg noch grüner werden könnte“ von Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme
    www.badische-zeitung.de

    Badische Zeitung, 08.08.2009
    „Green City auf Koreanisch“ von Simone Lutz

    Bauernzeitung, 25.09.2009
    „Hinzuverdienen statt sparen“ von Stephanie Hoenig/dpa

    Baumeister, 08/2009, S. 25
    „100% erneuerbar“

    Bravo, 05.08.2009, S. 62-63
    „Die sauberste Stadt der Welt“

    Das Haus, Juli-August 2009, S. 16
    „Die Neunziger“

    deutsche bauzeitung, 08/2009, S. 60-65
    „Spaziergang durch die Landschaft“ von Rüdiger Krisch

    deutsche bauzeitung, 08/2009, S. 18-19
    „Ein strahlendes Jahrzehnt“ von Falk Jaeger

    Deutsche Presse-Agentur, 07.09.2009
    „Vom Passiv- zum Plus-Energie-Haus: mit Strom Geld verdienen“ von Stephanie Hoenig/dpa
    Vgl. auch: www.rhein-zeitung.de

    Erneuerbare Energien, 08/2009
    „Siedler der Sonne und des Lichts“ von Uwe Herzog
    www.erneuerbareenergien.de

    greenpeace magazin, Juli-August 2009, S. 42
    „Innovationen / Tüfteln für die Umwelt“
    www.greenpeace-magazin.de

    Main-Echo, 19.09.2009
    „Wohnen im kleinen Kraftwerk“ von Stephanie Hoenig/dpa

    Mannheimer Morgen, 19.09.2009
    „Vom Passiv- zum Plus-Energie-Haus“ von Stephanie Hoenig/dpa

    P. M. Magazin, 07/2009, S. 90-99
    „Die Stadt der Wunder“ von Tim Schröder

    Le Temps, Genève, 26.09.2009
    „Passions solaires“ von François Modoux
    www.letemps.ch



    Zusammengefasster Pressespiegel für das 2. Quartal 2009 (hier als PDF downloaden)

    ArkitekturN, 06/2009, S. 42-47
    „CO2-effekt av energitiltak i bygninger“ von Karin Buvik, Marit Thyholt und Matthias Haase
    ArkitekturN

    Badische Zeitung, 04.04.2009
    „Sozial und funktional“ von Manuela Müller
    Badische Zeitung

    Badische Zeitung, 16.04.2009
    „Freiburger Architektur – in Frankfurt gewürdigt“ von Dorothee Baer-Bogenschütz

    Bauhaus zwanzig-21 – Ideen für ein neues Jahrhundert Fotoband von Gordon Watkinson, Birkhäuser 2009, 232 S.

    Badische Zeitung, 27.04.2009,
    „Klimaschutz ist letztendlich billiger“, Interview mit Rainer Schüle von der Energieagentur Regio Freiburg

    40 Jahre Engagement für eine farbige Industrie
    Festschrift Deutsches Lackinstitut, Frankfurt, Mai 2009

    Eureka Technologie 5e, 04/2009, S. 65
    „L‘énergie dans l‘habitat“ – 3. L‘utilisation économe de l‘énergie

    stern, 30.04.2009, S. 78-90
    „Die Energie von morgen“ von Roman Heflik

    Welt am Sonntag, 21.06.2009
    „Pionier des Bauens mit der Sonne“ von Jürgen Mundt
    www.welt.de

    www.nachhaltigkeit.org, 15.05.2009
    "Die Bewohner fühlen sich pudelwohl" von Eva Glauber
    www.nachhaltigkeit.org



    Zusammengefasster Pressespiegel für das 1. Quartal 2009 (hier als PDF downloaden)

    CallCenter Profi, 02/2009, S. 16-21
    „Spannende Aussichten“ von Martin Aichmayr

    DBZ Deutsche Bauzeitschrift, 1/2009, S. 72-74
    „Ziel Null Energie / Erfahrungen am Beispiel der Solarsiedlung Freiburg am Schlierberg“ von Mira Heinze und Carsten Voss
    www.arch.uni-wuppertal.de

    Frankfurter Neue Presse, 16.03.2009
    „Formvollendet gut“ von Christian Huther

    Frankfurter Rundschau, 09.03.2009
    „Alles fließt“ von Sandra Danicke
    www.fr-online.de

    Frankfurter Allgemeine, 27.03.2009
    „Das zwingende Gebot der Vernunft“ von Oliver G. Hamm
    www.faz.net

    Neue Energie, 02/2009, S. 110-113
    „Architekt der Zukunft“ von Bernward Janzing
    www.neueenergie.net

    Main-Post, 10.01.2009
    „Sonne und Wind statt Gas und Öl“ von Franz Alt

    Main-Post, 31.03.2009
    „Die Natur als Lehrmeisterin“ von Franz Alt

    Neue Osnabrücker Zeitung, 13.03.2009
    „Im Geiste des Bauhauses“ von Christian Huther

    Neue Presse, 19.03.2009
    „Der Sommer wird eine heiße Sache“

    Ökologisch Bauen & Renovieren
    BUND-Jahrbuch 2009, „Klimaschutz in der kommunalen Planung“ von K.-P. Gussfeld und P. Fendrich

    Rhein-Zeitung, 01.04.2009
    „Im Geiste von Gropius und Co.: Fotos von Watkinson“ von Benjamin Gries

    SolarRegion, 01/2009, S. 11
    „Schöner wohnen im Plusenergiehaus“ von Karin Jehle

    Solutions Inside, 01/2009, S. 38-39
    Interview „Nachhaltigkeit wird auch heute noch nicht ernst genug genommen!“

    Staatsanzeiger für Baden Württemberg, 20.02.2009
    „Freiburg gilt vielen als Vorreiter im Klimaschutz...“

    Stuttgarter Zeitung, 13.03.2009
    „Ein kleines Kraftwerk“

    Süddeutsche Zeitung, 23.03.2009
    „Wo das Klima manifest wird“ von Gerhard Matzig
    www.sueddeutsche.de

    Volksblatt, 31.03.2009
    „Die Natur als Lehrmeisterin“ von Franz Alt




    Focus Green, Award 2008
    „Plusenergiehaus® Modulbau / Modular building“

    Der Sonntag, 03.10.2008
    „Neuer Schwung»“, Interview mit Rolf Disch zum Solarportal am Hauptbahnhof, von Jens Kitzler

    Staatsanzeiger Baden-Württemberg, 21.11.2008
    „Es geht um mehr als um pure Solarenergie“ von Susanne Faber

    Zeitung am Samstag, 18.10.2008
    „Wir brauchen eine Revolution“, Interview mit Rolf Disch, von Stephan Günther
    www.zas-freiburg.de

    architektur. aktuell, Juli-August 2008
    "Architekten müssen lernen / Architects must learn" Interview mit Rolf Disch, von Katharina Marchal

    Badische Zeitung, 30.09.2008
    „Kühne Pläne für die «Green City»“ von Beate Beule

    Chancen. Das Zukunftsmagazin der KfW-Bankengruppe, 3/2008
    „Lass die Sonne in dein Haus“

    Haus + Energie, Juli-August 2008
    „Mein Haus, das Kraftwerk" von Christine Speckner
    www.hausundenergie.de

    Malerblatt, 09/2008
    „Schöner wohnen“, Fotos von Armin Scharf

    Photon international, 09/2008
    „Disch‘s Dream“ by Jochen Siemer

    Sonne Wind & Wärme, 08/2008
    „In diesem Haus scheint die Sonne“, Interview mit Rolf Disch, von Nicole Theiß

    Der Spiegel, 21.07.2008,
    „Kraftwerk Haus“ von Philip Bethge,
    www.spiegel.de

    ArcGuide.de, 20.04.2008
    „Pionier in Sachen Energie“, Interview mit Rolf Disch, von Tanja Fell

    Augsburger Allgemeine, 18.04.2008
    „Mit Schwung zu Häusern ohne Energieverbrauch“ von Anton Schlickenrieder
    www.augsburger-allgemeine.de

    Baublatt, 13.06.2008
    „Gebäude als solare Kraftwerke“ von Luca Rehsche
    www.kraftwerk-b.ch

    bw woche. Staatsanzeiger Baden-Württemberg, 14.04.2008
    „Häuser liefern Strom“ von Karl-Heinz Zurbonsen

    DBZ Deutsche Bauzeitschrift, 06/2008
    „Plusenergiehäuser®. Solarsiedlung am Schlierberg, Freiburg"

    Erneuerbare Energien, 05/2008
    „Der Sonne eine Falle stellen“ von Anke Baars

    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11.05.2008
    „Neue Energie für den Wohnungsbau“ von Christiane Harriehausen

    Freie Presse / Chemnitzer Zeitung, 15.04.2008
    „Die Schule als Kraftwerk“ von Matthias Behrend

    natur + kosmos, 05/2008
    „«Architekten verschlafen die Zeichen der Zeit»“ von Gerhard Matzig

    natur + kosmos, 17.04.2008
    „Häuser für den Klimaschutz“

    Kölnische Rundschau, 29.05.2008
    „Die Energie-Multis alt aussehen lassen“ von Kai Althoetmar

    Photon, 06/2008 (edizione italiana)
    „Architettura modulare“ di Jochen Siemer

    photovoltaik, 05/2008
    „Ein Plusenergiehaus für alle Fälle“ von Ina Röpcke

    P.M. Magazin, 06/2008
    „Revolution der Zwerge“ von Astrid Dähn,
    www.pm-magazin.de

