Siedlung Renningen-Malmsheim
Für die Stadt Renningen-Malmsheim hat Rolf Disch SolarArchitektur eine Stadterweiterung geplant. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung bestand die Grundsatz-Aufgabe, die beiden Ortsteile zu verbinden. Ein Wohnbaugebiet für 3.000 Einwohner soll entstehen, überwiegend mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern, daneben einem zentralen Straßenzug mit Geschosswohnungsbauten, der auch die nötige Infrastruktur an öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen aufnimmt.
Die Siedlung ist nach den höchsten Nachhaltigkeitskriterien ausgelegt. Die Häuser sind sämtlich nach Süden orientiert, um optimale Besonnung zu garantieren, und sie erfüllen die Anforderungen des Plusenergiehaus-Standards. Neben optimaler Energie-Effizienz der Gebäudehüllen sind aktive Solarenergie-Systemen in die Häuser integriert, und der geringe verbleibende Heizenergie-Bedarf wird über ein Gas-BHKW und ein Nahwärmenetz abgedeckt.
Auch ein Mobilitätskonzept ist in die Planung integriert: Die Zufahrtsstraßen sind verkehrsberuhigt, möglichst viele Zugangswege zu den Häusern bleiben autofreie Spielstraßen und kommunikationsfördernde Wohnhöfe. Die Anbindung an die beiden „alten“ Stadtteile ist gewährleistet, und zwar nicht nur mit dem Auto, sondern vor allem auch über Fuß- und Radwege, sowie über leichten Zugang zur S-Bahn. So werden Anreize zur Reduzierung des fahrenden und ruhenden Verkehrs geschaffen, auch im Sinne eines „space sharing“, also einer gemeinsamen Nutzung von vorgeschriebenen Stellplätzen.
Die Siedlung ist emissionsfrei, aber das ökologische Konzept bedeutet nicht Verzicht, sondern ermöglicht im Gegenteil einen hohen Wohnkomfort. Großer Wert wurde auf die Grünflächenplanung gelegt: Ein Grünflächenzug, der einem vorhandenen Bachlauf folgt, dient als Stadtpark mit Bedeutung über das Quartier hinaus. Jedes Grundstück hat direkten Zugang zum öffentlichen Grün, da zwischen den Häuserzeilen großzügige Retentionsflächen verbleiben. Die zentrale Allee erweitert sich zu einem baumbestandenen Quartiersplatz, und auch die anderen wichtigen Erschließungsstraßen sind als Alleen ausgelegt. Bei aller städtischen Verdichtung und dem bedachten und intensiven Umgang mit der Ressource „Grund und Boden“ wird so dennoch ein Wohnen im Grünen geboten.
Nachhaltiges Bauen heißt aber zugleich, dass flexible Nutzungen offengehalten werden und dass der demographische Faktor Berücksichtigung findet. Beidem wird Rechnung getragen mit Gartenhäusern auf den Grundstücken. Das ermöglicht Erweiterungen im Sinne des Mehrgenerationenwohnens, Grundstücksteilungen oder späteren Zukauf des Restgrundstücks, ebenso wie Nutzungen der gartenseitigen Häuser z.B. als Büro oder Praxis, so dass Wohnen und Arbeiten zusammenrücken können. So besteht ein robustes, hochgradig anpassungsfähiges Siedlungssystem, das sowohl in Hinblick auf Klimaschutz und steigende Energiepreise, wie auf variable Nutzungen zukunftsfähig bleibt.
Für die Stadt Renningen-Malmsheim hat Rolf Disch SolarArchitektur eine Stadterweiterung geplant. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung bestand die Grundsatz-Aufgabe, die beiden Ortsteile zu verbinden. Ein Wohnbaugebiet für 3.000 Einwohner soll entstehen, überwiegend mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern, daneben einem zentralen Straßenzug mit Geschosswohnungsbauten, der auch die nötige Infrastruktur an öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen aufnimmt.
Die Siedlung ist nach den höchsten Nachhaltigkeitskriterien ausgelegt. Die Häuser sind sämtlich nach Süden orientiert, um optimale Besonnung zu garantieren, und sie erfüllen die Anforderungen des Plusenergiehaus-Standards. Neben optimaler Energie-Effizienz der Gebäudehüllen sind aktive Solarenergie-Systemen in die Häuser integriert, und der geringe verbleibende Heizenergie-Bedarf wird über ein Gas-BHKW und ein Nahwärmenetz abgedeckt.
