Flüchtlingsunterkunft Kirchzarten

Grundrisse Eg

Aufgabenstellung
Die Gemeinde Kirchzarten wird eine Anschlussunterbringung für Flüchtlinge erstellen, die bei geänderten Rahmenbedingungen auch Nachnutzungsmöglichkeiten (Stichwort „preiswerter Wohnraum“) bietet. Gleichzeitig soll im Hinblick auf soziale Aspekte ein adäquates Wohnumfeld gestaltet werden. Das hierfür vorgesehene Grundstück von etwa 1.500 m² befindet sich im Ortsteil Zarten, direkt am Ortseingang.

Städtebau
Die neue Wohnbauaufgabe bietet die Möglichkeit, den Ortsrand entlang des Fuß- und Radwegs der Höllentalstraße zum alten Rathaus hin zu arrondieren. Die Wohnanlage wird in zwei Gebäude aufgeteilt, die sich in Größe, First- und Traufhöhe sowie in der Dachform an der bestehenden Bebauung orientieren. Um den größtmöglichen Abstand zu den Bestandsgebäuden zu wahren, werden die beiden Wohnhäuser nah an den Fuß- und Radweg gerückt. Die Erschließung erfolgt über die Gartenstraße, an deren Ende ein zentraler, kommunikativer Eingangsplatz gelegt wird, zwischen die beiden neuen Gebäude.

Gebäude
Beide Gebäude sind zweigeschossig, jeweils mit ausgebautem Satteldach-Geschoss. Im Erdgeschoss von Haus 1 befinden sich Gemeinschafts- und Büroraum, sowie zwei Wohnungen, im 1. OG und im

Ansichten Süd

Dachgeschoss drei Maisonette-Wohnungen. Haus 2 hat im Erdgeschoss drei Wohnungen, in den darüber liegenden Geschossen vier Maisonette-Wohnungen. Alle Wohnungen sind auf der Nordseite durch Laubengänge erschlossen. Das Erdgeschoss ist barrierefrei zugänglich. Alle Wohnungen haben auf der Südseite überdachte Terrassen oder Balkone. Die Wohnungs-Typologien sind so gestaltet, dass sie sowohl für Einzelpersonen, als auch für Wohngruppen oder für Familien geeignet sind: Je nach Bedarf sind die verschiedenen Wohnungsarten in jeden anderen Typus umzuwandeln, so dass die Nachnutzung mit einfachen Mitteln ermöglicht werden kann. Die nach Süden orientierten Dächer erhalten großflächige PV-Flächen. Um sowohl lebenswerten, als auch preiswerten Wohnraum zu schaffen, werden die Gebäude als massive Holzbauten mit Brettsperrholz in Tafelbauweise ausgeführt.
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Neue Ortsmitte Schallstadt

Neue Ortsmitte Schallstadt

Aufgabenstellung
Die Gemeinde Schallstadt liegt in der Region Südlicher-Oberrhein und hat 6.000 Einwohner. Um die beiden Ortsteile Schallstadt und Wolfenweiler zusammenwachsen zu lassen, sollte auf der Freifläche „Alter Sportplatz“ ein Wohnquartier für Mehrgenerationswohnen mit einer Seniorenbetreuungseinrichtung, öffentliche Quartiers- und Gemeinschaftseinrichtungen sowie öffentliche Freiflächen entwickelt werden. Darüber hinaus sollten für ein benachbartes Areal Vorschläge für eine Wohn- und Geschäftsbebauung gemacht werden. Insgesamt sollte eine Konzeptstudie für ein Areal von ca. 18.000 m² erarbeitet werden.

Städtebauliches Konzept
Die sehr heterogene Bebauung mit einer unübersichtlichen Verkehrsführung erfordert eine große Klarheit bei der Bebauung des alten Sportplatzes. Mit drei L-förmig angeordneten Gebäuden wird die neue Ortsmitte räumlich gefasst. Der neu geschaffene

Grundrisse Erdgeschoss

Dorfplatz erstreckt sich zwischen der vorhandenen St. Blasius-Kirche und dem neu geschaffenen Bürgerzentrum. Die geplante Fuß- und Radwegeverbindung vom Bahnhof zum neuen Rathaus wird aufgegriffen und als Abfolge von unterschiedlichen Grünräumen gestaltet. Fußgänger und Radfahrer aus der Wiesenstraße werden über den Dorfplatz geleitet. Die Erschließung des neuen Rathauses für den KFZ-Verkehr erfolgt nördlich der Kirche, die Wiesenstraße wird zu einer fußgängerfreundlichen Straße umgestaltet.

Gebäudekonzept
Gebäude 1 erstreckt sich entlang der Hans-Joos-Straße/Auf der Viehweid als zwei-, teilweise dreigeschossiges Gebäude mit aufgesetzten Dachappartements. Die Nutzung ist vorwiegend Wohnen. Lediglich im Norden befindet sich im Erdgeschoss der Bürgertreff, orientiert zum Dorfplatz.
Gebäude 2 markiert die nordöstliche Ecke als dreigeschossiges Gebäude. Entlang der Wiesenstraße sind im EG gewerbliche Flächen angeordnet, zum Dorfplatz hin befindet sich die

Ansichten

Tagespflegeeinrichtung. Die oberen Geschosse sind mit Wohnnutzung belegt. Im Bereich der markanten Nord-Ost-Ecke sind in den Obergeschossen zusätzliche Flächen für Büronutzungen vorgesehen. Auf dem Dach werden ein Penthaus zur gemeinschaftlichen Nutzung und eine Panorama-Dachterrasse vorgeschlagen.
Gebäude 3 bildet das Pendant dazu entlang der Wiesenstraße. Erdgeschossig sind verschiedene Praxisnutzungen vorgesehen.

Zwischen Gebäude 1 und 2 erstreckt sich im UG eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen. Darüber hinaus sind im Untergeschoss Kellerabstellräume und Räume für die Gebäudetechnik angeordnet. Es wird vorgeschlagen, alle Gebäude nach dem KFW-Effizienzhaus-40-Standard zu errichten. Auf den Dächern sind Fotovoltaik Anlagen zur Eigenproduktion von Strom vorgesehen. Die Fassaden von Gebäude 2 und 3 sind als Putzfassaden, von Gebäude 1 als Holzfassaden geplant.

Schnitte

Freiraumkonzept
Auf dem Dorfplatz laden fest installierte „Marktmöbel“ mit Sitzelementen auch außerhalb der Marktzeiten zum Verweilen ein. Im Bereich des Grünzugs vom Bahnhof zum neuen Rathaus bildet westlich des Kirchplatzes der Generationenspielplatz einen Treffpunkt für alle Altersklassen. Der Bereich wird jenseits der Bitze weitergeführt über den „Hafen“ und über eine neue Fußgängerbrücke bis zum Rathaus. Beim „Hafen“ bilden Sitzstufen einen Zugang zum Bach, der hier aufgeweitet wird, und laden ein zum Verweilen und Spielen. Der Bereich zwischen Gebäude 1 und 2 wird als privater Wohnhof mit Privat- und Gemeinschaftsgärten (Hochbeete), Kinderspielplatz und Freiflächen für die Tagespflege gestaltet.
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Stargarder Straße, Ingolstadt

Grundriss Erdgeschoss

Aufgabenstellung
Das Projekt „Stargarder Straße“ wurde in das Modellvorhaben „Effizient bauen, leistbar wohnen“ der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium für Bau und Verkehr aufgenommen. Seine Ziele wurden in die Ausschreibung des nicht offenen Wettbewerbs übernommen: Schaffung von verdichtetem und erschwinglichem Wohnraum, effektiver Umgang mit Fläche, Berücksichtigung der sozialen Kriterien und Schaffung einer guten Wohnatmosphäre. Es steht ein städtebaulich markantes Grundstück zur Verfügung. Seine Potenziale wie sein Bezug zum Donauraum, seine Innenstadtnähe und seine günstige Verkehrsanbindung sollen im Entwurf herausgearbeitet werden. Es weist eine Fläche von ca. 9.040 m² auf. Planungsziel ist der Nachweis von ca. 130 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von etwa 8.125 m².