    Südkurier, 15.04.2008
    „Freiburger Solarhäuser kommen an“ von Karl-Heinz Zurbonsen

    journalist
    „Individuell und doch mittendrin“,
    www.schwaebisch-hall.de

    trailer / Kino. Kultur. Ruhr, 06/2008
    „Solarzins“

    Die Welt, 06.06.2008
    „Wohnhäuser als Kraftwerke“ von Kai Althoetmar,
    www.welt.de

    Welt am Sonntag, 11.05.2008
    „Heizkosten sind passé“ von Kai Althoetmar
    www.welt.de

    Baden intern, 01.02.2008
    „Disch will überall Plusenergiehäuser“

    Badische Zeitung, 08.03.2008
    „Feilen am Energie-Profil“ von Michael Baas

    NRZ Neue Rhein-Zeitung, 18.01.2008
    „Es gibt viel zu tun“

    Photon, 02/2008
    „Dischs Visionen“, Beitrag zur „Powerbox“ von Jochen Siemer

    Photon, 02/2008 (edición española)
    „Las visiones de Disch“ por Jochen Siemer

    Renewable Energy World, 3.01.2008
    „Get connected“ von Hermann Laukamp, Javier Diaz, Thomas Erge und Günther Ebert
    www.renewableenergyworld.com

    Solarzeitalter, 01/2008
    „100 % Solare Hausversorgung“ von Rolf Disch
    www.eurosolar.de

    Stuttgarter Zeitung, 25.03.2008
    „Unbeirrbarer Vorkämpfer für die erneuerbaren Energien“ von Ute Köhler

    Südkurier, 30.01.2008
    „Solararchitekt will bundesweit bauen“

    taz - Die Tageszeitung, 21.02.2008
    „Ökohauptstadt Freiburg“ von Annette Jensen,
    www.taz.de

    zeno, 2/2008
    „Energie im Übermaß“ von Tobias Bube





    Elsevier Thema, 10/2007
    „Zuinige Huizen“ von Anouk Turkenburg
    www.elsevier.nl

    Geo, 12/2007
    „Jeder kann eigene Zeichen setzen – 20 vorbildliche Wegweiser“
    www.pik-potsdam.de

    Pen with New Attitude (jap.), 15.12.2007
    „Taiyō-o oikakeru, purasuenerugī sūtaku“

    Pen with New Attitude (jap.), 15.11.2007,
    „Creative Awards 2007-2008 / Sonnenschiff / Most ecological apartment building“

    Zuhause wohnen, 11/2007
    „Die Sonne ist unsere Zukunft“, Interview mit Rolf Disch, von Jürgen Leitner

    Arte Magazin, 01.07.2007
    „Best of Chic – Strahle-Haus“

    Beobachter kompakt, 26.10.2007
    „Sonnen- und Schattenseiten“ von Thomas Angeli
    www.beobachter.ch

    Deutsche Bauzeitung, 07.2007
    „Solarfonds «Sonnenschiff»“ von Gudrun Escher

    Das Einfamilienhaus, 07-08/2007
    „Morgen und übermorgen“ (Häuser der nächsten 25 Jahre)

    L‘espresso, 12.07.2007
    „La capitale solare“
    www.femmesaaeena.com

    Family Home, 9-10/2007
    Beiheft “Energie-Plus-Haus: Energie sparen und gewinnen“

    Habitation, 09/2007
    „Eco-quartiers en Suisse romande et en Europe“, Interview avec Rolf Disch, par Patrick Clémençon
    www.habitation.ch

    Herald and News (Oregon), 19.07.2007
    „A sunny, southern German city fights against fossil fuels“

    Mikado, 8/2007
    „Plusenergiehaus - Solarsiedlung in Freiburg“ von Christine Ryll
    www.lais-holzbau.de

    Oggi, 15.08.2007
    „A Friburgo cantano ‘O sole mio‘“ di Salvatore Giannella

    The San Juan Star, 29.7.2007
    „Sunny German city leads charge against fossil fuel“ by Paul Burkhardt

    Shanghai Daily, 28.-29.7.2007, „Solar city finds rays are not enough“ by Paul Burkhardt

    The Straits Times (Singapur), 04.08.2007
    „Sun city“

    Süddeutsche Zeitung, 28.-29.07.2007
    „Immer der Sonne nach“ von Jürgen Claus

    TV Digital, 27.07.2007
    „Platz an der Sonne“ von Michael Tokarski

    Washington Post, 20.7.2007
    „Solar City“ by Paul Burkhardt,
    www.msnbc.msn.com

    Azure Magazine, 05/2007
    „Solar Settlement“ by Chris Turner
    (Abschnitt: „Germany: Solar Settlement“)

    Badische Zeitung, 02.05.2007
    „Vorwärts zum Lichte – Rolf Dischs Werkschau «Vom Klimakiller zum Plusenergiehaus»“ von Stefan Tolksdorf

    Dachbau Magazin, Juni 2007
    „Wo sich alles um die Sonne dreht“ von Rolf Disch;
    „Das Bewusstsein wächst“, Interview mit Rolf Disch, von Stefan Lieser

    Deutsches Ingenieurblatt, 7,2007
    „Aktiv surfen, passiv planen“ von Marian Behaneck
    www.dib.schiele-schoen.de

    e.conomy (Wirtschaftsmagazin der Bundesregierung), 05/2007
    „Der Sonne zugewandt“
    www.bundesregierung.de

    Frankfurter Allgemeine, 17.04.2007
    „Mit der Sonne heizen und in Gemeinschaft alt werden“ von Frank Peter Unterreiner

    Das Haus, 5/2007
    „Wie viel wollen Sie sparen?“
    www.online-artikel.de

    idea, 04/2007
    „Interview avec l‘architecte Rolf Disch“, par Patrick Clémençon
    www.habitation.ch

    Immobilien Manager, 06/2007
    „Sonnige Aussichten“ von Gudrun Escher

    Meisterwerke der Kunst / Architektur
    Bildbeispiele Architektur 2: Heliotrop, Freiburg

    Nedo – Sōrā kenchiku dezain gaido (Jap. Design-Guide für Solarbauwerke), 18.05.2007
    „Doitsu · Furaiburgu-no taiyō-netsu-riyō“ (Deutschland, Freiburger Sonnenenergienutzung)

    ReFocus, Mai/Juni 2007
    „Blueprint for Sustainability?“ by David Hopwood

    Reutlinger Generalanzeiger, 7.7.2007
    „Wir stehen vor einem Solarzeitalter“, Interview mit Rolf Disch

    Science Allemagne, 04/2007
    „Solararchitektur: Hightech, Ästhetik und Ökologie“
    www.wissenschaft-frankreich.de

    Solares Bauen, 05/2007
    „Sonne im Tank“ von Nicole Allé

    Il Riformista, 16. Februar 2007
    „La città del sole di Disch: «ogni casa è una centrale«“, von Tonia Mastrobuoni
    Il Riformista

    The Straits Times (Singapur), 30.04.2007
    „Germany‘s solar city“ von Neo Hui Min

    Wirtschaftswoche, 07.05.2007
    „Der Sonne entgegen“ von Jürgen Rees
    www.wiwo.de

    Regio® spezial / Freiburg im Breisgau, 01/2007
    „Mit der Sonne heizen, kochen und forschen“ von Karl-Heinz Zurbonsen

    Risiko (Milano), 16.02.2007
    „La città del sole di Disch: «ogni casa è una centrale» di Tonia Mastrobuoni

    Sonne Wind & Wärme, 01/2007
    „Das Unmögliche möglich gemacht“ von Martin Frey

    Der Spiegel, 12.02.2007
    „Aktiv passiv“ von Bernward Janzing
    www.spiegel.de

    Die Tageszeitung / journal,1/2007
    „Der Mensch muss das Bauen ganz neu lernen“ von Nick Reimer und Toralf Staud

    Unternehmer News, 3/2007
    „Energie sparen von Grund auf“

    Detail, 12/2006
    „«Plusenergie»-Häuser auf Dienstleistungszentrum in Freiburg – «Plus-Energy» Housing and Service Centre in Freiburg“

    Ottagono, 12/2006-01/2007
    „Friburgo, città solare – Freiburg: a Solar City“ di Sebastiano Brandolini





    Baumeister, 12/2006
    „Energieschoner / Rolf Disch / Wohn- und Geschäftshaus Sonnenschiff in Freiburg“ von Falk Jaeger

    Bundesarchitektenkammer: Energieeffizientes Bauen
    „Solarsiedlung am Schlierberg, Freiburg“

    Detail, 12/2006
    «PlusEnergie-Häuser auf Dienstleistungszentrum in Freiburg – «PlusEnergy-Housing and Service Centre in Freiburg“

    Ottagono, 12/2006-01/2007
    „Friburgo, città solare – Freiburg: a Solar City“ di Sebastiano Brandolini

    Modernisierungs Magazin 7/8,2006
    „Schönste Wohnsiedlung Deutschlands“, Interview mit Rolf Disch, von Wilhelm Michel
    www.lacke-und-farben.de

    relax, Juni 2006
    „Kenchikuka Rolf Disch mori-no raifusaikuru-o kono ya-de kanjite hoshii“ („Architekt Rolf Disch möchte mit diesem Haus ein Gefühl für den Lebenszyklus des Walds erzeugen“)

    Taspo Garten Design, 7/8,2006
    „Das Freiburger Sonnenschiff“ von Klaus W. König

    Welt am Sonntag, 03.09.2006
    “Sonnen-Kraftwerke schmücken Häuser” von Oliver Klempert
    www.welt.de

    L‘architettura naturale, 6-8/2006
    „Rolf Disch / Il complesso «Am Schlierberg» a Friburgo" di Beatrice Spirandelli

    BDB Bund deutscher Baumeister, Jahrbuch 2006
    „Solares und energieeffizientes Bauen“, von Rolf Disch
    (Das Jahrbuch kann in Einzelexemplaren kostenlos über die BDB-Bundesgeschäftsstelle, Willdenowstr.6, 12203 Berlin, Tel: 030/8418970, Fax 030/84189722, eMail info@baumeister-online.de, bezogen werden.)