Auch ein Mobilitätskonzept ist in die Planung integriert: Die Zufahrtsstraßen sind verkehrsberuhigt, möglichst viele Zugangswege zu den Häusern bleiben autofreie Spielstraßen und kommunikationsfördernde Wohnhöfe. Die Anbindung an die beiden „alten“ Stadtteile ist gewährleistet, und zwar nicht nur mit dem Auto, sondern vor allem auch über Fuß- und Radwege, sowie über leichten Zugang zur S-Bahn. So werden Anreize zur Reduzierung des fahrenden und ruhenden Verkehrs geschaffen, auch im Sinne eines „space sharing“, also einer gemeinsamen Nutzung von vorgeschriebenen Stellplätzen.
Die Siedlung ist emissionsfrei, aber das ökologische Konzept bedeutet nicht Verzicht, sondern ermöglicht im Gegenteil einen hohen Wohnkomfort. Großer Wert wurde auf die Grünflächenplanung gelegt: Ein Grünflächenzug, der einem vorhandenen Bachlauf folgt, dient als Stadtpark mit Bedeutung über das Quartier hinaus. Jedes Grundstück hat direkten Zugang zum öffentlichen Grün, da zwischen den Häuserzeilen großzügige Retentionsflächen verbleiben. Die zentrale Allee erweitert sich zu einem baumbestandenen Quartiersplatz, und auch die anderen wichtigen Erschließungsstraßen sind als Alleen ausgelegt. Bei aller städtischen Verdichtung und dem bedachten und intensiven Umgang mit der Ressource „Grund und Boden“ wird so dennoch ein Wohnen im Grünen geboten.
Nachhaltiges Bauen heißt aber zugleich, dass flexible Nutzungen offengehalten werden und dass der demographische Faktor Berücksichtigung findet. Beidem wird Rechnung getragen mit Gartenhäusern auf den Grundstücken. Das ermöglicht Erweiterungen im Sinne des Mehrgenerationenwohnens, Grundstücksteilungen oder späteren Zukauf des Restgrundstücks, ebenso wie Nutzungen der gartenseitigen Häuser z.B. als Büro oder Praxis, so dass Wohnen und Arbeiten zusammenrücken können. So besteht ein robustes, hochgradig anpassungsfähiges Siedlungssystem, das sowohl in Hinblick auf Klimaschutz und steigende Energiepreise, wie auf variable Nutzungen zukunftsfähig bleibt.
Lageplan Wohnbaugebiet Renningen-Malmsheim
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► www.plusenergiehaus.de
Auftritt Stadt Freiburg EXPO 2010
Die Stadt Freiburg wurde als „Green City“ auf die EXPO 2010 in Shanghai eingeladen und suchte im Rahmen eines eingeladenen Wettbewerbs nach Lösungen für die Präsentation. Rolf Disch SolarArchitektur reichte einen Vorschlag ein mit zwei sehr unterschiedlichen Räumen und weitgehenden inhaltlichen Konzepten.
Ein Auftritt, der auf einer Weltausstellung Eindruck hinterlässt, muss erstens ein Konzept mit globaler Ausstrahlungskraft aufbieten, zweitens äußerst wirkungsvolle Räume schaffen. Deshalb wird erstens eine ‚Charta von Freiburg’ verfasst. Diese entwirft eine Zielvorstellung, die neue Debatten über die nachhaltige Stadt eröffnet, hier vor Ort und weltweit: ein Marketinginstrument ersten Ranges.
Der Messestand ist deshalb allein der Verbreitung der Charta vorbehalten. Er wird zu einem atmosphärisch aufgeladenen Raum: dem „Dome of the Charter“. Die Ausstellung wird in einem markanten Gebäude präsentiert, das zugleich den weltweit höchsten Nachhaltigkeitsstandard repräsentiert: dem „Green City Tower“. „Dome“ und „Tower“ garantieren Bilder, mit denen Freiburgs EXPO-Präsenz in die Weltpresse getragen werden kann.
Der Dom – ein magischer Ort
Der Messestand wird verwandelt in einen symbolisch aufgeladenen Raum, der alle Besucher der Halle in seinen Bann zieht: Über einem goldenen Boden hängen von acht Metern Höhe weiße Glasfaserbahnen – mit der Anmutung chinesischer Kalligraphien. So entsteht eine von der Decke mit rotem und blauem LED-Licht effektvoll ausgeleuchtete Kuppel.