Städtebauliches Konzept
Ein halbkreisförmiger „Wohnbogen“, der auf einem radialen Raster basiert, umschließt einen großen urbanen Raum und bildet den Endpunkt des Wohnquartiers Stargarder Straße. So entsteht ein großzügiger, besonnter, gemeinschaftlicher Innenbereich, der, vom Verkehrslärm abgeschirmt, einen attraktiven Aufenthalt im Freien ermöglicht. Das Gebäude fügt sich in die Parklandschaft ein und öffnet sich über die sternförmigen Zugänge. An die bestehende Bebauung schließt es zweigeschossig an und staffelt sich dann über die Baumkronen hinauf bis auf sechs Geschosse.

Ansicht West

Erschließung und Freiraumkonzept
Der allergrößte Teil des PKW-Verkehrs wird durch die Zufahrt zu den Parkdecks abgefangen. Das erste Parkdeck liegt nur 1,40 m tiefer als die Stargarder Straße und wird bequem – auch mit Fahrrädern – über eine 5%-flach geneigte Rampe erreicht. Danach folgt ein zentraler Platz, gleichzeitig Wendekreis, an den sich unter einem kreisförmigen Baumdach 17 Parkplätze für Besucher anschließen. Die Eingangsebene wird über bequeme Treppen und barrierefreie Rampen (mit 4% Neigung) erreicht. Die sternförmigen Wege haben durch das Gebäude hindurch Verbindung zum Park, zur Ringstraße und zur Donaulandschaft. Um den Platz gruppieren sich eingeschossige Pavillons mit Gemeinschaftsraum, Fahrradremisen und teilüberdachten Freiflächen. In der gemeinschaftlichen, halböffentlichen Eingangsebene liegen Spiel- und Begegnungsflächen für alle Altersgruppen.

Exemplarische Grundrissvarianten

Architektonisches Konzept
Das halbkreisförmige Gebäude wird von jeder Stelle anders entdeckt und variantenreich wahrgenommen. Zum Innenhof öffnet es sich mit seiner großflächigen Verglasung. Im Erdgeschoss gibt es umlaufende Terrassen mit den privaten Vorgärten, in den Obergeschossen Balkone. Die Parkseite mit dem wertvollen Baumbestand erhält eine robuste „harte Schale“ aus vorgefertigten, mit hocheffizienter Kerndämmung versehenen und pigmentierten Sichtbeton-Sandwichelementen. Vorgehängte Balkone in Abwechslung mit französischen Fenstern bieten den Wohnungen eine zusätzliche Aussichts- und Aufenthaltsqualität. Die Fassadenbegrünung wird Teil der Gestaltung.

Wohnkonzept und Diversität
Sechs Häuser – als Vierspänner konzipiert – schließen sich zu einem halbkreisförmigen Wohnbogen zusammen. Durch diese Form bildet das Gebäude einen großen (schall-)geschützten Innenbereich. Die schalldämmende Fassade mit den Schallschutzfenstern und Wohnungslüftung mit WRG schützt wiederum die Wohnungen vor Lärm. Alle Wohnungen orientieren sich zum sonnigen Innenhof und zum "sozialen Miteinander", die größeren Wohnungen nach beiden Seiten. Deren Terrassen zur Park- und Außenseite werden durch Anhebung und Bepflanzung geschützt und abgegrenzt. Die unterschiedlich großen Wohnungen können nach Bedarf vergrößert und verkleinert werden. Der Wohnungsmix ist geeignet für unterschiedlichste Zielgruppen. Alle Wohnungen haben interessante Ausblicke zur begrünten Mitte oder zum Park und in den oberen Geschossen auch zur Donaulandschaft und zur Altstadt. Bis auf die mit Photovoltaik belegten, herausragenden Pultdächer der sechs Galeriewohnungen sind alle Dächer begrünt und als Dachterrassen nutzbar.

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
Das kompakte Gebäude bleibt mit seinen sieben Geschossen unter der Hochhausgrenze. Die klare geometrische Struktur erlaubt eine einfache Konstruktion mit hohem Vorfertigungsgrad. Die schalungsglatten Wandoberflächen erfordern keinen Putz. Durch Pigmentierung bzw. Färbung und Hydrophobierung der Elemente im Werk ist keine weitere Behandlung auf der Baustelle nötig. Der Passivhaus-Standard der hocheffizient kerngedämmten Thermo-Wandelemente erübrigt ein WDVS oder eine hinterlüftete Fassade. Diese wärme-, schall- und brandschützende Wandbauart ist sehr sparsam und wartungsfreundlich. Mit der gut gedämmten Gebäudehülle, den „Passivhaus“-Fensterelementen, der Vermeidung von Wärmebrücken und der – ohnehin erforderlichen – schallgedämmten Wohnungslüftung mit zusätzlicher WRG ist es möglich, den KfW-40-Standard zu erzielen. Weitere Kosteneinsparung bringen der günstigere solare „Mieterstrom“ aus den auf Dach, Dachgarten und Brüstungen integrierten PV-Anlagen, sowie die Unterflur-Wertstoffentsorgung, die nur ein Drittel der üblichen Fläche benötigt.
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EWS Bürogebäude Schönau

Einladungswettbewerb EWS Bürogebäude und Parkierungsanlage in Schönau

EWS-Bürogebäude (Modell)

Die Aufgabe
Die Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH (EWS) sind ein Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Schönau im Schwarzwald. Sie gehören zu den Pionieren der Energiewende. Hervorgegangen aus der Anti-KKW-Bewegung, haben sie das örtliche Stromnetz übernommen. Heute bieten sie bundesweit Strom aus Erneuerbaren Energien an.

Das Betriebsgelände der EWS liegt nordöstlich des Stadtkerns von Schönau an der Bundesstraße 317. In den letzten Jahren wurde das Gelände einer ehemaligen Bürstenfabrik, das die EWS erworben hatte, baulich weiterentwickelt. Heute arbeiten auf dem Gelände ca. 100 Beschäftigte. Es ist geplant, zwei Gebäude zu errichten, um Büroflächen für zunächst ca. 50 Mitarbeiter (1. Bauabschnitt), dann für weitere 100 Mitarbeiter (2. Bauabschnitt) zu schaffen. Auch eine neue Kulturhalle für Veranstaltungen ist Teil der Wettbewerbsaufgabe.

EWS-Bürogebäude (Grundrisse und Lageplan)

Städtebau
Leitidee des Entwurfs ist es, der bestehenden historischen Villa Raum zu geben. Dies erfolgt durch Zurückstaffelung der Geschosse der beiden Gebäude in Form von Büro-Terrassenhäuser. Hierdurch weitet sich der Hof zwischen der Villa und dem Neubau nach oben hin auf. Die Staffelung entspricht zudem dem geforderten, nach oben hin abnehmenden Raumprogramm. Der Entwurf erschließt verschiedene landschaftlich reizvolle Freiräume um die Gebäude herum und ermöglicht eine vielfältige Nutzung dieser Bereiche.