    Casa & clima, Juni 2006
    „Friburgo, quando il sole fa sistema“
    nuke.casaeclima.it

    Deutsches Architektenblatt, 5/2006
    „Penthäuser mit Dachgärten“ von Klaus W. König

    finest.finance! 3/2006
    „Rolf Disch, der Solar-Baumeister“, Interview mit Rolf Disch, von Jörg Sulimma

    Handelsblatt, 29.05.2006
    „Sonnensiedlungen werden populär“ von Friederike Krieger

    Le moniteur, April 2006
    “Fribourg-en-Brisgau, La reconversion verte du quartier Vauban” par Frédéric Mialet

    La Recherche, Juni 2006
    „Le bâtiment à énergie positive“ par Daniel Quenard

    Baumeister, 02/2006
    „Deutschlands schönste Wohnsiedlung“

    Deutsches Baublatt, 1/2,2006
    „Heliotrop, Freiburg“, „Solarsiedlung, Freiburg“, „Sonnenschiff, Freiburg“

    ECOreporter.de, 2006
    „Anlagecheck: Solarfonds“ von Christoph Lützenkirchen

    Der Facility Manager, 1/2,2006
    „Sonne im Tanker“ von Sandra Hoffmann

    GFF - Zeitschrift für Glas, Fenster, Fassade, 1/2006
    „Das Sonnenschiff von Freiburg“ von Eberhard Wendler

    Goethe-Institut - www.goethe.de, 1/2006
    „Es genügt nicht, «Solararchitekt» auf das Büroschild zu schreiben“ von Falk Jaeger
    www.goethe.de

    Ostbau, 1/2006
    „Längerer Atem“, Interview mit Rolf Disch, von Wilhelm Michel

    passivhaus kompendium, 2006
    „Solare Gewinne und viele Preise“

    Welt am Sonntag, 26.11.2006
    „Alles eine Frage der Perspektive“ von Oliver Klempert
    www.welt.de





    Architektur + Sonnenschutz, 11-12/2005
    „Energiebedarf vollständig aus regenerativen Energiequellen gedeckt“ von Mathias Wendler

    Baumeister, 10/2005
    „Quartier Vauban in Freiburg“ von Klaus-Dieter Weiss

    Deutsche Presse-Agentur, 20.10.2005
    „Bundesweit einmalige Solarsiedlung in Freiburg fertig gestellt“
    www.verivox.de
    de.wikinews.org

    EcoReporter, 25.11.2005
    „Wuppertaler Energie und Umweltpreis 2005: Erster Platz für «Sonnenschiff»"
    www.ecoreporter.de
    www.ea-nrw.de

    Time Europe, 31.10.2005
    „Here Comes the Sun“ by William Boston
    www.time.com

    TZ, München, 20.10.2005
    „Das ökologische Wirtschaftswunder: Wohlstand und Arbeit für alle“ von Franz Alt

    Badische Zeitung, 01.07.2005
    „«Sonnenschiff» an der Merzhauser Straße mit voller Besatzung“ von Lars Bargmann

    Badische Zeitung, 30.08.2005
    „Freiburger Solarfonds schütten nach Plan aus“

    Chilli, Sep.-Okt. 2005
    „Solare Meister“ von Nicole Kemper

    Euro spezial, 18.09.2005
    „Zuhause im E-Werk“ von Barbara Schweighofer

    Les saisons d‘Alsace, Sep. 2005
    „Architecture / Freiburg-la-Verte“ par Pascal Schweitzer

    Badische Zeitung (Sonderseite Sonnenschiff), 07.04.2005
    „Wenn Visionen wahr werden“

    Badische Zeitung (Extra: Sonnenschiff), 16.04.2005
    „Das Freiburger Sonnenschiff nimmt Fahrt auf“ von Werner Sasse

    Business in Baden, April 2005
    „Sonnenstadt Freiburg“ von Karlheinz Zurbonsen

    The Star (Malaysia), Juni 2005
    „Sunshiny Lifestyle“ by Tan Cheng Li

    Fondszeitung, 30.06.2005
    „Der Silizium-Mangel verhindert, dass es brummt“

    Geo kompakt - Das Abenteuer Technik, Juni 2005
    „Das Haus lernt dazu“ von Marc Schürmann

    Naturschutzblätter, April 2005
    „Vielfach ausgezeichnete Plusenergiehäuser®“

    Stuttgarter Zeitung, 04.04.2005
    „Es hat sich gezeigt: Unsere Häuser atmen wirklich“
    Interview mit Rolf Disch, von Christhard Henning

    Süddeutsche Zeitung, 29.04.2005
    „Begrüntes Schiff / Europas modernste Solarsiedlung“ von Christoph Neuschäffer

    Family Home, März-April 2005
    „Gebaute Visionen“ von Stefan Kriz

    Informationsdienst Holz, 2005
    „Solarsiedlung in Freiburg / Farbenfrohe Passivhäuser mit innovativer Umwelttechnik“

    Mannheimer Morgen, 12.03.2005
    „Immer der Sonne entgegen“ von Hans Christof Wagner

    The Press, Christchurch NZ, 8.2.2005
    „Energy to spare“

    Profile - Magazin über Architektur, Jan. 2005
    „Mehr Sonne, mehr Synergie / More sun, greater synergy“ von Rolf Disch
    www.schult.de





    Badische Zeitung, 4.12.2004
    Extra: Solarsiedlung
    „Charme und Vorteil der Plusenergiehäuser“

    Bauen & Renovieren, 11/12,2004
    Extraheft: Solare Energie
    „Häuser mit Konzept“

    La Casa del „Piccolo Principe“
    Gli edifici «Plusenergiehaus» di Rolf Disch“ di Charlotte Rummel
    (Diplomarbeit, Università degli Studi di Firenze – Facoltà di Architettura)

    Stern, 02.12.2004
    „Geld verdienen mit den Elementen“ von Sven Rohde, Jürgen Gebhardt (Fotos) und Claudia Bahnsen (Mitarbeit)

    Taiwan Architecture, 10/2004
    „Deutschland – Solarsiedlung“

    Badische Zeitung, 05.08.2004
    „Eine Vision kommt in Form“ von Anita Rüffer (Text) und Brigitte Sasse (Fotos)

    Badische Zeitung, 01.07.2005
    „«Sonnenschiff» an der Merzhauser Straße mit voller Besatzung“ von Lars Bargmann

    Badische Zeitung, 17.09.2004
    „Richtfest im Kopf des Sonnenschiffs“ von Lars Bargmann
    www.zukunftserbe.de

    Ilsolea360gradi, Juli-Aug. 2004
    „A Friburgo l’architettura solare ed ecologica di Rolf Disch“, a cura di Uwe Wienke

    Onde, Aug. 2004
    “Friburgo tra sole e technologia”, a cura di Luca Mazzolani

    Archicreation, 05/2004
    „The Most Modernized Solarenergy House in Europe: Solarenergy Town, Freiburg, Germany” by Yang Chunfen and Wan Yi

    Bauwelt, 28.05.2004
    „Wanderausstellung «Made in Germany – Architektur+»“ von Jochen Paul

    Deutsches Architektenblatt,01.06.2004
    «Made in Germany – Architektur + Ökologie»“ von Annesusanne Fackler
    www.goethe.de

    Heilbronner Stimme, 26.06.2004
    „Häuser, die Energie gewinnen“ von Jürgen Röttger

    Nachhaltiges Bauen in der Praxis, 2004
    „Vom Passivhaus zum Aktivhaus“ von Bernhard Kolb

    Die Welt, 02.04.2004
    „Sonnige Rendite“ von Rolf Disch

    Wirtschaft im Südwesten, 04/2004
    „Ein Sonnenschiff in Freiburg / Das Dienstleistungszentrum in Plusenergiebauweise“

    Badische Zeitung, 16.03.2004
    „Vorzeigeprojekt vor der Vollendung“ von Lars Bargmann

    Haus & Grund - Württemberg Special, März 2004
    „Architekten lernen, wo Süden ist!“ von Franz Alt
    www.oekonews.de

    Modernisierungs Magazin, 1/2,2004
    „Im Reich des Sonnenkönigs“

    Sonne Wind & Wärme, Jan. 2004
    „Freiburg lädt zur Sonnentour“ von Jürgen Claus

    ▲ nach oben ► www.plusenergiehaus.de



    Interviews

    Pionierleistungen solarer Architektur
    Interview mit Rolf Disch, Rolf Disch SolarArchitektur


    Manfred Hegger, Professor für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen an der Technischen Universität Darmstadt, hat mit einem Team von Ko-Autoren ein Buch vorgelegt, das den aktuellen Stand des energieeffizienten Bauens darstellt, in Worten, Bildern und Zahlen. Im Einleitungsteil kommen einige Pioniere zu Wort, so auch der Erfinder des Plusenergiehauses Rolf Disch, der in einem Interview seine Sicht auf die bisherige Entwicklung und die Zukunftsperspektiven erläutert. - Im Nachfolgenden geben wir dieses Interview wieder.