Die Eingangsituation ist markiert durch zwei breitere rote Bahnen. Über einem zentralen, roten Tisch erscheint in Neonschrift an der roten Rückwand noch einmal das Thema der „Charta von Freiburg“. In Augenhöhe kann der Charta-Text auf den weißen Bahnen in allen Weltsprachen gelesen werden
Die Charta von Freiburg soll lokale und globale Wege weisen zu einer nachhaltigen Stadt und einer zu 100 Prozent regenerativen Energieversorgung. Visionäres und Pragmatisches halten sich die Waage, ähnlich wie bei der „Charta von Athen“ (1933, 2003), und der „Solarcharta“ (1996).
Im Zentrum des Doms befindet sich der Runde Tisch, in dessen Mitte die „Charta von Freiburg“ durch ein „goldenes Buch“ symbolisiert wird. In den Tisch sind interaktive Terminals eingelassen. Hier wird der Besucher zum Teilnehmer an der Charta: er kann sie virtuell „zeichnen“, indem er Namen und E-mail-Adresse hinterlässt. Er wird Mitglied des „Charter-Community-Forums“ mit persönlichem Profil, welches später vom eigenen PC genutzt wird.
Der Runde Tisch verkörpert die Idee von Gemeinschaft und Beteiligung. Der Besucher hat die Möglichkeit, selbst „Teil der Lösung“ zu werden in einem „Netzwerks gegen den Klimawandel“ und für die nachhaltige Stadt. Der Grundcharakter des Internet-Auftritts ist interaktiv mit dynamischem, User-generierten Content – also ohne großen redaktionellen Aufwand. Dieser virtuelle Raum eröffnet Möglichkeiten für das Marketing und für Links zu lokalen Institutionen und Firmen. Das Konzept kann über die EXPO hinaus weiterentwickelt werden.
Der Freiburger Green City Tower in Shanghai
Der Green City Tower setzt auf der EXPO 2010 in Shanghai ein Zeichen, das sich dem Besucher einprägen wird: eine begehbare Skulptur. Er ergibt ein markantes Bild – auf dem EXPO-Gelände und für das Marketing. Sein Innenraum ist durch den offenen Grundriss als Ausstellungsfläche ideal geeignet.
Bei einer Fläche von 440 m2 kann ein Gesamtdurchlauf von etwa 1,5 Mio Besuchern erzielt werden. Durch die Nutzung des Außenraums ist mindestens noch einmal dieselbe Anzahl ansprechbar. Durch den ikonischen Charakter erreicht der Green City Tower als „Botschafter für Freiburg“ potentiell jeden EXPO-Besucher.
Der Green City Tower zeigt das heute erreichbare Optimum an Energieeffizienz. Er ist drehbar gelagert, so dass er sich im Tagesverlauf je auf den Sonnenstand ausrichten kann. Für den Ausstellungsbetrieb wird die Umlaufgeschwindigkeit erhöht, so dass sich stets wechselnde Panoramablicke bieten. Auf dem Dach befindet sich ein großflächiges Sonnensegel, das wie die übrige Technologie den neuesten Stand widerspiegelt: Der Green City Tower produziert ein Vielfaches der Energie, die er verbraucht.
Alle Bestandteile werden in Deutschland vorgefertigt. Für den Aufbau sind 20 Tage zu veranschlagen.
Durch eine Wendeltreppe im Innern der Säule erreicht der Besucher die oberste Ausstellungsebene. Hier wird die „Charta von Freiburg“ in Chinesisch und Englisch präsentiert – ein anspruchsvoller Einstieg in die Ausstellung. Der Besucher durchläuft die Ausstellung in einer absteigenden Spirale, der gesamte Tower ist als offener Grundriss konzipiert, als durchgängig freier Raum.
In elf Themenräumen - pro Thema ein Viertelkreis des Gebäudes - werden die entscheidenden Leistungen Freiburgs aufgezeigt, mit Blick auf globale Übertragbarkeit. Das Konzept ist offen für Beiträge aller Akteure der Green City. Freiburg präsentiert sich zunächst mit einem imageträchtigen Gesamteindruck und mit dem Quartier Vauban, das in allen Themenbereichen wieder aufgegriffen werden kann. Am Schluss ist Raum für einen Blick auf die bis 2010 geplanten Zukunftsprojekte.