Der Hof dient als attraktives Verbindungsglied zwischen den Bestandsbauten und den Neubauten. Mit seiner hohen Aufenthaltsqualität lädt er ein zum Verweilen, als Pausenbereich und als Freiluftfoyer bei Veranstaltungen. Die Hofbühne nutzt den Höhenversprung zum 2. BA. Ebenfalls nutzbar für Freiluft-Veranstaltungen ist die Waldbühne mit der großartigen Hangkulisse auf der Rückseite des 1. Bauabschnitts. Beide Bereiche können bei geöffneten Trennwänden über Foyer und Kulturhalle mit einander verbunden werden. Im nördlichen Bereich wurde der 2.BA vom Waldrand abgerückt. So kann die bestehende und geschützte Felsnase nicht nur erhalten werden, sondern ermöglicht an dieser Stelle auch einen sehr schönen Freiraum mit Zugang über den Bühnen-/Seminarraum. Städtebaulich ergibt sich hier ein spannungsvoller Versatz der beiden neuen Baukörper.

EWS-Bürogebäude (Ansichten und Schnitt)

Gebäude
Im Inneren ermöglichen Lufträume einen Blick durch alle Etagen des Bürogebäudes. In den Büroetagen gruppieren sich die Büroräume um die Lufträume und ermöglichen so sehr kurze Wege. Die Zwischenbereiche in den jeweiligen Geschossen können als Kommunikations- und Begegnungszonen für informelle Treffen möbliert und genutzt werden. Die großzügigen, teilweise begrünten Terrassen bieten Raum für Freiluft-Arbeit, -Besprechung und Pausen. Über einen Verbindungsgang im 1. OG sind 1. und 2. BA miteinander verbunden. Ein Steg erschließt von der Außentreppe (Rettungsweg) aus den Berghang und bietet die Möglichkeit für einen Waldspaziergang in der Mittagspause.

Die Konstruktion besteht aus einem Stahlbetonskelett mit flexibel aufteilbaren und später veränderbaren Innenräumen. Die Geschossdecken sind als Klimadecken konzipiert mit der Möglichkeit, die Räume zu beheizen und bei Bedarf zu kühlen, idealerweise über eine Wärmepumpe, die mit PV-Strom betrieben wird.

Für die Fassade wurde eine vorgefertigte Holzkonstruktion gewählt. Die Fassadenelemente bestehen abwechselnd aus offenen und geschlossenen Elementen. In die geschlossenen Elemente integriert sind dezentrale Lüftungsanlagen, die keine bzw. nur sehr kurze Lüftungsleitungen benötigen. Nachtlüftungsflügel bieten die Möglichkeit der nächtlichen Gebäudekühlung, wobei das Gebäude vor Wetter- und Einbruch geschützt bleibt. Innerhalb der Fassade verlaufen, leicht revisionierbar, auch die elektro- und datentechnischen Installationen für die Büronutzung. Auf den der Sonne zugewandten Außenseiten der geschlossenen Fassadenelemente leisten PV-Module ihren Beitrag zur Verbesserung der Energiebilanz.

PV-Sheds auf dem Dach sorgen für ein angenehmes Licht im Bürogebäude und erzeugen zugleich Sonnenstrom. Zudem greifen die Sheds ein markantes Gestaltungselement des bestehenden EWS-Gebäude-Ensembles wieder auf.
Vor dem Haupteingang entlang der Friedrichstraße setzen „Solarbäume“ nicht nur ein deutliches Zeichen für regenerative Energien, sondern stellen zugleich die Verbindung zum Parkplatz her. Die erforderlichen Stellplätze werden als mit Bäumen bestandene Parkplatzfläche erstellt. Je nach Bedarf können diese erweitert werden, wenn erforderlich bis hin zu einem Parkdeck.
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Gutleutmatten Freiburg

Perspektive des Punkthauses

Das Generationenhaus „Klima-Plus“ – 2. Preis im Investorenwettbewerb

Die Stadt Freiburg hatte für ein besonders exponiertes Grundstück des Baugebiet Gutleutmatten westlich der Innenstadt einen gesonderten Investorenwettbewerb ausgeschrieben. Die Aufgabe: „Das als 9-geschossiges Punkthaus konzipierte Gebäude nimmt Bezug auf die bestehenden Hochhäuser entlang der Eschholzstraße und soll künftig einen eigenständigen gestalterischen Akzent am Eingang des neuen Wohnquartiers setzen. Dabei spielt insbesondere die Wahrnehmung von der Eschholzstraße als Hauptzufahrt zum Quartier eine wichtige Rolle.“ Die Hälfte der Wohnungen sind 20% unter dem Mietspiegel zu vermieten. Der Standard „Freiburger Effizienzhaus 55“ ist einzuhalten. Besondere Wohnformen und Barrierefreiheit sind ausdrücklich erwünscht.

Rolf Disch als Architekt und die Solarsiedlung GmbH als Investor haben hierfür einen Entwurf und ein Nutzungskonzept für ein klimaneutrales Mehrgenerationenhaus vorgelegt. Durch die Höhe und die skulpturale Prägnanz (Solar-Pergola aus Photovoltaikmodulen auf dem Dach, Baukörpergliederung durch Erker) wird das Gebäude zum Blickfang und markiert den Quartierseingang. Das Gebäude ist als Massivholzkonstruktion geplant.


Explosionsisometrie

Gebäudekonzept

  • EG / 1. OG / 2. OG: 4 Maisonettewohnungen über zwei bis drei Geschosse mit großzügiger Terrasse und Gartenzugang


  • 3. bis 7. OG: Clusterwohnungen mit großzügigem Gemeinschaftsbereich für unterschiedliche Nutzungen (gemeinsames Wohnzimmer, Koch-und Essbereich, Tagen,
    Feiern …)


  • 8. OG: großzügige Loft-Wohnungen


  • ausgewogener Wohnungsmix mit Ein- bis Neun-Zimmerwohnungen - auf einer Etage und als Maisonette-Wohnungen


  • Dachgarten mit behindertengerechten Hochbeeten und einer Halbschatten spendenden, semi-transparenten Solar-Pergola mit ca. 85% aktiver PV-Solar-Modulfläche


  • viele kleine Wohnungen mit Option des (horizontalen und vertikalen) Zusammenschaltens zu größeren Wohneinheiten, ermöglicht eine maximale Variabilität und Anpassen an spätere Bedürfnisse


  • Clusterwohnen ermöglicht Gemeinschaftlichkeit und Kostenersparnis durch Mischung von eigener Wohnung und Wohngemeinschaft



  • Energie und Klimaschutz

    Für das gesamte Baugebiet gibt es ein Energiekonzept des lokalen Versorgers Badenova, mit einem BHKW-betriebenem Wärmenetz, das aber in den Sommermonaten abgeschaltet werden kann, da alle Dachflächen mit solarthermischen Kollektoren belegt werden sollen. Das Generationenhaus Klima-Plus optimiert dieses Konzept: Statt der Sonnenkollektoren wird PV eingesetzt, mit dem Strom werden unter anderem Wärmepumpen betrieben. Das Haus benötigt so von März bis Oktober keine Energie aus der Fernwärme. Es bleibt aber unter der Regie des Netzbetreibers zugeschaltet.