    Frage: Herr Disch, Sie haben bereits in den achtziger Jahren die Bedeutung des Einsatzes von Photovoltaik in der Architektur erkannt – zunächst als aufgeständerte Tracker auf Ihrem Wohnhaus, später integriert in Dachflächen. Was hat Sie dazu motiviert, woher nahmen Sie Ihre Überzeugung für diesen Weg?

    Rolf Disch: Schon lange vor der nachgeführten PV-Anlage auf meinem Wohnhaus haben wir große Aufdachanlagen installiert, etwa auf dem Verlagsgebäude der Badischen Zeitung in Freiburg, auf dem Fußballstadion des Freiburger SC oder den Werkshallen der Firma Hansgrohe in Offenburg. Und auch Wohnsiedlungen haben wir so ausgelegt, dass die Häuser optional mit Photovoltaik-Anlagen zu Plusenergiehäusern ausgebaut werden konnten und auch wurden. Ein für mich wichtiger Schritt war außerdem die Konstruktion von PV-getriebenen Elektromobilen. Das Heliotrop mit der nachgeführten PV-Anlage haben wir übrigens dreimal realisiert, einmal als mein Wohnhaus, einmal als Besucherzentrum der Firma Hansgrohe und ein drittes Mal für ein Zahntechnik-Labor in Bayern.

    Meine Motivation erklärt sich ganz einfach: Da unsere Gebäude immer noch 40 Prozent unserer Energie verbrauchen, stehen alle Architekten in der Verantwortung, das zu ändern. Ich selbst habe in der Antiatomkraft-Bewegung gegen das hergebrachte Energiesystem gekämpft, habe aber auch immer gesagt: Es genügt nicht, etwas abzulehnen, sondern man muss eine Alternative aufzeigen. Mit dem Plusenergiehaus®, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, ist diese Alternative da. Und die Solar Decathlon-Erfolge haben neuen und erfreulichen Auftrieb gegeben mit neuen und frischen Prototypen. Allein, wir machen das schon seit 20 Jahren. Alles ist längst marktreif, fertig für den Einsatz in der Breite, im Wohnungs- und Siedlungsbau, im Gewerbe- und Bürobau et cetera.

    Frage: Warum dauert es Ihrer Auffassung nach so lange, bis sich diese nahe liegende Idee durchsetzt?

    Rolf Disch: Lange Zeit lag das an den unzureichenden politisch gesetzten Rahmenbedingungen. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, verschiedenen Vorschriften zur Energieeffizienz und einigen Förderrichtlinien waren diese Bedingungen da: PV auf dem Dach und das Plusenergiehaus insgesamt wurden für Hausbesitzer wirtschaftlich. Im Moment steht zu befürchten, dass das wieder zurückgenommen wird. Ausgehöhlt von einer Politik, die die Energiewende zwar propagiert, aber nicht energisch betreibt, teilweise sogar hintertreibt.

    Aber es ist nicht nur die Politik. Der Markt ist nicht sehr beweglich. Viele Bauträger-Gesellschaften zum Beispiel sträuben sich, in neues Knowhow zu investieren und ihren Vertrieb entsprechend zu schulen. Sie machen business as usual solange sie irgend können. Vielleicht realisieren sie einmal ein Vorzeigeprojekt – aber über die Zeit der Leuchtturmprojekte sind wir längst hinaus, das überzeugt nicht mehr. Auch scheint es den Bauherren häufig immer noch schwierig, die anfängliche Mehrinvestition für ein Plusenergiehaus® aufzubringen, obwohl ihnen bei geschickter Finanzierung sogar vom ersten Jahr an mehr Geld zur Verfügung stehen kann. Das ist allerdings mancherorts dem Kreditgeber immer noch schwer zu vermitteln.

    Frage: Vielleicht mit Ausnahme Ihres eigenen Hauses war die Solararchitektur aus Ihrer Feder immer stark orientiert an Einfachheit und Schlichtheit, an der Erfüllung von Grundbedürfnissen.

    Rolf Disch: Wenn Sie lichtdurchflutete Räume, durchweg gesunde Baustoffe und ein heilsames Raumklima, eine vom fahrenden und ruhenden Autoverkehr weitgehend befreite und deshalb kinder- und kommunikationsfreundliche Nachbarschaft mit viel Grün so wie ich zu den Grundbedürfnissen zählen, bin ich mit Ihrer Beschreibung fast einverstanden. Im Übrigen gilt heute: Form follows energy. Das heißt zum Beispiel auch, aus Gründen der Energieeffizienz auf Vor- und Rücksprünge und einige andere ornamentale Schnörkel zu verzichten. Gesamtentwurf und Details sind natürlich trotzdem sehr sorgfältig und anspruchsvoll zu gestalten.

    Ihre Frage wird ganz ähnlich immer wieder von Delegationen etwa aus Russland, China, Afrika oder Lateinamerika gestellt: Für die Politiker oder Architekten oder Baufirmen-CEOs aus diesen Ländern scheinen die Häuser der Solarsiedlung in Freiburg häufig einfach und schlicht. Das hat eine gesellschaftliche Komponente: Hier in Deutschland und in ganz Mitteleuropa stehen die Mittelschichten als sozial treibende Kraft hinter der Bewegung zu mehr Nachhaltigkeit. Während man sich in Russland, China, Afrika oder Lateinamerika nur vorstellen kann, so etwas für die Oberschichten zu bauen; luxuriös und aufwendig, mit Nachhaltigkeit als noch einem Luxuselement mehr. Es ging hier gar nicht anders, als die ersten Projekte für eine entsprechende, aufgeschlossene Klientel zu bauen. Also zum Beispiel als Reihenhaus-Siedlung wie in Freiburg. Aber natürlich ist architektonisch auch ganz anderes möglich.

    Frage: Sie haben damit Bauherren gut erreicht und schon früh viel umsetzen können. Eine große Gruppe der Architektenschaft dagegen ging zunächst auf Distanz. Hat Sie das verletzt?

    Rolf Disch: Private Bauherren haben wir damit gut erreicht, mit institutionellen Bauherren war es allerdings lange Zeit schwieriger. Deswegen haben wir etwa für das Pionierprojekt Solarsiedlung in Freiburg eine eigene Bauträgergesellschaft gegründet und Finanzierung, Realisierung und Vermarktung selbst durchgeführt – zum Beispiel mit Hilfe der ersten solaren Immobilienfonds in Deutschland. Wie bei den Bauträgern waren damals auch sämtliche Banken skeptisch, keine einzige wollte das Projekt finanzieren. Dann macht man es eben selbst, und wir machen das nach wie vor gelegentlich so, im Moment mit zwei Plusenergiehaus®-Siedlungen in Grenzach-Wyhlen, an der Stadtgrenze zu Basel.

    Schopenhauer hat geschrieben, eine neue Idee werde stets anfangs verlacht, dann bekämpft, schließlich imitiert. Wer dafür zu dünnhäutig ist, sollte sich besser nicht auf so etwas einlassen. Skepsis von dritter Seite gehört einfach dazu, bis heute. Aber wir werden fast täglich angeschrieben und besucht von jungen Architekten und Studenten aus aller Welt, die genau wissen wollen, wie wir das machen, um es in ihren Ländern genauso zu halten. Das freut mich sehr.

    Frage: Ihre Arbeit war nach unserer Wahrnehmung immer auf ihre engere Heimat, den Freiburger Raum, konzentriert. Damit haben Sie dem Ruf von Freiburg als Solar Valley sehr genutzt. Sehen Sie sich weiterhin in der Rolle des Neighbourhood Architect mit starker lokaler Verankerung und Verantwortungsgefühl, oder handeln sie heute eher global?

    Rolf Disch: Die Wahrnehmung ist nicht ganz richtig. Wir haben durchaus schon früh auch Projekte im übrigen Deutschland realisiert. Allerdings ist es mit Pionierprojekten so, dass man es sich einfacher macht, wenn man sie gleichsam vor der eigenen Haustür anpackt. Man kennt die ambitionierten Handwerksbetriebe, die Entscheider in Politik und Verwaltung. Man kann sehr viel einfacher die Bauaufsicht gewährleisten, was entscheidend ist, wenn Sie viele Neuerungen ausführen.

    Ich bin Freiburger, und ich leiste gern meinen Beitrag zur Entwicklung der Stadt und der Region. Aber wir haben zum Beispiel vor zwei Jahren alle 11000 Bürgermeister in Deutschland angeschrieben, um sie von den Vorteilen des Plusenergiehauses zu überzeugen. Das Echo war groß, erste Projekte in ganz unterschiedlichen Städten und Gemeinden sind heute in Verhandlung oder in Planung. Wir sind beispielsweise derzeit am Plusenergie-Projekt Möckernkiez in Berlin-Kreuzberg beteiligt, mit zirka 50000 Quadratmeter Nutzfläche. In Göttingen haben wir eine Planung für ein weiteres Plusenergie-Wohnungsbauprojekt vorgelegt mit acht Geschosswohnungsbauten. Im Burgund realisieren wir das erste Plusenergiehaus® Frankreichs, und zwar im ersten Bauabschnitt als Renovierung eines denkmalgeschützten Stadthauses, das im zweiten Abschnitt um einen Neubau ergänzt wird – mit insgesamt 12 Wohnungen. Meine Mitarbeiter und ich sind ständig in ganz Deutschland und im Ausland unterwegs zu Vorträgen, Konferenzen, Schulungen. Es bahnen sich Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika an.