Um das mediale Überangebot der EXPO nicht im Kleinen zu wiederholen, um zugleich eine für jedes Exponat gleichbleibend hohe ästhetische Qualität zu bieten und um den Besucherdurchlauf exakt zu steuern, werden die Hauptinhalte ausschließlich in Kurzfilmen präsentiert. Wie die Internet-Plattform können auch die Filme weiter verwendet werden – und das moderne Medium ist zugleich das ökologischste, da keine Massen an Materialien anfallen.
Mit der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg wurde ein Partner gewonnen, der die zehn Hauptthemen umsetzen kann in zehn moderne, espritvolle, je 90-sekündige „Clips“, die auffallen und im Gedächtnis bleiben werden. Anstelle der üblichen Flachbildschirme setzen wir für die Projektion ein neuartiges, semitransparentes und äußerst effektvolles Spezialgewebe ein.
Hier können Sie den Vorschlag für den Auftritt der Stadt Freiburg bei der EXPO 2010 in Shanghai runterladen (pdf, 1 Seite, Plakat, deutsch)
Auftritt Stadt Freiburg EXPO 2010
Die Stadt Freiburg wurde als „Green City“ auf die EXPO 2010 in Shanghai eingeladen und suchte im Rahmen eines eingeladenen Wettbewerbs nach Lösungen für die Präsentation. Rolf Disch SolarArchitektur reichte einen Vorschlag ein mit zwei sehr unterschiedlichen Räumen und weitgehenden inhaltlichen Konzepten.
Ein Auftritt, der auf einer Weltausstellung Eindruck hinterlässt, muss erstens ein Konzept mit globaler Ausstrahlungskraft aufbieten, zweitens äußerst wirkungsvolle Räume schaffen. Deshalb wird erstens eine ‚Charta von Freiburg’ verfasst. Diese entwirft eine Zielvorstellung, die neue Debatten über die nachhaltige Stadt eröffnet, hier vor Ort und weltweit: ein Marketinginstrument ersten Ranges.
Der Messestand ist deshalb allein der Verbreitung der Charta vorbehalten. Er wird zu einem atmosphärisch aufgeladenen Raum: dem „Dome of the Charter“. Die Ausstellung wird in einem markanten Gebäude präsentiert, das zugleich den weltweit höchsten Nachhaltigkeitsstandard repräsentiert: dem „Green City Tower“. „Dome“ und „Tower“ garantieren Bilder, mit denen Freiburgs EXPO-Präsenz in die Weltpresse getragen werden kann.
Der Dom – ein magischer Ort
Der Messestand wird verwandelt in einen symbolisch aufgeladenen Raum, der alle Besucher der Halle in seinen Bann zieht: Über einem goldenen Boden hängen von acht Metern Höhe weiße Glasfaserbahnen – mit der Anmutung chinesischer Kalligraphien. So entsteht eine von der Decke mit rotem und blauem LED-Licht effektvoll ausgeleuchtete Kuppel.
Die Eingangsituation ist markiert durch zwei breitere rote Bahnen. Über einem zentralen, roten Tisch erscheint in Neonschrift an der roten Rückwand noch einmal das Thema der „Charta von Freiburg“. In Augenhöhe kann der Charta-Text auf den weißen Bahnen in allen Weltsprachen gelesen werden
Die Charta von Freiburg soll lokale und globale Wege weisen zu einer nachhaltigen Stadt und einer zu 100 Prozent regenerativen Energieversorgung. Visionäres und Pragmatisches halten sich die Waage, ähnlich wie bei der „Charta von Athen“ (1933, 2003), und der „Solarcharta“ (1996).
Im Zentrum des Doms befindet sich der Runde Tisch, in dessen Mitte die „Charta von Freiburg“ durch ein „goldenes Buch“ symbolisiert wird. In den Tisch sind interaktive Terminals eingelassen. Hier wird der Besucher zum Teilnehmer an der Charta: er kann sie virtuell „zeichnen“, indem er Namen und E-mail-Adresse hinterlässt. Er wird Mitglied des „Charter-Community-Forums“ mit persönlichem Profil, welches später vom eigenen PC genutzt wird.