    Die Wärmepumpe hat durch den günstigen Sommerbetrieb eine hohe Jahresarbeitszahl. Sie nutzt die warme Außenluft und einen Kaltwasserspeicher als Energiequelle. Letzterer wird dadurch wird gekühlt. Die daraus gewonnene Wärme dient zur Warmwasserbereitung, die als „Abfall“ erzeugte Kälte dient zur Gebäudekühlung ohne zusätzlichen Energieaufwand.

    Anders als im vorgesehenen Konzept wird ganzjährig Strom produziert. Überschüsse werden ins Netz eingespeist. Statt KfW-55-Standard wird KfW-40 umgesetzt. So ist es möglich, dass das Gebäude mehr Energie gewinnt, als Strom und Wärme verbraucht werden. Anstatt eines Verbrauchs von ca. 48.000 kWh pro Jahr wird ein Überschuss von ca. 16.700 kWh produziert.

    Durch die Holzkonstruktion wird auch die "graue Energie" auf ein Minimum reduziert. Vorgesehen ist ein Holzhaus wie ein „großes „Möbelstück“ – aus Tannen- und Buchenholz, also solchen Bäumen, die zukünftig in deutschen Wäldern an Bedeutung zunehmen, weil sie den Temperaturanstieg durch den Klimawandel gut verkraften.
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    Modellprojekt Berlin-Möckernkiez

    Modellprojekt Möckernkiez (erstellt von hochC Landschaftsarchitektur)

    Ein 1. Preis und Auftrag
    Für das 3 ha. große Baufeld Möckernkiez am Rand des neu entstehenden Gleisdreieck-Parks in Berlin-Kreuzberg wurde von der Genossenschaft „Initiative Möckernkiez“ ein eingeladener, zweistufiger Realisierungswettbewerb ausgeschrieben mit der Vorgabe ein einzigartiges Modellprojekt zu verwirklichen. Realisiert werden soll eine gemeinschaftliche und Generationen verbindende Wohnanlage, die ökologisch nachhaltig, barrierefrei, interkulturell und sozial integrativ ist.

    70 Büros haben sich beworben, 9 Büros wurden eingeladen, 5 Büros wurden schließlich als Preisträger ohne Rangfolge festgelegt. Diese fünf Büros, unter ihnen Rolf Disch SolarArchitektur, erhielten vom Bauherrn, der „ Initiative Möckernkiez“, je einen Planungsauftrag für einen Teilabschnitt des Baugebiets.


    Wohnzeile (Ansicht Ost)

    Städtebauliches Konzept
    Ausgehend von dem vorgegebenen städtebaulichen Rahmen schlagen wir die folgenden Änderungen vor:

    1. Verbesserte Anbindung des Möckernkiezes an den Stadtteil Kreuzberg durch einen großzügigen Stadtplatz auf dem Straßenniveau der Möckernstrasse/Yorckstrasse. Auf dieser Ebene sind auch die öffentlichen Nutzungen des Quartiers wie Läden, Hotel, Kiezwerkstatt etc. angesiedelt.

    2. Verbesserte Anbindung des Möckernkiezes in Richtung Park und Schöneberg (S- und U-Bahnstationen) durch den Quartiersplatz West.

    Wohnhof Möckernkiez Grundrisse EG (Planung: Rolf Disch SolarArchitektur)

    3. Quartiersinterne Verbindung - Die beiden Plätze im Osten und Westen verbindet eine geschwungene Achse, an die kleine Nachbarschaftsplätze angegliedert sind.

    Gebäudekonzept
    Bei der Konzeption und der Gestaltung der Gebäude haben wir uns von den folgenden Begriffen leiten lassen:

    − Kosten / Wirtschaftlichkeit
    − Flexibilität
    − Ökologie / Energie
    − Gestaltung
    − Vielfalt, Attraktionen
    − Barrierefreiheit

    Auf einer einfachen und wirtschaftlichen Konstruktion aufbauend, wurde ein Baukasten aus verschiedenen Grundrissen und Wohnungsgrößen entwickelt. Diese Grundrisse können in den beiden vorgeschlagenen Gebäudestrukturen flexibel angeordnet werden und schaffen somit eine Vielfalt an unterschiedlichen, auf

    Modellprojekt Möckernkiez, Perspektive (Visualisierung: Loomilux)

    die jeweiligen Anforderungen reagierenden Wohnsituationen. Innerhalb dieser Gebäudestrukturen sind aber auch andere individuelle Wohnformen wie z.B. Lofts und WG´s, größere und kleinere Wohnungen möglich. Auch unterschiedliche gewerbliche Nutzungen lassen sich problemlos integrieren. Grundsätzlich gilt: Die Grundrisse sind hoch flexibel und lassen sich problemlos geänderten Nutzungsbedürfnissen anpassen.

    Energie - Ökologie
    Alle Gebäude sind als Plusenergiegebäude geplant, d.h. sie erzeugen in der Bilanz mehr Energie als in ihnen verbraucht wird. Die Gebäudehülle ist hoch gedämmt und reduziert, in Verbindung mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die Wärmeverluste auf ein Minimum.

    Modellprojekt Möckernkiez - Ansicht vom Park (Visualisierung: Loomilux)


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    Stadteingang Rieselfeld

    Stadteingang Rieselfeld, Ansichten, Schnitte

    Wettbewerb Stadteingang Freiburg-Rieselfeld

    „Auf dem letzten noch freien Grundstück, das gleichzeitig das bedeutendste Grundstück im Stadtteil Rieselfeld ist, soll ein städtebaulich und gleichzeitig architektonisch attraktives Bauwerk für die Nutzungsbereiche Wohnen und Arbeiten mit ca. 15.000 qm Geschossfläche entstehen. Die Bebauung formt den Stadtteileingang und nimmt damit eine Schlüsselposition ein.“ So die Aufgabenstellung des beschränkten Wettbewerbs der Stadt Freiburg von 2012.

    Der Vorschlag von Rolf Disch SolarArchitektur: Zwei prägnante, gestalterisch und städtebaulich aufeinander abgestimmte Baukörper bilden als Ensemble den Stadtteileingang. Die Idee des „Wohnbogens“ entlang der Jean-Monnet-Straße wird mit dem U-förmigen Wohngebäude aufgegriffen, das sowohl in die Rieselfeld- als auch in die Ingeborg-Drewitz-Allee überleitet und alle Wege über einen Platz miteinander verbindet. Die Blockstruktur wird geschlossen, wodurch ein großzügiger Innenhof entsteht. An der exponierten Spitze wird ein dem Stadtquartier vorgelagerter Solitär errichtet, gleichsam „ex muris“ als ein gut sichtbarer „Vorposten“.

    Stadteingang Freiburg-Rieselfeld, Perspektive


    Stadteingang Freiburg-Rieselfeld, Grundrisse

    Das U-förmige, den Blockrand bildende Wohngebäude und das Gewerbehaus als Solitär erhalten nach außen eine „harte“, schalldämmende Lochfassade. Nach innen, zum geschützten Wohnhof eine „weiche“ Außenhaut mit viel Glas, Terrassen und Balkonen. Die geschwungene Nordost-Außenfassade zur Rieselfeld-Allee hin ermöglicht Panoramablicke zum Schwarzwald durch Fenster und raumhohe Erker. Der Gebäudekomplex steigt von West nach Ost von fünf auf acht Geschosse. Die Höhe der angrenzenden Gebäude aufnehmend, erfolgt der Anstieg zu dem höchsten Punkt an der vorgelagerten Spitze des Gewerbegebäudes.