    Frage: Die meisten Beispiele solaren Bauens sind abschreckend: Tausende von Scheunen- und Altbaudächern mit lieblos aufgeschraubter Photovoltaik verschandeln Landschafts- und Ortsbilder. Architekturen dagegen mit gut integrierten solaren Systemen muss man lange suchen. Wie ist das zu erklären?

    Rolf Disch: Viele fangen erst an, ein Photovoltaikmodul nicht nur als technische Anlage, sondern auch als Material zu sehen, mit dem man gestalten kann. Es wird nur noch ein paar Jahre dauern, bis Photovoltaik dezentral den bei weitem preiswertesten Strom liefern kann, und wir werden dann das solare Potenzial der Dach- und Fassadenflächen sehr weitgehend ausnutzen wollen. Damit es dabei nicht zu berechtigten Gegenreaktionen kommt – die sich ja bereits abzeichnen – ist es tatsächlich sehr wichtig, dass nicht einfach die Solarteure ohne architektonische Planer zum Zuge kommen. Ich glaube, dass wir Architekten, zum Beispiel über unsere verschiedenen Verbände und Kammern, mit der Installationsbranche ins Gespräch kommen müssen. Es muss ein ästhetisches Bewusstsein geschaffen werden in diesem Punkt. Dasselbe gilt genauso für die Gebäudesanierung oder für energieeffiziente Fassadengestaltung beim Neubau. Sonst verbündet sich der ästhetische Vorbehalt mit den alten Interessenslagen gegen die Energiewende. Und das wäre eine starke Gegnerschaft.

    Frage: Wie wäre das zu ändern?

    Rolf Disch: DGNB, dena, Werkbund, BDA, Architektenkammern in Zusammenarbeit mit Handwerkskammern und der Politik müssen mit Programmen aktiv werden, mit hoch dotierten Auszeichnungen. Die Verwaltung des Bauwesens auf Bundes- und Kommunalebene kann Zeichen setzen, bei Bauprojekten der öffentlichen Hand müssten in Ausschreibungen entsprechende Vorgaben gemacht werden.

    Und wir müssen, wenn wir mit PV in die Innenstädte wollen, zusammen mit den Stadtplanungs- und Denkmalschutzbehörden Konzepte und Projekte entwickeln. Die Denkmalschützer müssen sich bewegen. Mit ihnen müssen wir an tausend Stellen Allianzen schmieden und sie überzeugen, dass wir mit Photovoltaik-Installationen und Sanierungen den Gebäudebestand zugleich energetisch und gestalterisch aufwerten, statt ihn zu verschandeln. Mit den neuen Möglichkeiten werten wir ihn auch wirtschaftlich auf. Damit helfen wir, die Bestandsgebäude für weitere Jahrzehnte zu nutzen und zu erhalten. Mit dem erwähnten Projekt in Frankreich ist uns das gelungen, und wir kooperieren dort nicht zufällig mit einem renommierten Büro aus Paris, das auf sehr anspruchsvolle Sanierungen und Umnutzungen von historischen Gebäuden spezialisiert ist.

    Es braucht einfach viel mehr überzeugende architektonische Beispiele, bei denen Architekten und Investoren zusammenspielen müssen. Zur Erhaltung der Stadtbahnbrücke über die Gleise am Hauptbahnhof in Freiburg haben wir zum Beispiel ein Photovoltaik-Dach entworfen, das Wetterschutz und Bestandsschutz gewährleistet und ein eindringliches solares Symbol beim Entree der Stadt setzen kann. Für die Bergstation der Seilbahn auf den Freiburger Hausberg Schauinsland – das gestalterisch sehr ansprechende alte Gebäude trägt nach heutigen Vorgaben die Schneelast nicht – haben wir ein weiteres freitragendes Photovoltaik-Dach vorgeschlagen. Und im Moment arbeiten wir an einem ganz wunderbaren Projekt: dem Theater Freiburg, dessen Dach demnächst zur Sanierung ansteht, eine Dachhaut aus goldenen kristallinen Photovoltaik-Modulen zu geben. Das wird märchenhaft schön: das Theater mit dem goldenen Dach!

    Wir beraten auch Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität, und regelmäßig machen wir folgenden Vorschlag: Legt ein Programm zur Dachsanierung auf, unter Rückgriff auch auf Förderprogramme des Landes und des Bundes. Die energetische Dachsanierung soll dabei mit der solaren Dachnutzung durch Photovoltaik kombiniert werden. Und sie kann eventuell zusätzlich kombiniert werden mit Dachausbau und Aufstockung, was wegen der Binnenverdichtung ohnehin ökologisch wünschenswert ist. Aber so, dass man nicht um die vorhandenen zahlreichen Dachdurchstöße herumbasteln muss, sondern so, dass man die Durchstöße reduziert und in der Gesamtanmutung mit den technischen Anlagen aus einem Guss planen kann. Im Übrigen kann das ein Einstieg, ein erster Bauabschnitt und ein erstes Investment für die Gesamtsanierung eines Gebäudes sein.

    Eine andere interessante Entwicklung: Seit einiger Zeit sind wir in Kontakt mit einem indischen Hersteller von Elementen für Steinfassaden. Die Firma bietet Marmor, Granit, Sandstein et cetera an. Die kamen auf uns zu, weil aus der Kundschaft vermehrt Anfragen kommen, ob man ebenso gut Solarfassaden machen könne. Bei den Materialien, die diese Firma verkauft, geht es um das Gebäudeimage, und mit einer Photovoltaik-Fassade oder einer Kombination der Materialien kann man ein noch viel besseres Image kreieren. Neben der Lösung des Problems ständiger Elektrizitäts-Blackouts in Indien, das mit Photovoltaik auf dem Dach und an den Fassaden gut abzufedern ist, bekommen die Bauherren eine superbe Gestaltung und ein grünes Image. Wie gesagt: Ein Patentrezept habe ich nicht, aber es gibt 1000 Möglichkeiten.

    Frage: Mit der Energiewende sind Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland nun Regierungsprogramm. Im Grundsatz müsste das doch genau in die Richtung dieser Überlegungen zur Architektur gehen. Was fehlt der Politik, dem Berufsstand der Architekten und den Ausbildungsstätten, um solares Bauen in die Breite zu bringen?

    Rolf Disch: Es ist ja tatsächlich vom Bundesbauministerium auch ein erstes Programm zur Förderung von Plusenergie-Gebäuden aufgelegt worden. Das muss über den Pilotstatus hinaus weiterfinanziert werden. Was der Bundespolitik an konkreten Vorstößen im derzeitigen Bekenntnis zur Energiewende fehlt ist:

    Erstens ein klares Programm zur dezentralen Umgestaltung des Energiesystems: Wir brauchen weder die Mega-Infrastrukturen von Offshore-Windstromanlagen, die nur dem althergebrachten Versorgungssystem nützen, weil sich dadurch die Energiewende weiter verzögern lässt. Sie können nie – und alle wissen das – wirtschaftlich sein. Und die Umsetzung der gigantomanen Desertec-Phantasien mit Strom für Europa aus der Sahara brauchen wir erst recht nicht. Dort kann man wunderbar Strom für Nordafrika erzeugen und womöglich die neuen Regimes in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung stützen, aber sicher ist das keine Lösung für Europa und Deutschland. Verabschieden wir das und konzentrieren uns auf das Wesentliche und Naheliegende: Regiotec vor Desertec! Die Stadtwerke müssen in ihrer alten, vielerorts neu gewonnenen Funktion als Energiedienstleister gestärkt werden.

    Zweitens benötigen wir ein Förderprogramm zur dezentralen Kraftwärmekopplung auf demselben Niveau wie das EEG in seiner Anfangszeit. Die einzige sinnvolle Brückentechnologie für die Energiewende ist der hocheffiziente, dezentrale Einsatz von Erdgas für Strom- und Wärmeerzeugung, wobei das Erdgas dann allmählich durch Biogas und durch den bei Stromüberschuss erzeugten Wasserstoff beziehungsweise Wind-/Solargas ersetzt wird.

    Drittens braucht es eine konsequente Umsetzung der bereits beschlossenen europäischen Gebäuderichtlinie EPBD 2010: Hier ist bereits Gesetz, dass ab 2020 alle Neubauten in Europa Niedrigstenergiehäuser sein sollen – und das läuft auf Passivhaus-Niveau hinaus. Außerdem müssen alle Gebäude ihre Energie weitgehend innerhalb der Grundstücksgrenze aus regenerativen Quellen bereitstellen. Die Implementierung wird außerordentlich spannend, zumal in den süd- und osteuropäischen Ländern die Voraussetzungen für eine derartig schnelle Umsetzung nicht wirklich gegeben sind. Die Bundesregierung kann das zum Herunterschrauben und Verzögern nutzen, um auch unsere Bauindustrie vor Neuerungen zu schonen. Oder sie kann zum wirklichen Promotor werden und Druck ausüben.