Der Runde Tisch verkörpert die Idee von Gemeinschaft und Beteiligung. Der Besucher hat die Möglichkeit, selbst „Teil der Lösung“ zu werden in einem „Netzwerks gegen den Klimawandel“ und für die nachhaltige Stadt. Der Grundcharakter des Internet-Auftritts ist interaktiv mit dynamischem, User-generierten Content – also ohne großen redaktionellen Aufwand. Dieser virtuelle Raum eröffnet Möglichkeiten für das Marketing und für Links zu lokalen Institutionen und Firmen. Das Konzept kann über die EXPO hinaus weiterentwickelt werden.
Der Freiburger Green City Tower in Shanghai
Der Green City Tower setzt auf der EXPO 2010 in Shanghai ein Zeichen, das sich dem Besucher einprägen wird: eine begehbare Skulptur. Er ergibt ein markantes Bild – auf dem EXPO-Gelände und für das Marketing. Sein Innenraum ist durch den offenen Grundriss als Ausstellungsfläche ideal geeignet.
Bei einer Fläche von 440 m2 kann ein Gesamtdurchlauf von etwa 1,5 Mio Besuchern erzielt werden. Durch die Nutzung des Außenraums ist mindestens noch einmal dieselbe Anzahl ansprechbar. Durch den ikonischen Charakter erreicht der Green City Tower als „Botschafter für Freiburg“ potentiell jeden EXPO-Besucher.
Der Green City Tower zeigt das heute erreichbare Optimum an Energieeffizienz. Er ist drehbar gelagert, so dass er sich im Tagesverlauf je auf den Sonnenstand ausrichten kann. Für den Ausstellungsbetrieb wird die Umlaufgeschwindigkeit erhöht, so dass sich stets wechselnde Panoramablicke bieten. Auf dem Dach befindet sich ein großflächiges Sonnensegel, das wie die übrige Technologie den neuesten Stand widerspiegelt: Der Green City Tower produziert ein Vielfaches der Energie, die er verbraucht.
Alle Bestandteile werden in Deutschland vorgefertigt. Für den Aufbau sind 20 Tage zu veranschlagen.
Durch eine Wendeltreppe im Innern der Säule erreicht der Besucher die oberste Ausstellungsebene. Hier wird die „Charta von Freiburg“ in Chinesisch und Englisch präsentiert – ein anspruchsvoller Einstieg in die Ausstellung. Der Besucher durchläuft die Ausstellung in einer absteigenden Spirale, der gesamte Tower ist als offener Grundriss konzipiert, als durchgängig freier Raum.
In elf Themenräumen - pro Thema ein Viertelkreis des Gebäudes - werden die entscheidenden Leistungen Freiburgs aufgezeigt, mit Blick auf globale Übertragbarkeit. Das Konzept ist offen für Beiträge aller Akteure der Green City. Freiburg präsentiert sich zunächst mit einem imageträchtigen Gesamteindruck und mit dem Quartier Vauban, das in allen Themenbereichen wieder aufgegriffen werden kann. Am Schluss ist Raum für einen Blick auf die bis 2010 geplanten Zukunftsprojekte.
Um das mediale Überangebot der EXPO nicht im Kleinen zu wiederholen, um zugleich eine für jedes Exponat gleichbleibend hohe ästhetische Qualität zu bieten und um den Besucherdurchlauf exakt zu steuern, werden die Hauptinhalte ausschließlich in Kurzfilmen präsentiert. Wie die Internet-Plattform können auch die Filme weiter verwendet werden – und das moderne Medium ist zugleich das ökologischste, da keine Massen an Materialien anfallen.
Mit der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg wurde ein Partner gewonnen, der die zehn Hauptthemen umsetzen kann in zehn moderne, espritvolle, je 90-sekündige „Clips“, die auffallen und im Gedächtnis bleiben werden. Anstelle der üblichen Flachbildschirme setzen wir für die Projektion ein neuartiges, semitransparentes und äußerst effektvolles Spezialgewebe ein.
Hier können Sie den Vorschlag für den Auftritt der Stadt Freiburg bei der EXPO 2010 in Shanghai runterladen (pdf, 1 Seite, Plakat, deutsch)
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► www.plusenergiehaus.de
Solarsiedlung Eichstetten
Für die Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl war ein Neubaugebiet von ca. 50.000 m2 zu planen, das in drei klar unterschiedene Nutzungsbereiche gegliedert wurde: Ein Mischgebiet mit Wohnhäusern und Gewerbe, einzelne Baufelder mit Einzel- und Doppelhäusern, sowie eine Gemeindebedarfsfläche für einen Schulneubau mit Sportanlage.