    Auf dem Platz erinnert ein flaches Wasserbecken mit Schilfbewuchs, das die Spitze des Gebäudes verlängert, an das ehemalige Rieselfeld. Hier kann ein Teil des Regenwassers gesammelt, gereinigt und verdunstet werden. Eine Stelenreihe entlang der Rieselfeldallee dient als Effekt- und Platzbeleuchtung und bewirkt zusammen mit dem durchlaufenden Plattenbelag die optische Verbindung der Gebäude.

    Stadteingang Rieselfeld, Lageplan

    Gewerbe und Wohnen sind getrennt auf die beiden Gebäude verteilt. Die Wohnungen sind über die Geschosse gestapelt. Ihre Grundrisse sind durchgesteckt, so dass sie sowohl auf den Platz als auch die Straßen mit ihren nach außen gehenden Aussichten orientiert sind. Die klare Grundriss-Struktur, die Anordnung der Installationsschächte in Verbindung mit leichten Trennwänden ermöglichen es, die Nutzung und Aufteilung der Räume wirtschaftlich und flexibel zu handhaben. Das Gewerbehaus kann gleichermaßen flexibel genutzt werden. Eine Aufteilung kann geschossweise erfolgen oder auch innerhalb der Geschosse stattfinden. Der Grundriss erlaubt variable Aufteilungen in Einzel- und Combi-Büros oder in größere Bürolandschaften.
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    Haagen-Belist, Stadt Lörrach

    Haagen-Belist, Stadt Lörrach

    Städtebaulicher Ideenwettbewerb
    Haagen-Belist, Stadt Lörrach


    Im Jahr 2013 lobte die Stadt Lörrach einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für eine ca. 5,4 Hektar große Entwicklungsfläche im Stadtteil Haagen-Belist aus. Aufgabenstellung war der Entwurf einer verdichteten, energetisch optimierten Wohnbebauung als Grundlage für den künftigen Bebauungsplan. Gemeinsam mit dem Landschaftsplanungsbüro Jacob aus Basel entwickelte Rolf Disch ein Konzept für Städtebau, Wohnformen, Grünraum und Wasser, Mobilität und Energie.

    Die planerische Grundidee ist, ein „Wohnen im Grünen“ zu ermöglichen. Das Wohngebiet ist offen zur Landschaft, Grün und Wasser werden von Norden in die Bebauung hineingezogen. Die Anbindung erfolgt über vorhandene Straßen. Auf dem Gelände sind nur (teils befahrbare) Wege vorgesehen, so dass zwischen den Baufeldern durchgängige „Grünfinger“ möglich werden. An den vier Ecken des Grundstücks, die zugleich die Ein- und Ausfahrten zu den Tiefgaragen bilden, befinden sich Eingangshöfe mit solar überdachten Mobilitätsstationen. Das Gelände ist autofrei, dem Wohnen bleibt ein gänzlich ungestörter Aufenthaltsbereich.

    Haagen-Belist, Stadt Lörrach


    Auf der Ostseite und in der Mittellage sind dreigeschossige Punkthäuser mit Dachgeschoss und größerem Gebäudevolumen vorgesehen. Zum westlichen Rand hin nimmt die Dichte ab bis zu einer Doppelhausbebauung. Ein Teil der Grünflächen ist vorgesehen für private Hausgärten, so dass Rückzugsräume entstehen. Der andere Teil wird öffentliches/teilöffentliches Grün, teils mit gemeinschaftlichem „Urban Gardening“. Die Bodenversiegelung wird durch den Verzicht auf den Neubau von Straßen und durch die kompakte Bauweise möglichst gering gehalten.

    Es geht nicht allein um das einzelne Plusenergiehaus, sondern es entsteht ein Plusenergie-Wohnpark, der mehr Energie erwirtschaftet, als benötigt wird für Wärme, Strom, Mobilität. Vorgeschlagen wurden:

  • ein Wärmeverbund und ein Strom-Arealnetz mit optimierter Leitungsführung und effektiven Strom- und Wärmespeicher

  • eine Energiestation mit BHKW und Wärmepumpe

  • ein Eisweiher, der zugleich als Regenwasser- und Wärmespeicher fungiert

  • E-Car-Sharing und E-Bike-Sharing, Bereitstellung weiterer E-Vehicle, Plug-in-Hybride

  • Siedlungs-Intranet und Apps für Kurzstrecken-Mitfahrgelegenheiten

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    Phoenix Solar AG

    Phoenix Solar AG - Außenansicht

    Neubau der Firmenzentrale in Sulzemoos – 2. Preis beim Architekturwettbewerb

    Ein eindringliches Symbol für gebaute Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit – und für die Phoenix Solar AG als Wegbereiter in das Solarzeitalter, als Protagonist der Solarwirtschaft, als Unternehmen, das seine Verantwortung selbstverständlich wahrnimmt: Dieses soll der Neubau der Firmenzentrale anschaulich machen, einprägsam, weithin sichtbar, unmittelbar verständlich. Der Neubau der Firmenzentrale bietet sich – mit zwei (und später drei) elliptischen Grundformen – als ein markantes, augenfälliges Gebäudeensemble dar. Über den kraftvollen, kompakten Körpern schweben leichte Flugdächer als Solarkraftwerke. Solid und himmelstürmend, geerdet und solar.

    Eindringlich, nicht aufdringlich: Dass die Firmenzentrale von Phoenix Solar gar nicht anders konzipiert werden kann denn als einer der energetisch ehrgeizigsten Bürogebäude-Komplexe der Dekade, liegt in der Natur des Unternehmens. Sinnfällig trägt die hauseigene Photovoltaik dazu bei, innovativ in Einsatz und Gestaltung, dass die Gebäude nicht mehr Verbraucher sind, sondern – mit der Sonne als Stakeholder – der Gesellschaft einen Überschuss abgeben. Dieselbe Wirkung strahlt freilich nicht nur nach außen, sondern auch nach innen, mit sonnendurchfluteten, kommunikativen Arbeitsräumen und Außenanlagen mit Naturbezug und Erholungsqualitäten: inspirierende Architektur mit Identifikationspotential und angenehmer Atmosphäre für ein Team von 500 Mitarbeitern vor Ort.

    Architektonische Qualität und städtebauliche Einbindung
    In den beiden Bauabschnitten der ersten Bauphase werden zwei eigenständige, im Erdgeschoss miteinander verbundene Gebäude erstellt. Ein Atrium als Erschließungs- und Kommunikationszone bildet jeweils den zentralen Kern – und ermöglicht zugleich eine beidseitige natürliche Belichtung der Büroflächen. Westlich schließt der Werkhof an das Gebäudeensemble an, wo auch die Andienung des Gebäudes erfolgt. Ebenfalls westlich angeordnet ist das Laborgebäude. Beide Hauptgebäude können wahlweise auch getrennt und separat genutzt werden. Hierzu kann beim westlichen Gebäudeteil ein eigener Haupteingang errichtet werden.

    In der zweiten Bauphase wird das Ensemble durch ein drittes elliptisches Gebäude ergänzt. Hier sind zwei Varianten möglich, nämlich eine Erweiterung entweder auf dem Nachbargrundstück oder auf dem gleichen Grundstück. Im zweiten Fall kann das vorhandene Parkdeck aufgestockt werden, und ein Erwerb des Nachbargrundstücks wäre nicht nötig.