    Viertens: Als Nächstes müssen diese Ansprüche auch auf die Sanierung des Bestandes und auf den Stadtumbau übertragen werden. Eine gigantische Aufgabe, die große Anstrengungen von allen Beteiligten einfordert.

    Den Architekten fehlt eigentlich gar nichts mehr. Alles, was wir an Knowhow und Materialien brauchen, ist verfügbar. Auch in der Ausbildung hat sich vieles verändert. Wer heute Architekt werden will, kann Energieeffizienz lernen. Man muss sich entscheiden, das dann auch zu tun – auch gegen Widerstände.

    Frage: Was würden Sie heute Bauherren, Architekten und Ingenieuren raten, um für die Zukunft gerüstet zu sein und zukunftsfähige Gebäude zu planen?

    Rolf Disch: Verfolgen Sie insbesondere die Innovationen, die im Bereich der Energieverbrauchs-Regulierung im Moment entwickelt werden. Energieeffiziente Gebäudehüllen, Energieeintrag allein mit regenerativen Energien, das Haus als Kraftwerk – das machen wir seit über 20 Jahren. Das ist State of the Art, und wer hinter das Plusenergiegebäude zurückfällt, ist selbst schuld. Jetzt kommt noch etwas hinzu, das von Legionen von Ingenieuren weltweit ausgearbeitet wird: Smart Grids, Smart Cities, Smart Homes und E-Mobility. Lassen Sie sich faszinieren, aber glauben Sie auch nicht alles und entwickeln Sie handhabbare, möglichst unkomplizierte, nutzerfreundliche Lösungen.

    Nachdem Sie das Buch, das Sie gerade in Händen halten, sorgfältig durchgearbeitet haben, womit Sie auf dem Stand der architektonischen Debatte sind, erweitern Sie die Perspektive: Lesen Sie als nächstes, für einen ersten Eindruck was zusätzlich noch passieren muss, das Buch von Jeremy Rifkin zur Dritten Industriellen Revolution. Dann verstehen Sie, was gerade passiert, nämlich das Ineinandergreifen von Kommunikationstechnologie und Energiesteuerung. Wir selbst unterstützen gerade das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg bei der Entwicklung konkreter Umsetzungskonzepte.

    Anschließend lesen Sie Hermann Scheers Energieautonomie. Dort lernen Sie, dass auch das, was zur Verhinderung des Klimawandels absolut notwendig ist, nicht automatisch passieren wird. Vielmehr muss zum Beispiel jeder Architekt dafür kämpfen, das Richtige zu tun, und es gibt starke Gegner.

    Mein Rat: Machen Sie sich klar, ob Sie Teil des Problems oder Teil der Lösung sein wollen. Denn genau diese Wahl haben Sie heute. Es gibt keine Ausreden mehr, sich um diese Entscheidung herumzudrücken.

    Manfred Hegger u.a.: Aktivhaus. Das Grundlagenwerk. Vom Passivhaus zum Energieplushaus, Stuttgart, Callwey, 2013



    TAZ, 05.09.2010
    Rolf Disch, der Solararchitekt
    von Ernst Volland


    Ernst Volland

    Rolf Disch, Solararchitekt aus Freiburg, hat sich schon immer mit der Umwelt kritisch auseinander gesetzt und dementsprechend auch im Alltag gelebt. Seine radikalen, aber auch soliden und machbaren architektonischen Entwürfe setzt er seit den 80er Jahren mit Geduld, innovativem Wissen und Humor gegen alle Widerstände um.
    So favorisiert die Politik inzwischen das so genannte Passivhaus, das jedoch nicht die klimatischen Vorteile eines von Disch und seinem Team entworfenen Plusenergiehauses besitzt, politisch aber leichter durchzusetzen ist.
    Disch raucht nicht, fährt vornehmlich Fahrrad, fliegt fast nie, fährt auch lange Strecken mit dem Zug. Er war Ökomanager des Jahres 1997 und bekam kürzlich den utopia.de award, den Preis für das ökologischste Produkt des Jahres 2009 (Plusenergiehaus®).

    Im Folgenden Auszüge aus einem Interview mit Rolf Disch. Das vollständige Gespräch erscheint in dem Buch „Genussvoll verzichten. Sie müssen aber glücklich sein!“ von Ernst Volland.




    Ernst Volland: Wie kommt man aus den eingefahrenen Mentalitäten heraus und wie sehen die Aktivitäten gegenüber der starken Lobby aus, in der Automobil-, der Atom- und der Bauindustrie? Kannst du bisher insgesamt von einem Erfolg sprechen?

    Rolf Disch: Eindeutig ja. Immerhin haben wir die Solarsiedlung mit 60 Plusenergiehäusern erfolgreich umsetzen können. Keiner kann mehr sagen, dass das technisch oder wirtschaftlich nicht funktioniert. Das steht da. Das wirft Gewinne ab. Nicht nur Energie-Gewinne, sondern auch Geld, Rendite. Es macht Spaß, das den Skeptikern vorzurechnen.
    Dazu kommt: Inzwischen kommen Anfragen nach dem Plusenergiehaus® aus der ganzen Welt. Die Presse berichtet ausführlich, weltweit und so intensiv und häufig, dass wir das kaum noch betreuen können. Kaum eine Woche vergeht ohne Fernsehteam oder Besuche von Politkern aus Europa, China, Arabien, Südamerika. In den letzten beiden Jahren hatten wir Kontakte zu etwa 400 interessierten deutschen Kommunen.

    Ernst Volland: Haben diese Reaktionen Konsequenzen?

    Rolf Disch: Ich habe lernen müssen, dass es Zeit braucht, bis der einzelne Mensch und gar die Gesellschaft ihre Gewohnheiten umstellt. Dazu kommt, die Ölindustrie ist eine der mächtigsten der Erde überhaupt, auch die Kohlewirtschaft ist stark. Die Atomlobby spricht andauernd davon, dass es ohne Atom nicht geht, und ich sehe es – zusammen mit anderen – als meine Aufgabe an, ihnen das Gegenteil zu beweisen. Ich bin sicher, es geht nur mit der Kraft der Sonne, denn diese Energie ist unbegrenzt, und auch Uran ist endlich.
    Wir müssen die Leute gewinnen, die auch wirtschaftlich denken, nicht nur die Idealisten. Die Sonne schickt keine Rechnung, die Sonne scheint für jeden und die Sonne muss nicht verteilt werden. Kein Konzern kann die Sonne kaufen. Die Sonnenstrahlen sind kostenlos, aber ich muss eine Technik bereit stellen, um die Sonnenstrahlen in Strom und nutzbare Wärme umzuwandeln. Und dass diese Form wirtschaftlicher ist als fossile und atomare Energien, das gilt es zu beweisen. Und das können wir.
    Nebenbei: Es scheint mir, dass wir nebenbei noch beweisen werden, dass die dezentrale Gewinnung von Sonnenenergie, die zwar mittelfristig das „intelligent grid“ braucht, aber keine wirklich gigantischen Infrastrukturinvestitionen wie „Desertec“, nicht nur die kostengünstigere Variante ist, sondern dass ein Modell von intensiver, eng vernetzter, dezentraler, überschaubarer, regionaler Plusenergie viel attraktiver sein wird auch für die Mobilisierung der einzelnen Menschen. „Regiotec“ oder „Desertec“ – wo würdest Du denn lieber Dein Kapital hineingeben für Deine Alterssicherung? In die Sahara oder in ein durchschaubares, schneller und preisgünstiger realisierbares Projekt vor Deiner Haustür, wo die Rendite zwar vielleicht keine Himmelssprünge macht, aber solid und sicher ist und außerdem ökologisch und ethisch sauber? Wo Du die Institutionen und die Leute kennst, die das betreiben?

    Ernst Volland: Du lebst selbst im ersten Plusenergiehaus® der Welt, das Du 1994 gebaut hast. Du versuchst möglichst nicht zu fliegen, obwohl Du weltweit eingeladen wirst, um Deine Projekte zu präsentieren. Ist es notwendig, wenn Du solche Häuser baust, auch vorbildlich zu leben?

    Rolf Disch: Eine Bemerkung noch zu meinen Plusenergiehäusern, zum Feedback. „Für mich ist es ein Glücksgefühl, unter der Dusche zu stehen, und ich weiß, das Wasser kommt durch die Wärmenenergie der Sonne und nicht aus fossiler Energie“, das ist eine Reaktion eines Bewohners. Eine andere Reaktion besteht in der Freude, wenn der Bewohner auf die Plusenergie-Zahlen seines Solarstromzählers schaut.

    Ernst Volland: Können wir zurück zur Vorbildfunktion kommen?

    Rolf Disch: Ich gebe zu, ich lerne noch. Es fällt mir zum Beispiel schwer, mein Auto überhaupt nicht mehr zu benutzen, obwohl es nicht nur in Freiburg umständlicher zu benutzen ist als das Fahrrad, wegen des Parkplatzproblems. Bei meiner Solarsiedlung habe ich dem Rechnung getragen und mich nicht nur nach den Autofahrern gerichtet, sondern auch nach den Bedürfnissen der spielenden Kinder, Fußgänger und Fahrradfahrer. Es ist anfangs eine Überwindung, zugegeben, aber ich benutze jetzt fast ausschließlich das Fahrrad, auch aus gesundheitlichen Gründen, um mich fit zu halten.

    Ernst Volland: Glaubst du, dass das Fahrrad eine Chance hat gegenüber dem Auto. Ein oft gehörtes Argument der Autofahrer: Ich lebe auf dem Land, ich bin auf ein Auto angewiesen. Und dann das Argument der Wirtschaft: Jeder siebte ist abhängig von der Autobranche.