Im Süden grenzt das Gebiet an Weinberge, das durch eine großzügige „grüne Achse mit dem Plangebiet und dem Ortskern verbunden wird. Auf dieser Achse liegt zugleich der zentrale Quartiersplatz. Zusätzlich dienen einzelne „grüne Finger“ zwischen den geplanten Baufeldern der ölologischen Vernetzung, sowie zur Oberflächenentwässerung.
Das zugrunde liegende Konzept modularer Plusenergiehaus®-Bausteine ermöglicht eine Kombinationen von Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern mit Pult- oder Satteldächern, mit unterschiedlichen Größen und Geschossigkeiten und mit unterschiedlichen Nutzungen. Im nördlichen teil sollen auch alternative Gebäudetypen und wohnformen realisiert werden – mit Möglichkeiten für das Mehrgenerationen- und Gemeinschaftswohnen. Alle Häuser sind zur Sonne orientiert, so dass solare Energie passiv und aktiv optimal genutzt werden kann.
Solarsiedlung Eichstetten
Für die Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl war ein Neubaugebiet von ca. 50.000 m2 zu planen, das in drei klar unterschiedene Nutzungsbereiche gegliedert wurde: Ein Mischgebiet mit Wohnhäusern und Gewerbe, einzelne Baufelder mit Einzel- und Doppelhäusern, sowie eine Gemeindebedarfsfläche für einen Schulneubau mit Sportanlage.
Im Süden grenzt das Gebiet an Weinberge, das durch eine großzügige „grüne Achse mit dem Plangebiet und dem Ortskern verbunden wird. Auf dieser Achse liegt zugleich der zentrale Quartiersplatz. Zusätzlich dienen einzelne „grüne Finger“ zwischen den geplanten Baufeldern der ölologischen Vernetzung, sowie zur Oberflächenentwässerung.
Das zugrunde liegende Konzept modularer Plusenergiehaus®-Bausteine ermöglicht eine Kombinationen von Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern mit Pult- oder Satteldächern, mit unterschiedlichen Größen und Geschossigkeiten und mit unterschiedlichen Nutzungen. Im nördlichen teil sollen auch alternative Gebäudetypen und wohnformen realisiert werden – mit Möglichkeiten für das Mehrgenerationen- und Gemeinschaftswohnen. Alle Häuser sind zur Sonne orientiert, so dass solare Energie passiv und aktiv optimal genutzt werden kann.
Lageplan Solarsiedlung Eichstetten
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Wettbewerbserfolge (Auswahl)
Die Aufgaben und Projekte des Architekturbüros Rolf Disch waren immer sehr unterschiedlich und vielfältig.
Schwerpunkte waren städtebauliche, ökologische und soziale Aufgaben. Sie erstreckten sich von Siedlungsplanungen, Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungszentren über Schulen, Pflegeheime, Familien- und Altenwohnen, bis zu Energieprojekte und Solarsiedlungen.
Wesentlich für die guten Ergebnisse war die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und Fachleuten, wie Stadtplaner, Garten- und Landschaftsarchitekten, Verkehrsplaner, Soziologen, Statiker, Akustiker und Physiker.