    Mitentscheidend für das vorgestellte Konzept:
    Die Gebäude halten über die trennende Autobahn hinweg den verbindenden Sichtbezug zum Stammsitz von Phoenix Solar und auch zum Schloss Sulzemoos – und umgekehrt, Neues und Altes bleiben auf Tuchfühlung.

    Konstruktion, Programm, Funktionen
    Holz ist ein regional verfügbarer, recyclebarer Rohstoff, ein Baustoff mit idealem „carbon footprint“. Holz ist gespeichertes CO2 und gespeicherte Sonnenenergie. Also baut die Grundkonstruktion auf Holz: Runde Brettschicht-Stützen tragen die sichtbaren Holzdecken aus vorgefertigten, segmentierten Brettschichtholz-Elementen. Diese sind zugleich die Schalung und bilden die Zugzone für die Holz-Beton-Verbunddecke. Die aus Stahlbeton gefertigten WC- und Erschließungsblöcke bilden die aussteifenden Kerne. Fassade, Brüstungselemente, Fensterrahmen werden ebenfalls aus Holz gefertigt. Um die Anforderungen des Brandschutzes zu erfüllen, werden optimierte Rettungswege und eine Sprinkleranlage eingeplant, welche auch energetisch genutzt wird. Alle Bürobereiche sind mit einem Doppelboden ausgestattet, so dass sämtliche Installationen leicht zugänglich und jederzeit an veränderte Bedürfnisse anpassbar sind.

    Das Foyer, das sich im ersten Obergeschoss in eine Galerie und dann weiter als Atrium nach oben fortsetzt, schafft nicht nur ein kommunikatives Zentrum, sondern leistet auch die Erschließung der Büro-, Versammlungs- und sonstigen Arbeits- und Funktionsräume. Um die zentrale Ellipse des Atriums herum sind die Grundrisse beider Gebäude jederzeit leicht an veränderte Bedingungen anpassbar, mit offenen oder geschlossenen Bürozonen. Die Decke ist als sichtbar radiale Holzstruktur ausgeführt, die Trennwände innerhalb der Bürobereiche folgen als Ständerwände dieser radialen Idee der „Sonnenstrahlen“ - und bleiben dabei völlig flexibel. Je nach Anforderung können sie abgeschlossen, halbgeschlossen oder offen ausgeführt werden und bleiben leicht versetzbar, „form follows functional flexibility“.

    Auf dem Dach unter den Solaranlagen gibt es eine Dachterrasse mit Freizeitangeboten, wie Fitnessraum, Sauna und Fitnessparcour.

    Innenansicht

    Erschließung und Verkehr
    Das Bürogebäude wird von der Ziegelstadelstraße aus erschlossen. Ein weitgespanntes Vordach markiert den Haupteingang zum Bürogebäude. Die Andienung erfolgt über den östlich gelegenen Werkhof. Fahrräder und Besucherparkplätze sind westlich des Gebäudes in der Nähe des Haupteingangs angeordnet. Ein zweigeschossiges Parkdeck für die Mitarbeiter, das sowohl von der Ziegelstadelstraße und von der westlichen Planstraße aus angefahren werden kann, erhält ebenfalls eine PV-Überdachung. Die beiden Parkebenen werden entlang der nord-westlichen Grundstücksgrenze verbunden. Hier gibt es auch Solartankstellen für Elektrofahrzeuge. Über die „Solarbrücke“ ist der Neubau der Firmenzentrale mit dem bestehenden Standort sowohl fußläufig als auch mit Fahrrädern, solaren E-Bikes, E-Kleinfahrzeugen und E-Shuttle-Bus erreichbar. Die Nutzung des solar-elektrischen Überschusses für den Verkehr ist eine zukunftsweisende Option, die in der weiteren Planung ausgearbeitet werden kann.

    Wasserkonzept und Freiraumqualitäten
    Über ein Vakuum-WC-System werden die anfallenden Fäkalien mit sehr niedrigem Wasseranteil in einem zentralen Tank gesammelt, welcher auch die Küchen- und Gartenabfälle aufnimmt. In Kooperation mit einem lokalen Landwirt werden diese einer Biogasanlage zugeführt werden, die das Biogas für das hauseigene Biogas-BHKW liefert. Grauwasser wird auf dem Gelände geklärt und biologisch zurückgeführt.

    Der gesamte Freiraum kann so mit einem Wasserkreislauf, für jedermann sichtbar, umspannt und zusammengehalten werden. Die Freianlagen sind naturnah gestaltetet, nur wenig Fläche ist versiegelt. Regenwasser wird in einem Naturteich gesammelt und in Mulden zurückgehalten. Eine Sonnenterrasse über dem Teich bietet einen erholsamen Freibereich für Café und Kasino. Ein kleiner Park für die Mitarbeiter lädt ein zum Pausenspaziergang, zu Freizeitaktivitäten wie Tischtennis, aber auch zum Arbeiten und zur Besprechung im Freien. Hierfür sind spezielle Bereiche wie der Solar-Pavillon und eine Freiarbeitsfläche mit Netzwerkanschluss ausgestattet.

    Baumaterialien
    Die verwendeten Baustoffe sind so weit möglich nachwachsende Materialien, in erster Linie Holz aus heimischen Beständen. Die Verwendung von Stahlbeton wurde auf das notwendige Maß reduziert. Bei der Holzverbunddecke wird die Stahlarmierung erheblich reduziert. Als Dämmstoff kommen ebenfalls nachwachsende Baustoffe wie Flachs oder Cellulose zum Einsatz. Die – überwiegend natürlichen – Baustoffe können recycelt werden und erzeugen zudem ein angenehmes, schadstofffreies Innenraumklima.

    Wirtschaftlichkeit
    Das kompakte Gebäude hat Vorteile in Bezug auf Erschließung und Unterhalt. Die Verkehrsflächen sind auf ein Minimum reduziert. Die Gebäudehülle ist durch die elliptische Grundform in einem nahezu idealen energetischen Verhältnis zum umbauten Raum. Die Reinigung der Fassadenflächen erfolgt über Hubsteiger von außen. Und aus Energienebenkosten werden Nebeneinnahmen durch die Einspeisung der Überschüsse aus solarem Strom.

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    Siedlung Renningen-Malmsheim

    Grünkonzept Siedlung Renningen

    Für die Stadt Renningen-Malmsheim hat Rolf Disch SolarArchitektur eine Stadterweiterung geplant. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung bestand die Grundsatz-Aufgabe, die beiden Ortsteile zu verbinden. Ein Wohnbaugebiet für 3.000 Einwohner soll entstehen, überwiegend mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern, daneben einem zentralen Straßenzug mit Geschosswohnungsbauten, der auch die nötige Infrastruktur an öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen aufnimmt.

    Die Siedlung ist nach den höchsten Nachhaltigkeitskriterien ausgelegt. Die Häuser sind sämtlich nach Süden orientiert, um optimale Besonnung zu garantieren, und sie erfüllen die Anforderungen des Plusenergiehaus-Standards. Neben optimaler Energie-Effizienz der Gebäudehüllen sind aktive Solarenergie-Systemen in die Häuser integriert, und der geringe verbleibende Heizenergie-Bedarf wird über ein Gas-BHKW und ein Nahwärmenetz abgedeckt.