    Rolf Disch: Das ist nicht nur eine Sache des Fahrrades. Man braucht das Auto, weil es das Auto gibt. Wenn es weniger Autos gäbe, gäbe es einen besseren öffentlichen Nahverkehr, den wir ja früher hatten.
    Das Auto schränkt die Lebensqualität ein, ist gefährlich, laut, stinkt usw. Außerdem ist das Auto das teuerste Verkehrsmittel, das es gibt. Monatsersparnis ohne Auto: etwa 400 Euro.
    Dem „Argument der Wirtschaft“ halte ich entgegen: Die Wertschöpfung bei Porsche im eigenen Land beträgt ganze 18%. Der Rest fällt auf Billiglohnländer.
    Dem Argument, man müsse ja zum Arbeiten und Einkaufen pendeln, kann man als Stadtplaner nur entgegnen: Wir brauchen eine Stadt- und Regionalplanung der kurzen Wege zwischen Wohnen, Arbeiten, Konsum und Freizeit. Keine ganz neue Forderung, aber unter Aspekten der Energieeffizienz wieder ganz aktuell.

    Ernst Volland: Wie könnte die Zukunft des Autos aussehen?

    Rolf Disch: Ich stelle mir Solarmobile vor, die an bevorzugten Plätzen stehen, mit denen jeder fahren kann, eine Fortsetzung des Car-Sharing. Die Städte müssen Parkplätze für diese Solarautos bereitstellen, die mit einer Checkkarte oder dem Handy benutzt werden können, ganz einfach. Das ist insgesamt ein viel preiswerteres Modell als das herkömmliche Auto und wir können Parkplätze und Straßen rückbauen, das gibt Platz für Fußgänger, Radfahrer und Grünflächen.

    Ernst Volland: Wer denkt über das Modell nach. Und gibt es Realisierungen?

    Rolf Disch: In Ulm z.B. gibt es ein Modellvorhaben, Smarts bereit zu stellen, etwa 300 Wagen. Es ist unglaublich wichtig, dass so etwas versucht wird. Die technischen Möglichkeiten sind da. Dass es fast zwangsläufig für den Einzelnen billiger wird, liegt ebenfalls auf der Hand. Und man stelle sich vor: kein Motorenlärm, kein Abgas und Dreck. Wie lebt es sich in solchen Städten und Wohnquartieren? Bei Gesamtkonzepten für Elektromobilität ist es genauso wie bei den Plusenergiehäusern. Beides wird kommen.
    Die Zeit rennt, wir laufen in eine Klimakatastrophe. Die klugen Ökonomen und Ingenieure in der Bauindustrie, der Automobilindustrie, der Energieindustrie wissen im Grunde, wo die Zukunftsmusik spielt und was das Auslaufmodell ist. Die Dinge kommen in Bewegung. Hoffentlich schnell genug. Manchmal gibt es ja wirklich rapide Beschleunigungen. Handys setzten sich sehr schnell durch, Email, Internet. Ich glaube und hoffe, dass sich anderes auch schnell durchsetzen wird. Allerdings haben wir im Energiebereich in Deutschland z.B. vier große Anbieter, die mit der Politik so verfilzt sind, dass diese noch lange ihr dickes Geld mit herkömmlicher Energie machen. Die spielen auf Zeit, wollen keine Veränderung. Frage: Wie lange lässt sich die Gesellschaft diese „Besatzungspolitik“ noch gefallen?

    Ernst Volland: Warum halten in der Wirtschaft und in der Politik trotz allem so viele am Status quo fest?

    Rolf Disch: Es gibt viel Egoismus und Dummheit in der Welt.

    Ernst Volland: Warum werden Soldaten in den Krieg in den Irak geschickt? Wegen der fossilen Ressourcen? Wenn die Sonne umsonst zu haben ist, warum sterben dort Soldaten? Verkürzt gesagt. Sind die alle zu blöd?

    Rolf Disch: Ich glaube, dass das mit Machterhalt, mit Aneignung und Sicherstellen der derzeit noch wichtigen fossilen Ressourcen zu tun hat. Andererseits vermute ich, dass clevere Leute in strategischen Denk- und Arbeitsgruppen, in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, in führenden Ingenierbüros zunehmend an die Zukunftsthemen gesetzt werden, nicht an die Weiterverwaltung der demnächst verlorenen Posten.
    Die Impulse kommen längst von den Bürgern, aber sie müssen – glaube ich – viel stärker auch aus der Wirtschaft kommen, aus den innovativen Teilen der Wirtschaft, damit die Politik auf allen Ebenen, lokal wie global, das machen kann, was auf der Hand liegt.
    Und was diese Kriege angeht: Jemand sollte einmal, ähnlich wie Sir Nicholas Stern das für die wirtschaftlichen Klimawandel-Folgen getan hat, ein Szenario berechnen, rein wirtschaftlich, wie viel mehr wir kurz- und mittelfristig gesamtwirtschaftlich gewinnen, wenn alle Investitionen in sämtliche offenen und niedergehaltenen Konflikte in den Öl- und Gas-Staaten statt dessen in die Förderung der regionalen und nationalen und weltwirtschaftlichen Unabhängigkeit von diesen Staaten fließen würde, die durch Regenerative Energien erreichbar wäre.

    Ernst Volland: So einfach ist das? Warum wird es dann nicht einfach geändert? Warum bauen wir nicht nur noch Häuser als Kraftwerke?

    Rolf Disch: Manche Dinge sind tatsächlich einfach zu durchschauen. Manche Dinge sind tatsächlich auch einfach zu ändern. Das Gerede von Komplexität ist oft bloß vorgeschoben. Aber zugegeben, es gibt auch nachvollziehbare Gründe – obwohl ich mit diesen Gründen nicht einverstanden bin. Nehmen wir eine Baufirma, die im Jahr ihre 1.000 Häuser baut. Jetzt soll die plötzlich ihren Ansatz ändern im Bauen und im Vertrieb, während sie mit einem Dutzend anderer Firmen in der Wirtschaftskrise um die billigsten Baukosten konkurriert. Und dafür muss sie in neues Know-how investieren. Warum sollte sie, wenn sie auch ohne diese einschneidenden Investitionen „business as usual“ machen kann und Gewinne erwirtschaftet – oder sogar scheinbar nur dann, wenn sie es nicht tut.
    Die Sache ist nur die, dass die Nebenkosten bei einer schlechten Gebäudehülle und einer herkömmlichen Energieversorgung rapide steigen werden und die entsprechenden Gebäude binnen kurzem dann auch an Wert verlieren. Also werden diejenigen Baufirmen überleben, die rechtzeitig in die Zukunft investieren. Die anderen gehen den Weg der Dinosaurier. Wir können nur hoffen, dass das schnell genug passiert. Und wir können das forcieren, indem wir mit neuen Leuchtturmprojekten weiter die technische und wirtschaftliche Machbarkeit vorführen, indem wir jetzt mit dem Plusenergiehaus® in die Breite des Marktes gehen mit attraktiven Konzepten – und indem wir weltweit für jedes Klima Plusenergie-Projekte umsetzen.

    Ernst Volland: Dann ist aber doch die entscheidende Frage: Kann ich mir ein Plusenergiehaus® leisten?

    Rolf Disch: Wir sind so weit, dass ich mit dem Plusenergiehaus® von Anfang an mehr Geld in der Tasche habe. Die Finanzierungskosten sind etwas höher als bei konventionellen Häusern. Die Gewinne durch die Energieeinnahmen und Energieeinsparungen sind aber nicht nur langfristig höher, sondern sogar bei einer 100%–Finanzierung vom ersten Tag an.

    Wir sind mit einer Reihe von kommunalen und kommerziellen Bauträgern, Projektentwicklern, Investoren im Gespräch, für ganz unterschiedliche Projekte und Marktsegmente, auch in ganz unterschiedlichen Regionen und Ländern. In all diesen Konstellationen geht es darum, dass das Plusenergiehaus® für alle attraktiv gemacht wird, vom Luxushotel bis in den Sozialwohnungsbau. Das ist möglich. Jetzt und heute. Mit den richtigen Partnern.
    Das ist eine Win-Win-Win-Situation für den Bewohner, den Investor, den Hersteller und Unternehmer aber auch für die Bank, die das bessere Haus mit einem ein wenig höheren Kredit finanziert. Beim Kreditnehmer kann sie niedrige Ausgaben und höhere Einnahmen ansetzen und eine höhere Wertstabilität und Sicherheit beim finanzierten Objekt. Das genaue Gegenteil also von den undurchsichtigen Baufinanzierungs-Geschäften in den USA, welche die weltweite Finanzkrise losgetreten haben.
    Gesamtgesellschaftlich gesehen bleibt das Geld in der Region und geht nicht zu Gazprom oder in die Ölstaaten. Umstellung von Neubau und Sanierung auf Plusenergie wäre ein Förderprogramm für die Regionen, das durch keine steuerpolitische Maßnahme zu übertreffen wäre.

    Ernst Volland: Ich habe mir Deine Plusenergiehäuser angesehen und bin überzeugt. Für mich müsstest Du der reichste Mann in Deutschland sein.