1. Preis
Städtebaulicher Ideenwettbewerb Kirchhofen, 1973
2. Preis
Geschäftszentrum in Säckingen, 1973
2. Preis
Waisenhaus in Freiburg, 1974
1. Preis
Sonderschule und Kindergarten Villingen-Schwenningen (mit Turnhalle und Schwimmbad), 1975
1. Preis
Jugendbegegnungsstätte in Freiburg St. Georgen, 1975
1. Preis
Sonderschule für geistig Behinderte in Maulburg, 1976
2. Preis
Mehrzweckhalle in Munzingen, 1976
1. Preis
Altenwohnanlage "Im Haltinger", Freiburg, 1976
1. Preis
Wohnbebauung in der "Kartäuser" in Freiburg, 1976
2. Preis
Friedhof und Einsegnungshalle in Freiburg St. Georgen, 1977
2. Preis
Kindererholungsheim in Schönwald , 1978
1. Preis
Wohn und Geschäftshaus "Rebstock" in Emmendingen, 1979
2. Preis
Städtebaulicher Ideenwettbewerb "Stockacker u. Schloßacker II", Stegen, 1981
2. Preis
Realschule Triberg mit Turnhalle , 1981
1. Preis
Kostengünstige SolarReihenhäuser "Am Lindenwäldle", 1983
2. Preis
Neubausiedlung "Großacker", Merzhausen, 1983
1. Preis
Ökologische Wohnsiedlung "Wohnen am Speyerbach", 1985
2. Preis
Wohnbebauung "Im Bühl", Schwäbisch Gmünd Oberbettringen, 1986
1. Preis
Umweltbehörde Hamburg, (zusammen mit Büro Joachim Eble, Tübingen), 1992
1. Preis
Altenpflegeheim Walldorf , 1992
2. Preis
Altenwohnanlage mit Pflegeheim,Emmendingen, 1993
1. Preis
Gewerbebauten Stromeyersdorf, Stadler Verlag, Konstanz , 1993
2. Preis
Wohnsiedlung mit Altenpflegewohnungen in Villingen, 1993
2. Preis
Bebauung "Kreuzkampswiese" in Cappenberg/Selm, 1994
2. Preis
Ökologisches und kostengünstiges Bauen in Baden Baden, 1996
1. Preis
Solarsiedlung Pohlhausen (zusammen mit dem Büro Prof. Coersmaier, Köln), 1998
sowie weitere 21 Preise und Ankäufe
Wettbewerbserfolge (Auswahl)
Die Aufgaben und Projekte des Architekturbüros Rolf Disch waren immer sehr unterschiedlich und vielfältig.
Schwerpunkte waren städtebauliche, ökologische und soziale Aufgaben. Sie erstreckten sich von Siedlungsplanungen, Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungszentren über Schulen, Pflegeheime, Familien- und Altenwohnen, bis zu Energieprojekte und Solarsiedlungen.
Wesentlich für die guten Ergebnisse war die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und Fachleuten, wie Stadtplaner, Garten- und Landschaftsarchitekten, Verkehrsplaner, Soziologen, Statiker, Akustiker und Physiker.
1. Preis
Städtebaulicher Ideenwettbewerb Kirchhofen, 1973
2. Preis
Geschäftszentrum in Säckingen, 1973
2. Preis
Waisenhaus in Freiburg, 1974
1. Preis
Sonderschule und Kindergarten Villingen-Schwenningen (mit Turnhalle und Schwimmbad), 1975
1. Preis
Jugendbegegnungsstätte in Freiburg St. Georgen, 1975
1. Preis
Sonderschule für geistig Behinderte in Maulburg, 1976
2. Preis
Mehrzweckhalle in Munzingen, 1976
1. Preis
Altenwohnanlage "Im Haltinger", Freiburg, 1976
1. Preis
Wohnbebauung in der "Kartäuser" in Freiburg, 1976
2. Preis
Friedhof und Einsegnungshalle in Freiburg St. Georgen, 1977
2. Preis
Kindererholungsheim in Schönwald , 1978
1. Preis
Wohn und Geschäftshaus "Rebstock" in Emmendingen, 1979
2. Preis
Städtebaulicher Ideenwettbewerb "Stockacker u. Schloßacker II", Stegen, 1981
2. Preis
Realschule Triberg mit Turnhalle , 1981
1. Preis
Kostengünstige SolarReihenhäuser "Am Lindenwäldle", 1983
2. Preis
Neubausiedlung "Großacker", Merzhausen, 1983
1. Preis
Ökologische Wohnsiedlung "Wohnen am Speyerbach", 1985
2. Preis
Wohnbebauung "Im Bühl", Schwäbisch Gmünd Oberbettringen, 1986
1. Preis
Umweltbehörde Hamburg, (zusammen mit Büro Joachim Eble, Tübingen), 1992
1. Preis
Altenpflegeheim Walldorf , 1992
2. Preis
Altenwohnanlage mit Pflegeheim,Emmendingen, 1993
1. Preis
Gewerbebauten Stromeyersdorf, Stadler Verlag, Konstanz , 1993
2. Preis
Wohnsiedlung mit Altenpflegewohnungen in Villingen, 1993
2. Preis
Bebauung "Kreuzkampswiese" in Cappenberg/Selm, 1994
2. Preis
Ökologisches und kostengünstiges Bauen in Baden Baden, 1996
1. Preis
Solarsiedlung Pohlhausen (zusammen mit dem Büro Prof. Coersmaier, Köln), 1998
sowie weitere 21 Preise und Ankäufe