    Auch ein Mobilitätskonzept ist in die Planung integriert: Die Zufahrtsstraßen sind verkehrsberuhigt, möglichst viele Zugangswege zu den Häusern bleiben autofreie Spielstraßen und kommunikationsfördernde Wohnhöfe. Die Anbindung an die beiden „alten“ Stadtteile ist gewährleistet, und zwar nicht nur mit dem Auto, sondern vor allem auch über Fuß- und Radwege, sowie über leichten Zugang zur S-Bahn. So werden Anreize zur Reduzierung des fahrenden und ruhenden Verkehrs geschaffen, auch im Sinne eines „space sharing“, also einer gemeinsamen Nutzung von vorgeschriebenen Stellplätzen.

    Die Siedlung ist emissionsfrei, aber das ökologische Konzept bedeutet nicht Verzicht, sondern ermöglicht im Gegenteil einen hohen Wohnkomfort. Großer Wert wurde auf die Grünflächenplanung gelegt: Ein Grünflächenzug, der einem vorhandenen Bachlauf folgt, dient als Stadtpark mit Bedeutung über das Quartier hinaus. Jedes Grundstück hat direkten Zugang zum öffentlichen Grün, da zwischen den Häuserzeilen großzügige Retentionsflächen verbleiben. Die zentrale Allee erweitert sich zu einem baumbestandenen Quartiersplatz, und auch die anderen wichtigen Erschließungsstraßen sind als Alleen ausgelegt. Bei aller städtischen Verdichtung und dem bedachten und intensiven Umgang mit der Ressource „Grund und Boden“ wird so dennoch ein Wohnen im Grünen geboten.

    Nachhaltiges Bauen heißt aber zugleich, dass flexible Nutzungen offengehalten werden und dass der demographische Faktor Berücksichtigung findet. Beidem wird Rechnung getragen mit Gartenhäusern auf den Grundstücken. Das ermöglicht Erweiterungen im Sinne des Mehrgenerationenwohnens, Grundstücksteilungen oder späteren Zukauf des Restgrundstücks, ebenso wie Nutzungen der gartenseitigen Häuser z.B. als Büro oder Praxis, so dass Wohnen und Arbeiten zusammenrücken können. So besteht ein robustes, hochgradig anpassungsfähiges Siedlungssystem, das sowohl in Hinblick auf Klimaschutz und steigende Energiepreise, wie auf variable Nutzungen zukunftsfähig bleibt.

    Lageplan Wohnbaugebiet Renningen-Malmsheim

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    Solarsiedlung Eichstetten

    Solarsiedlung Eichstetten

    Für die Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl war ein Neubaugebiet von ca. 50.000 m2 zu planen, das in drei klar unterschiedene Nutzungsbereiche gegliedert wurde: Ein Mischgebiet mit Wohnhäusern und Gewerbe, einzelne Baufelder mit Einzel- und Doppelhäusern, sowie eine Gemeindebedarfsfläche für einen Schulneubau mit Sportanlage.

    Im Süden grenzt das Gebiet an Weinberge, das durch eine großzügige „grüne Achse mit dem Plangebiet und dem Ortskern verbunden wird. Auf dieser Achse liegt zugleich der zentrale Quartiersplatz. Zusätzlich dienen einzelne „grüne Finger“ zwischen den geplanten Baufeldern der ölologischen Vernetzung, sowie zur Oberflächenentwässerung.

    Das zugrunde liegende Konzept modularer Plusenergiehaus®-Bausteine ermöglicht eine Kombinationen von Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern mit Pult- oder Satteldächern, mit unterschiedlichen Größen und Geschossigkeiten und mit unterschiedlichen Nutzungen. Im nördlichen teil sollen auch alternative Gebäudetypen und wohnformen realisiert werden – mit Möglichkeiten für das Mehrgenerationen- und Gemeinschaftswohnen. Alle Häuser sind zur Sonne orientiert, so dass solare Energie passiv und aktiv optimal genutzt werden kann.

    Lageplan Solarsiedlung Eichstetten

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    Auftritt Stadt Freiburg EXPO 2010

    Die Stadt Freiburg wurde als „Green City“ auf die EXPO 2010 in Shanghai eingeladen und suchte im Rahmen eines eingeladenen Wettbewerbs nach Lösungen für die Präsentation. Rolf Disch SolarArchitektur reichte einen Vorschlag ein mit zwei sehr unterschiedlichen Räumen und weitgehenden inhaltlichen Konzepten.

    Ein Auftritt, der auf einer Weltausstellung Eindruck hinterlässt, muss erstens ein Konzept mit globaler Ausstrahlungskraft aufbieten, zweitens äußerst wirkungsvolle Räume schaffen. Deshalb wird erstens eine ‚Charta von Freiburg’ verfasst. Diese entwirft eine Zielvorstellung, die neue Debatten über die nachhaltige Stadt eröffnet, hier vor Ort und weltweit: ein Marketinginstrument ersten Ranges.

    Der Messestand ist deshalb allein der Verbreitung der Charta vorbehalten. Er wird zu einem atmosphärisch aufgeladenen Raum: dem „Dome of the Charter“. Die Ausstellung wird in einem markanten Gebäude präsentiert, das zugleich den weltweit höchsten Nachhaltigkeitsstandard repräsentiert: dem „Green City Tower“. „Dome“ und „Tower“ garantieren Bilder, mit denen Freiburgs EXPO-Präsenz in die Weltpresse getragen werden kann.


    Der Dom – ein magischer Ort

    The Dome of the Charter

    Der Messestand wird verwandelt in einen symbolisch aufgeladenen Raum, der alle Besucher der Halle in seinen Bann zieht: Über einem goldenen Boden hängen von acht Metern Höhe weiße Glasfaserbahnen – mit der Anmutung chinesischer Kalligraphien. So entsteht eine von der Decke mit rotem und blauem LED-Licht effektvoll ausgeleuchtete Kuppel.

    Die Eingangsituation ist markiert durch zwei breitere rote Bahnen. Über einem zentralen, roten Tisch erscheint in Neonschrift an der roten Rückwand noch einmal das Thema der „Charta von Freiburg“. In Augenhöhe kann der Charta-Text auf den weißen Bahnen in allen Weltsprachen gelesen werden

    Die Glasfaserbahnen und der Tisch mit der Charta von Freiburg

    Die Charta von Freiburg soll lokale und globale Wege weisen zu einer nachhaltigen Stadt und einer zu 100 Prozent regenerativen Energieversorgung. Visionäres und Pragmatisches halten sich die Waage, ähnlich wie bei der „Charta von Athen“ (1933, 2003), und der „Solarcharta“ (1996).

    Im Zentrum des Doms befindet sich der Runde Tisch, in dessen Mitte die „Charta von Freiburg“ durch ein „goldenes Buch“ symbolisiert wird. In den Tisch sind interaktive Terminals eingelassen. Hier wird der Besucher zum Teilnehmer an der Charta: er kann sie virtuell „zeichnen“, indem er Namen und E-mail-Adresse hinterlässt. Er wird Mitglied des „Charter-Community-Forums“ mit persönlichem Profil, welches später vom eigenen PC genutzt wird.