    Rolf Disch: Schopenhauer hat einmal gesagt: Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen. In der ersten erscheint es lächerlich, in der zweiten wird es bekämpft. Und in der dritten gilt es als selbstverständlich. Lächeln tun nur noch wenige. In der zweiten Phase sind viele gegen dich, besonders die mächtigen Wirtschaftskreise. Aber auch Phase 3 ist nicht unproblematisch, denn wenn es wirklich ein Geschäft zu werden beginnt, dann kommen die, die es angeblich immer schon gewusst haben und machen Geschäfte – aber kaum auf dem technischen und sozialen und ideellen Niveau, die die Innovation tatsächlich hat. Was Schopenhauer nicht berücksichtigt hat, ist, wie schwierig auch die dritte Phase wirtschaftlich sein kann. Und was er gar nicht berücksichtigt hat, das sind die Blender.
    Ich will auch nicht der reichste Mann Deutschlands sein, das interessiert mich nicht. Mich interessiert, die architektonischen, städtebaulichen, sozialen, kulturellen, politischen Möglichkeiten weiter auszureizen. Wir sind noch längst nicht am Ende, es geht noch viel besser. Zum Beispiel haben wir wissenschaftlich feststellen lassen, wie viel Energieüberschuss die Solarsiedlung in Freiburg tatsächlich erzeugt. Wir sind da, um einmal eine Zahl zu nennen, bei 36 kWh pro Quadratmeter und Jahr in Primärenergie. Klingt kompliziert, aber für 10 Jahre Solarsiedlung heißt das, dass gegenüber dem was üblicherweise gebaut wird, über 2 Millionen Liter Öl eingespart werden. Und wir feiern dieses Jahr das Zehnjährige. Aber mit neuen, optimierten Hauskonzepten und Siedlungsplanungen können wir dreimal, vielleicht sogar sechsmal so viel schaffen.
    ▲ nach oben ► www.plusenergiehaus.de



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    Das Leistungsspektrum von "Rolf Disch SolarArchitektur"
    Heute kann man mit jedem Gebäude nicht nur Energie sparen, sondern die Gebäude selbst können Energie erzeugen. Und zwar mehr als für den Eigenbedarf nötig ist: Das Plusenergiehaus® - ein Konzept für Gebäude- und Stadtplanung, das von Rolf Disch SolarArchitektur entwickelt und seit über fünfzehn Jahren technisch und wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt wird - übertrifft nicht allein die Niedrigenergie-Architektur, sondern selbst das Passivhaus wird durch die positive Energiebilanz des Plusenergiehauses weit übertroffen. Passiv ist passé.

    Das Konzept Plusenergie ist überall einsetzbar. Für Solitärbauten und Siedlungen, wie für alle Arten von Zweckbauten wie Hotels, Büro- und Gewerbegebäude ist das Plusenergiehaus® eine ökologische und ökonomische Option.

    Die Broschüre "Rolf Disch SolarArchitektur" vermittelt Ihnen dieses breit gefächerte Leistungsspektrum des Büros und gibt darüber hinaus Aufschluss, wie genau Plusenergie funktioniert.

    Broschüre "Rolf Disch SolarArchitektur"
    (pdf, 32 Seiten, deutsch)



    Das Plusenergiehaus®-Wohnmodul
    In vielen deutschen Städten und Gemeinden herrscht Mangel an preis­günstigem Wohnraum. Neue Wohnungen, darunter viele kleine, dem Bedarf anpassbare Wohnungen, sollen schnell verfügbar, aber zugleich lange und nachhaltig nutzbar sein.

    Rolf Disch SolarArchitektur bietet zusammen mit der Solarsiedlung GmbH eine schnell umsetz­bare, unkonventionelle Lösung an: das qualitätvolle, nachhaltige und bezahlbare Plusenergiehaus-Wohnmodul – sowohl für die Unterbringung von Flüchtlingen als auch für den ganz normalen Wohnungsbau. Bezahlbares Wohnen und nachhaltiges Bauen, das muss kein Widerspruch sein!

    Broschüre "Plusenergiehaus® - Das Wohnmodul"
    (pdf, 13 Seiten, deutsch)



    Die Broschüre "Plusenergie in jede Gemeinde
    Kommunen sind Entscheidungsträger. Schneller und effektiver als internationale Konferenzen und nationale Gesetzgeber können sie Sofortmaßnahmen einleiten. Das Plusenergiehaus® bietet das Optimum für Nachhaltigkeit im Neubau und kann Raum bieten und einen Impuls geben für kommunalen Klima- und Ressourcenschutz auf vielen Feldern.

    Die Broschüre "Das Plusenergiehaus in jede Gemeinde" begleitet eine Kampagne, mit der Rolf Disch alle bundesdeutschen Kommunen auffordert, in ihren Bauvorhaben zukünftig ausschließlich auf Plusenergie zu setzen.

    Broschüre "Das Plusenergiehaus in jede Gemeinde"
    (pdf, 64 Seiten, deutsch)


    Broschüre "The Plusenergy House for every community"
    (pdf, 64 Seiten, englisch)


    Kurzversion "Das Plusenergiehaus in jede Gemeinde"
    (pdf, 8 Seiten, deutsch)





    Die Broschüre "Das Sonnenschiff"
    Das Sonnenschiff ist das Dienstleistungszentrum der Solarsiedlung in Freiburg und der erste Gewerbebau in Plusenergiebauweise - ein international viel beachtetes ökologisches Modell für die Zukunft.

    Die Broschüre bietet detaillierte Informationen zur Lage und Verkehrsanbindung, zu Konzept und Gestaltung und vor allem zu den technischen Innovationen des Sonnenschiffs.

    Broschüre "Das Sonnenschiff" (pdf, 32 Seiten, deutsch)


    Die Broschüre "Rolf Disch - SolarArchitecture"
    Die Broschüre bietet kompakte Informationen zu dem ökologischen Ansatz des Büros "Rolf Disch SolarArchitektur" - insbesondere zum Thema Plusenergie - und stellt drei zukunftsweisende Arbeiten des Büros vor: das Heliotrop, die Solarsiedlung in Freiburg und das Dienstleistungszentrum "Sonnenschiff".

    Broschüre "Rolf Disch - SolarArchitecture"
    (pdf, 10 Seiten, englisch)



    Die Broschüre "Häuser als Kraftwerke"
    Die Broschüre bietet Informationen zu der Aktion "Das Plusenergiehaus in jede Gemeinde", erläutert das Prinzip "Plusenergie" und stellt einige Solarsiedlungsprojekte vor, die derzeit in Planung sind. Ergänzend finden sie Ergebnisse einer unabhängigen Datenerhebung, die die Universität Wuppertal über die Solarsiedlung angefertigt hat, und diverse Diagramme zu den Kosten und Einnahmen eines Plusenergiehauses.

    Broschüre "Häuser als Kraftwerke" (pdf, 16 Seiten, deutsch)




    Die Broschüre "Das Sonnenschiff - Ein ökologisches Modell für die Zukunft"
    Die Broschüre zeigt unter anderem die Ergebnisse diverser ausführlicher wissenschaftlicher Untersuchungen zum Dienstleistungszentrum "Sonnenschiff" auf.

    Das Freiburger Ingenieurbüro Stahl und Weiß, Büro für Sonnenenergie, wurde mit der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung der Energiebilanz im Sonnenschiff beauftragt. Der Auftrag erfolgte im Rahmen des Antrags „Innovative Energiefassade für das Sonnenschiff Freiburg“ der Solarsiedlung GmbH an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Schwerpunkte des Büros liegen in technischen Innovationen
    im Bereich Energiefassaden: Funktionen der Nachtluftkühlung, thermischer Komfort und Auswertung des Strom- und Wärmeverbrauchs.

    Dass das Prinzip Plusenergiehaus® in der Solarsiedlung in der Praxis funktioniert, hat eine Langzeitstudie der Bergischen Universität Wuppertal erwiesen. Im Rahmen des Forschungsprojekts Bauen und Energie in der Lehre
    evaluierte die Universität Wuppertal die 50 Reihenhäuser der Solarsiedlung. Ziel war die vollständige Bilanz des Verbrauchs – Wärme und Strom auf der Soll-, Solarstromerzeugung auf
    der Habenseite.

    Broschüre "Das Sonnenschiff - Ein ökologisches Modell für die Zukunft" (pdf, 30 Seiten, deutsch)


    Die Broschüre "Grüne Dächer"
    Zum nachhaltigen Bauen gehört mehr als eine positive Energiebilanz. Ökologisches Bauen muss keinesfalls asketisch sein. Dachlandschaften schaffen Wohn- und Lebensräume der ganz besonderen Art.

    Broschüre "Grüne Dächer" (pdf, 8 Seiten, deutsch)

    Dachgärten des Sonnenschiffs



    Die EXPO 2010 in Shanghai
    Im Rahmen eines eingeladenen Wettbewerbs hat das Büro Rolf Disch SolarArchitektur einen Vorschlag für den Auftritt der Stadt Freiburg bei der Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai, China, ausgearbeitet.

    Der zweigeteilte Entwurf umfasst einen Messestand, der allein der Verbreitung der "Charta von Freiburg" vorbehalten ist, als auch einen Ausstellungspavillion in Form eines Heliotrop-Towers, der die entscheidenden Leistungen Freiburgs als Green City präsentiert.

    Vorschlag für den Auftritt der Stadt Freiburg bei der EXPO 2010 in Shanghai (pdf, 1 Seite, Plakat, deutsch)

    Vorschlag für den Ausstellungspavillion in Shanghai