    Der Runde Tisch verkörpert die Idee von Gemeinschaft und Beteiligung. Der Besucher hat die Möglichkeit, selbst „Teil der Lösung“ zu werden in einem „Netzwerks gegen den Klimawandel“ und für die nachhaltige Stadt. Der Grundcharakter des Internet-Auftritts ist interaktiv mit dynamischem, User-generierten Content – also ohne großen redaktionellen Aufwand. Dieser virtuelle Raum eröffnet Möglichkeiten für das Marketing und für Links zu lokalen Institutionen und Firmen. Das Konzept kann über die EXPO hinaus weiterentwickelt werden.


    Der Freiburger Green City Tower in Shanghai

    Der Freiburger Green City Tower in Shanghai

    Der Green City Tower setzt auf der EXPO 2010 in Shanghai ein Zeichen, das sich dem Besucher einprägen wird: eine begehbare Skulptur. Er ergibt ein markantes Bild – auf dem EXPO-Gelände und für das Marketing. Sein Innenraum ist durch den offenen Grundriss als Ausstellungsfläche ideal geeignet.

    Bei einer Fläche von 440 m2 kann ein Gesamtdurchlauf von etwa 1,5 Mio Besuchern erzielt werden. Durch die Nutzung des Außenraums ist mindestens noch einmal dieselbe Anzahl ansprechbar. Durch den ikonischen Charakter erreicht der Green City Tower als „Botschafter für Freiburg“ potentiell jeden EXPO-Besucher.

    Der Green City Tower zeigt das heute erreichbare Optimum an Energieeffizienz. Er ist drehbar gelagert, so dass er sich im Tagesverlauf je auf den Sonnenstand ausrichten kann. Für den Ausstellungsbetrieb wird die Umlaufgeschwindigkeit erhöht, so

    Der Besucher durchläuft die Ausstellung im Green City Tower in einer absteigenden Spirale

    dass sich stets wechselnde Panoramablicke bieten. Auf dem Dach befindet sich ein großflächiges Sonnensegel, das wie die übrige Technologie den neuesten Stand widerspiegelt: Der Green City Tower produziert ein Vielfaches der Energie, die er verbraucht.
    Alle Bestandteile werden in Deutschland vorgefertigt. Für den Aufbau sind 20 Tage zu veranschlagen.

    Durch eine Wendeltreppe im Innern der Säule erreicht der Besucher die oberste Ausstellungsebene. Hier wird die „Charta von Freiburg“ in Chinesisch und Englisch präsentiert – ein anspruchsvoller Einstieg in die Ausstellung. Der Besucher durchläuft die Ausstellung in einer absteigenden Spirale, der gesamte Tower ist als offener Grundriss konzipiert, als durchgängig freier Raum.

    In elf Themenräumen - pro Thema ein Viertelkreis des Gebäudes - werden die entscheidenden Leistungen Freiburgs aufgezeigt, mit Blick auf globale Übertragbarkeit. Das Konzept ist offen für Beiträge aller Akteure der Green City. Freiburg präsentiert sich zunächst mit einem imageträchtigen Gesamteindruck und mit dem Quartier Vauban, das in allen Themenbereichen wieder aufgegriffen werden kann. Am Schluss ist Raum für einen Blick auf die bis 2010 geplanten Zukunftsprojekte.

    Um das mediale Überangebot der EXPO nicht im Kleinen zu wiederholen, um zugleich eine für jedes Exponat gleichbleibend hohe ästhetische Qualität zu bieten und um den

    Perspektive des Innenraums (mit den transparenten Projektionsrahmen)

    Besucherdurchlauf exakt zu steuern, werden die Hauptinhalte ausschließlich in Kurzfilmen präsentiert. Wie die Internet-Plattform können auch die Filme weiter verwendet werden – und das moderne Medium ist zugleich das ökologischste, da keine Massen an Materialien anfallen.

    Mit der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg wurde ein Partner gewonnen, der die zehn Hauptthemen umsetzen kann in zehn moderne, espritvolle, je 90-sekündige „Clips“, die auffallen und im Gedächtnis bleiben werden. Anstelle der üblichen Flachbildschirme setzen wir für die Projektion ein neuartiges, semitransparentes und äußerst effektvolles Spezialgewebe ein.

    Hier können Sie den Vorschlag für den Auftritt der Stadt Freiburg bei der EXPO 2010 in Shanghai runterladen (pdf, 1 Seite, Plakat, deutsch)

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    Wettbewerbserfolge (Auswahl)

    Die Aufgaben und Projekte des Architekturbüros Rolf Disch waren immer sehr unterschiedlich und vielfältig.

    Schwerpunkte waren städtebauliche, ökologische und soziale Aufgaben. Sie erstreckten sich von Siedlungsplanungen, Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungszentren über Schulen, Pflegeheime, Familien- und Altenwohnen, bis zu Energieprojekte und Solarsiedlungen.

    Wesentlich für die guten Ergebnisse war die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und Fachleuten, wie Stadtplaner, Garten- und Landschaftsarchitekten, Verkehrsplaner, Soziologen, Statiker, Akustiker und Physiker.

    1. Preis
    Städtebaulicher Ideenwettbewerb Kirchhofen, 1973


    2. Preis
    Geschäftszentrum in Säckingen, 1973


    2. Preis
    Waisenhaus in Freiburg, 1974


    1. Preis
    Sonderschule und Kindergarten Villingen-Schwenningen (mit Turnhalle und Schwimmbad), 1975


    1. Preis
    Jugendbegegnungsstätte in Freiburg St. Georgen, 1975


    1. Preis
    Sonderschule für geistig Behinderte in Maulburg, 1976


    2. Preis
    Mehrzweckhalle in Munzingen, 1976


    1. Preis
    Altenwohnanlage "Im Haltinger", Freiburg, 1976


    1. Preis
    Wohnbebauung in der "Kartäuser" in Freiburg, 1976


    2. Preis
    Friedhof und Einsegnungshalle in Freiburg St. Georgen, 1977


    2. Preis
    Kindererholungsheim in Schönwald , 1978


    1. Preis
    Wohn und Geschäftshaus "Rebstock" in Emmendingen, 1979


    2. Preis
    Städtebaulicher Ideenwettbewerb "Stockacker u. Schloßacker II", Stegen, 1981


    2. Preis
    Realschule Triberg mit Turnhalle , 1981


    1. Preis
    Kostengünstige SolarReihenhäuser "Am Lindenwäldle", 1983


    2. Preis
    Neubausiedlung "Großacker", Merzhausen, 1983


    1. Preis
    Ökologische Wohnsiedlung "Wohnen am Speyerbach", 1985


    2. Preis
    Wohnbebauung "Im Bühl", Schwäbisch Gmünd Oberbettringen, 1986


    1. Preis
    Umweltbehörde Hamburg, (zusammen mit Büro Joachim Eble, Tübingen), 1992


    1. Preis
    Altenpflegeheim Walldorf , 1992


    2. Preis
    Altenwohnanlage mit Pflegeheim,Emmendingen, 1993


    1. Preis
    Gewerbebauten Stromeyersdorf, Stadler Verlag, Konstanz , 1993


    2. Preis
    Wohnsiedlung mit Altenpflegewohnungen in Villingen, 1993


    2. Preis
    Bebauung "Kreuzkampswiese" in Cappenberg/Selm, 1994


    2. Preis
    Ökologisches und kostengünstiges Bauen in Baden Baden, 1996


    1. Preis
    Solarsiedlung Pohlhausen (zusammen mit dem Büro Prof. Coersmaier, Köln), 1998

    sowie weitere 21 Preise und Ankäufe